
Sign up to save your podcasts
Or


Frauen reden gern und Männer können nicht zuhören. Geschlechter-Klischees gibt es viele - und sie nerven. Natürlich gibt es biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Aber spiegeln die sich auch im Verhalten wieder? Oder ist am Ende alles nur sozial konstruiert? Das klären wir in dieser Folge. Und wir suchen nach Ideen, wie wir Geschlechter-Klischees loswerden könnten. // Alle Quellen und weitere Spezials findest Du hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/
Der Geschlechter-Unterschied
Bei Verhalten, Persönlichkeitsmerkmalen und Fähigkeiten sind die Unterschiede innerhalb der Gruppe "Frauen" und "Männer" oft viel größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern – haben Forschende in zwei Metaanalysen herausgefunden: http://www.wisebrain.org/papers/GenderSimilarities.pdf; https://www.researchgate.net/profile/Zlatan-Krizan/publication/282650852_Global_Gender_Differences_Can_Be_Operationalized_and_Tested/links/562156b608ae93a5c927dee8/Global-Gender-Differences-Can-Be-Operationalized-and-Tested.pdf
Frauen- und Männerhirn
Es gibt mehr anatomische Überschneidungen als Unterschiede zwischen Frauen- und Männerhirn. Die meisten Menschen haben Mischformen – ein Mosaik-Gehirn, wie Fachleute sagen: https://www.pnas.org/content/pnas/112/50/15468.full.pdf; https://internal-journal.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00399/full
Die Hirnstruktur liefert keine eindeutige Erklärung, warum sich Frauen und Männer zum Teil unterschiedlich verhalten, sagt auch die Entwicklungspsychologin Sabina Pauen: https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/person/sabina-pauen
Räumliches Denken
Die Forschung findet hier immer wieder einen Geschlechtsunterschied, der zumindest größer ist als bei vielen anderen Verhaltensmerkmalen. U.a. in diesen Studien: https://www.nature.com/articles/s41598-018-31704-y; https://www.researchgate.net/profile/Zlatan-Krizan/publication/282650852_Global_Gender_Differences_Can_Be_Operationalized_and_Tested/links/562156b608ae93a5c927dee8/Global-Gender-Differences-Can-Be-Operationalized-and-Tested.pdf; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6591491/
Das Level an Testosteron scheint die Fähigkeit, räumliche Probleme lösen zu können, positiv zu beeinflussen: https://www.nature.com/articles/s41598-018-31704-y
Die Rolle der Gesellschaft
Die Erziehung und viele weitere soziale Faktoren prägen bei Kindern schon früh „geschlechtstypisches“ Verhalten. Welche psychologischen Prozesse hier eine Rolle spielen, haben Forschende in einem Fachbuch in Kapitel 15 „Die Entwicklung der Geschlechter“ zusammengefasst: https://doi.org/10.1007/978-3-662-62772-3_15
Entwicklungsforscher:innen bestätigen im Allgemeinen die vielfältigen Einflüsse von biologischen, psychologischen und kulturellen Prozessen auf die Geschlechterentwicklung: https://www.wiley.com/en-us/Handbook+of+Child+Psychology+and+Developmental+Science,+Volume+2,+Cognitive+Processes,+7th+Edition-p-9781118136782; https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/rupertocarola/article/viewFile/23672/17389
Die Macher:innen
Autorin: Lara Schwenner
Host: Sebastian Sonntag
Redaktion: Maike Westphal
Nicht alles im Leben macht Spaß, vieles ist auch mühsam und muss trotzdem erledigt werden. Wer motiviert ist, kommt leichter und schneller voran. Wir klären: Welche Motivation hält am längsten und wie motiviere ich mich selber? // Alle Quellen und weitere Spezials findest Du hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/
Intrinsische Motivation:
Kinder, die intrinsisch motiviert sind, schneiden besser in Mathe ab als extrinsisch motivierte Kinder, unabhängig von ihrer Intelligenz.
https://srcd.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cdev.12036
Visualisierung und Motivation:
Wenn man sich motivieren möchte, kann es helfen, sich seine Ziele genau vorzustellen, sagen Forschende der Universität Hamburg.
https://www.psy.uni-hamburg.de/arbeitsbereiche/paedagogische-psychologie-und-motivation/personen/oettingen-gabriele/dokumente/krott-marheinecke-oettingen-2019-mentale-kontrastierung-und-woop-foerdern-einsicht-und-veraenderung.pdf
Wie man in den Flow kommt:
Dass man bei ganz unterschiedlichen Tätigkeiten in den Flow kommen kann, konnten Sozialpsychologinnen und –psychologen der Uni Ulm zeigen.
https://doi.org/10.1080/17439760.2011.604041
Selbstwirksamkeit und Motivation:
Ob Jugendliche motiviert sind und sich wohlfühlen, ist davon abhängig, wie kompetent sie sich fühlen.
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0251352
Die Macher:innen
Autorin: Christiane Tovar
Host: Sebastian Sonntag
Redaktion: Anna Sebastian
From the publisher's feed