Hallo und Willkommen zu einer weiteren Punkt7-Adventskalender-Podcast-Folge! Mit dem 8. Dezember bewegen wir uns bereits in großen Schritten auf die Weihnachtsfeiertage zu, das Fest, an dem wir Jesu Geburt feiern. Ich würde euch gerne kurz in unser Gemeindehaus in Kastellaun entführen. Punkt7 findet im Foyer unseres Gemeindehauses statt. Das ist ziemlich nett, denn dieser Eingangsbereich hat einen gewissen Lounge-Charakter. Bevor wir in einen punkt7-Abend starten, gibt es jede Menge Krempel, der in dieses Foyer gebracht wird. Aus dem Keller werden Musikinstrumente, Kabel und anderer Kleinkram nach oben transportiert und aus der Etage über dem Foyer karren wir große Lautsprecherboxen, das Mischpult, zusätzliche Stehtische, Notenständer oder auch Mikros nach unten. Gerade beim letzten Schritt, also dem Transport der größeren Gerätschaften, nehmen wir uns oft den Fahrstuhl zur Hilfe, um die unhandlichen Boxen oder das schwere Mischpult nicht durch das Treppenhaus schleppen zu müssen. Und so fand ich mich vor sowie nach der letzten punkt7-Veranstaltung des Öfteren alleine und eingebaut von jeder Menge Technikkram in unserem Fahrstuhl wieder. Und hier fiel mein Blick immer wieder auf ein kleines Schild über den Schaltern zur Bedienung des Fahrstuhls. Hier stand: In Notfällen gilt folgendes zu beachten. 1. Bewahren Sie Ruhe. 2. Alarmknopf mindestens 3 Sekunden gedrückt halten. 3. Sprechverbindung mit dem Kundenservice erfolgt automatisch. 4. Beachten Sie die weiteren Anweisungen des Kundenservice. Vermutlich denkt man während der Fahrt in einem Fahrstuhl nie darüber nach, was jetzt alles passieren könnte. Erst, wenn man plötzlich ein solches Hinweisschild liest. Naja und unweigerlich musste ich mir am vergangenen Sonntag dann bei jeder Fahrt und mit jedem Blick auf besagte Hinweise die Frage stellen: Wie würde ich reagieren, wenn dieses Ding hier jetzt steckenbleiben würde. Überraschenderweise konnte ich mir sehr gut vorstellen, dass es mir wahrscheinlich sogar wirklich gelingen würde, die Ruhe zu bewahren. Zumindest für einen ersten Zeitraum von weiß nicht .., 10, 20 Minuten. Aber das führe ich darauf zurück, dass ich mich an diesem Tag oder vielleicht generell auch zur Zeit – trotz vielerlei stressiger und herausfordernder Situationen im Job oder Alltag – in einer irgendwie relativ entspannten Grundverfassung befinde.