Gesamter Podcast als Text (absichtlich am original Wortlaut belassen):
Herzlich willkommen zu diesem Podcast in dem es um ein Thema geht was uns alle gerade sehr sehr stark umtreibt. Es geht um das Thema Pandemie → Corona → Einschränkungen.
Sehr viele Menschen müssen leiden unter diesen ganzen Einschränkungen und sehr vielen Menschen geht es auch nicht gut.
Ich rede auch mit sehr vielen Menschen die sagen:
"Ich fühl mich so einsam"
"Ich weiß nicht was ich machen soll"
"Hast du mir einen Tipp?"
"Ich darf meine Eltern nicht mehr sehen, meine Großeltern nicht mehr sehen"
Das belastet alles und dann dachte ich mir - vielleicht geht's nicht nur diesen Personen so vielleicht geht's viel mehr Menschen so.
Die Frage ist also eher: Was machen Einschränkungen mit dir und wie gehst du mit Corona um?
Genau darüber möchte ich jetzt in diesem Podcast mit dir sprechen, um einfach mal das Thema zu erarbeiten: Wann wird etwas als eine Einschränkung empfunden? Wann fühlt es sich überhaupt beschränkend an, im Sinne von einem zu kleinen Pulli?
Eine sehr wichtige Frage ist nämlich ab wann ist es zu viel?
Wann hast du ein Gefühl, dass du dich nur noch zurücknehmen musst und wann ist es so, dass du sagst 'ok ich darf das oder dies jetzt nicht mehr, aber es ist noch total tolerierbar', ab wann ist es dann so wo du sagst: 'nee also jetzt das gehts nicht mehr! Das überschreitet so eine gewisse Grenze, wenn diese Grenze erreicht ist ab dann fühle ich mich sehr eingeschränkt und dann ist es auch kein schönes Leben mehr sondern ab dann ist es wirklich nur noch Einschränkung'.
Beschränkung, Zurücknahme, Vorbote
Genau ums Thema Verbote geht's auch, weil eine Einschränkung entsteht nur wenn etwas was früher erlaubt war und nun eben nicht mehr erlaubt ist.
Darüber müssen wir schon sprechen! Es gibt nämlich Grundsätzlich in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Verbote und Einschränkungen. Das soll jetzt hier keine Moralpredigt werden, dass es irgendwo anders viel schlimmer ist als bei uns, nein das ist nicht Sinn des Beitrags, absolut gar nicht! Es ist nur eben so, dass wir quasi immer nur auf Basis von dem was wir davor erlebt haben genau da unsere 0 ansetzen, ab da ist das ist normal und alles was drunter ist ist eben weniger toll.
Ab dann gibt es genau diese Grenze als Nullpunkt und alles ab da abwärts sind nur noch empfundene Verbote. Ich kann nicht mehr leben, ich verliere meine Lebensrechte uws.
Warum dieser Vergleich mit anderen Ländern? Dort gibt es durchaus ganz andere Regeln. Ich bringe es an weil mir selber diese Einsicht erst die Augen geöffnet hatte! Wie es uns geht und wie es uns auch gut geht, weil wir hatten vor diesen ganzen Einschränkungen mit Lockdown und ähnlichem viele Freiheiten. Wir konnten rausgehen auf die Straßen, wir mussten keine Angst haben, dass Krieg ausbricht oder uns irgendjemand erschießen möchte auf der Straße. Wir konnten, solange wir niemandem geschadet haben, sozusagen tun was wir wollen! Du konntest rausgehen, dich mit Freunden treffen, ins Kino gehen, ins Freibad gehen, du konntest tun und lassen was du möchtest.
Ja wir merken jetzt, dass genau das geht eben nicht mehr geht. Interessant ist aber, dass wir einen sehr hohen Standard haben und für uns deswegen diese Einschränkungen schon viel sind, wo es eben andere Länder gibt die sagen 'ja mein Gott! Ob ich jetzt halt irgendwie auch noch um eine bestimmte Uhrzeit nur noch einkaufen gehen darf.. das ist jetzt auch nicht mehr so der Riesen Unterschied'
Mir hat es geholfen einfach zusehen: Okay wir müssen quasi für uns alle individuell bewerten was für uns der Nullpunkt ist und auch ob es uns vielleicht auch einfach sehen, dass es uns wahnsinnig gut geht. Genau das sollten wir auch lernen wertzuschätzen.