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Preisfehler bei Amazon finden: So geht ihr clever vor


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Preisfehler bei Amazon findet ihr am ehesten mit System. (Bildquelle: iStock/HJBC/ Bearbeitung: GIGA)

Preisfehler bei Amazon können echte Schnäppchen sein. Wir zeigen euch Methoden, Tools und Plattformen, mit denen ihr sie findet.

So findet ihr Preisfehler systematisch und nicht nur zufällig

Preisfehler entstehen, wenn Produkte versehentlich deutlich günstiger angeboten werden als vorgesehen. Gründe dafür sind zum Beispiel technische Fehler, falsche Rabatte oder fehlerhafte Preisaktualisierungen.

Für euch können solche Preisfehler besonders attraktiv sein, da hochwertige Produkte plötzlich stark reduziert erscheinen. Allerdings sind diese Angebote meist nur kurz verfügbar. Um gute Chancen zu haben, ist es wichtig, schnell zu reagieren und systematisch nach solchen Fehlern zu suchen, statt zufällig darauf zu stoßen.

Lohnen sich Rabatt-Aktionen wie der Black Friday oder der Cyber Monday wirklich? In unserem Video bekommt ihr die Antwort:

» Video ansehen: Black Friday, Cyber Week – echte Schnäppchen oder alles nur Täuschung?

Preisfehler mit Tools und Preisverläufen erkennen

Um Preisfehler gezielt zu finden, solltet ihr spezialisierte Preisvergleichs- und Tracking-Dienste nutzen. Sehr beliebt sind Keepa und CamelCamelCamel. Diese Tools zeigen euch detaillierte Preisverläufe von Amazon-Produkten und informieren euch über ungewöhnliche Preisabfälle.

So erkennt ihr schnell, ob ein Angebot wirklich ein Preisfehler oder nur ein normaler Rabatt ist. Besonders hilfreich sind Preisalarme, die euch automatisch benachrichtigen, sobald ein Produkt unter einen bestimmten Preis fällt.

Keepa vs. CamelCamelCamel – Preisverlaufstools im Vergleich

Keepa und CamelCamelCamel sind beide beliebte Tools, um Preisverläufe auf Amazon zu überwachen, doch sie unterscheiden sich in Umfang und Funktionsweise:

Keepa bietet eine sehr umfangreiche Preisverlaufsgrafik, die nicht nur Amazon-Listenpreise, sondern auch Angebote von Drittanbietern einbezieht. Zudem gibt es Preisalarm-Funktionen, eine Browser-Erweiterung und Hinweise zu historischen Tiefstpreisen. Ein klarer Vorteil ist die Detailtiefe und Vielseitigkeit. Allerdings wirkt die Oberfläche gerade für Einsteiger zuerst überladen, und viele Funktionen sind nur mit Bezahlabo zugänglich. CamelCamelCamel ist dagegen übersichtlicher und leichter verständlich, ideal für alle, die schnell sehen wollen, wie sich ein Produktpreis über die Zeit entwickelt hat. Preisalarme lassen sich hier ebenfalls einrichten, die meisten Kernfunktionen sind kostenlos. Nachteile von CamelCamelCamel sind jedoch die etwas geringeren Datenpunkte im Vergleich zu Keepa und das Fehlen einer umfangreichen Browser-Integration.

Für Nutzer, die tief in Preisvergleiche und Produktanalysen einsteigen wollen, ist Keepa meist die bessere Wahl; wer eine einfachere, kostenlose Lösung sucht, ist mit CamelCamelCamel gut bedient.

Deal-Plattformen und Communitys nutzen

Neben Tools spielen auch Deal-Communitys eine wichtige Rolle. Besonders bekannt ist mydealz, wo Nutzer Preisfehler und extrem gute Angebote oft innerhalb von Minuten teilen. Dort profitiert ihr vom Schwarmwissen der Community, da Preisfehler meist schnell erkannt, bewertet und kommentiert werden.

Wer regelmäßig auf solchen Plattformen unterwegs ist und Preis-Tools kombiniert, erhöht die Chancen deutlich, echte Amazon-Preisfehler frühzeitig zu entdecken und erfolgreich zu nutzen.

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