Heute wird’s persönlich. Sehr persönlich.
Ich spreche darüber, warum ich irgendwann für mich entschieden habe, keinen Alkohol mehr zu trinken und was sich seitdem in meinem Leben verändert hat. Ab wann hat man eigentlich ein Alkoholproblem?
Muss man jeden Tag trinken, um abhängig zu sein? Ist jedes Wochenende komplett abzuschießen noch „normal“, nur weil es gesellschaftlich akzeptiert ist? Wo hört Genuss auf und wo fängt problematischer Konsum an?
Wir sprechen über Kontrollverlust, Toleranz, Blackouts, die Funktion von Alkohol und darüber, warum man nicht erst ganz unten angekommen sein muss, bevor man sein eigenes Verhältnis zu Alkohol hinterfragen darf.
Und natürlich erzähle ich euch auch von meiner eigenen Reise. Von den Dingen, die ich über mich gelernt habe, seit Alkohol keinen Platz mehr in meinem Leben hat und warum Nüchternheit für mich irgendwann nicht mehr nach Verzicht, sondern nach Freiheit aussah.
Diese Folge soll niemanden diagnostizieren und niemandem vorschreiben, wie er zu leben hat. Vielleicht bringt sie aber den ein oder anderen dazu, sich selbst ein paar ehrliche Fragen zu stellen.
Wenn du beim Hören merkst, dass dich das Thema mehr betrifft, als du vielleicht gedacht hast: Du musst nicht erst abhängig sein oder eine Diagnose haben, um dir Unterstützung zu holen.
Hilfsangebote in Deutschland:
DigiSucht – kostenlose und anonyme Online-Suchtberatung für Betroffene und Angehörige:
https://www.suchtberatung.digital
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen – Beratungsstellen in deiner Nähe:
https://www.dhs.de/suchthilfe/suchtberatung
Sucht & Drogen Hotline:
01806 313031
täglich von 8:00 bis 24:00 Uhr
Und falls du gerade selbst noch nicht weißt, ob dein Konsum „schlimm genug“ ist, um dir Hilfe zu suchen: Genau dafür sind Beratungsstellen da.
Passt auf euch auf. ❤️
Und wie immer: Folgt Prise Chili und lasst gerne fünf Sterne da für eure wöchentliche Dosis 🌶️