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Die Karte basiert auf einer präzisen Vermessung des Ortes, die Johann Baptist Ritzinger um 1713 mit seinen Söhnen durchführte, unter Verwendung eines polaren Koordinatensystems, das Längen, Richtungen und Höhenunterschiede erfasste. Diese Technik, verwurzelt in bergbaulichen Traditionen möglicherweise bis in die römische Zeit, ermöglichte eine genaue Darstellung des dreidimensionalen Geländes, einschließlich des Marktes, der Lahn und Teilen des Sees. Premblechner nutzte Ritzingers Grundriss als Basis, vergrößerte ihn auf den Maßstab 1:1200 und passte ihn an, um die topografischen Herausforderungen Hallstatts abzubilden.
Diese Herangehensweise führte zu einer hybriden Darstellung, die Grundriss- und Aufrisselemente kombiniert, und ermöglichte eine anschauliche Visualisierung ohne Verzerrungen durch Perspektive. Als Konsequenz entstand eine Karte, die Parallelitäten bewahrt und durch die Anwendung der horizontalen Axonometrie, auch Militärriss genannt, eine dreidimensionale Wirkung erzeugt. Notwendige Maßnahmen zur Erstellung solcher Abbilder umfassen die Verkürzung von Achsen nach dem Satz von Pohlke, was Premblechner meisterhaft einsetzte, vergleichbar mit zeitgenössischen Plänen wie dem Plan de Turgot von Paris.
Link zur Episode Premblechnerkarte Teil 1.
Link zur Episode über die Zimmer der Königin Elisabeth.
Link zur Episode über die Hofkapelle.
Link zur Episode über die Salettln.
By Friedrich Idam, Gestaltung: Reinhard PilzDie Karte basiert auf einer präzisen Vermessung des Ortes, die Johann Baptist Ritzinger um 1713 mit seinen Söhnen durchführte, unter Verwendung eines polaren Koordinatensystems, das Längen, Richtungen und Höhenunterschiede erfasste. Diese Technik, verwurzelt in bergbaulichen Traditionen möglicherweise bis in die römische Zeit, ermöglichte eine genaue Darstellung des dreidimensionalen Geländes, einschließlich des Marktes, der Lahn und Teilen des Sees. Premblechner nutzte Ritzingers Grundriss als Basis, vergrößerte ihn auf den Maßstab 1:1200 und passte ihn an, um die topografischen Herausforderungen Hallstatts abzubilden.
Diese Herangehensweise führte zu einer hybriden Darstellung, die Grundriss- und Aufrisselemente kombiniert, und ermöglichte eine anschauliche Visualisierung ohne Verzerrungen durch Perspektive. Als Konsequenz entstand eine Karte, die Parallelitäten bewahrt und durch die Anwendung der horizontalen Axonometrie, auch Militärriss genannt, eine dreidimensionale Wirkung erzeugt. Notwendige Maßnahmen zur Erstellung solcher Abbilder umfassen die Verkürzung von Achsen nach dem Satz von Pohlke, was Premblechner meisterhaft einsetzte, vergleichbar mit zeitgenössischen Plänen wie dem Plan de Turgot von Paris.
Link zur Episode Premblechnerkarte Teil 1.
Link zur Episode über die Zimmer der Königin Elisabeth.
Link zur Episode über die Hofkapelle.
Link zur Episode über die Salettln.