Quotenmeter
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Quotenmeter episodes

  • Ausgabe 807: Mit «Schneewittchen» ins finanzielle Verderben (14.03.2025)
    In der kommenden Woche soll der Spielfilm mit Rachel Zegler ein Millionenpublikum ansprechen, doch Experten sehen ein Millionengrab.
    In der kommenden Woche erscheint der neue Walt Disney Pictures-Spielfilm «Schneewittchen» («Snow White»), der ein Filmbudget von bis zu 270 Millionen US-Dollar vorweisen kann. In der Branche wird schon gemunkelt, dass der Blockbuster lieber für Steuerabschreibungen in den Giftschrank verschwinden sollte. Denn: Mit einem Marketingbudget müsste der Film von Marc Webb mindestens 450 Millionen US-Dollar einspielen, um überhaupt in die Gewinnzone zu gelangen.
    Die Produktion von «Schneewittchen» krankt an mehreren Stellen, schließlich soll die polnisch-kolumbianische Schauspielerin Rachel Zegler eine schneeweiße Haut haben. Mit Gal Gadot hat man ebenso keinen unattraktiven Widersacher geschaffen. Die sieben Zwerge sind nicht – wie im ursprünglichen Märchen – kleinwüchsig gecastet, sondern kommen aus dem Computer. Obwohl in Hollywood der Dollar regiert, haben die Verantwortlichen bei diesem Streifen moralische Dilemma ausgebadet.
    In dieser Ausgabe sprechen Denis und Fabian Riedner auch über die Diversität in anderen Filmen und Serien. Bei manchen Projekten schien es vorzukommen, dass diverse Besetzung wichtig als das Skript sei. Außerdem sprechen die Beiden über die hohen Kosten zahlreicher Blockbuster wie den fünften «Indiana Jones»-Spielfilm, deren Budget man auf der Leinwand nicht erkennt.
    44 min
  • Ausgabe 806: Geraten RTLZWEI & Co. in Abseits? (07.03.2025)
    Inzwischen verbuchen ZDFneo, RTLup und Sat.1 Gold so viele Zuschauer wie der Grünwalder Sender.
    Wie wichtig sind lineare Fernsehsender noch? Dieser Frage gehen Veit-Luca Roth und Fabian Riedner in dieser Ausgabe von Quotenmeter.FM nach. Fest steht nämlich, dass das Nachmittagsprogramm zahlreicher Fernsehsender wie ProSieben oder RTLZWEI unter einem erheblichen Zuschauerschwund leiden. In Grünwald hatte RTLZWEI zuletzt zahlreiche Reality-Formate um die Büchners & Co ausprobiert, der große Gewinn waren diese Sendungen allerdings nicht.
    Im April möchte der Reality-Sender TLC bei Serienfans wahrgenommen werden und beginnt mit den Wiederholungen von «Dallas» und «Emergency Room». Wird der Fernsehsender von Warner Bros. Discovery wirklich zweieinhalb Jahre an der Öl-Soap festhalten und kommen Geschichten aus einer Notaufnahme wirklich über drei Jahre im Programm des Senders? Frühere Versuche scheiterten des Öfteren.
    Auch das ZDF musste einsehen, dass mit ZDFneo nicht der große Wurf kam. Erst als man das Programm mehr auf Wiederholungen von alten Kriminalfilmen trimmte, kamen die hohen Reichweiten. Fernsehsender wie sixx haben es inzwischen schwer, mit ihrem belanglosen Programm zu punkten.
    37 min
  • Ausgabe 805: Wird «Anora» als bester Film ausgezeichnet? (28.02.2025)
    Die Chancen für die Produktion von Sean Baker stehen gut. «Emilia Pérez» gilt mit Karla Sofía Gascón als verbrannt.
    13 Oscar-Nominierungen erzielte der französische Spielfilm «Emilia Pérez», der von France 2 kofinanziert wurde. Der spanisch-sprachige Film von Jacques Audiard kam allerdings unter die Räder, weil trans*-Hauptdarstellerin Karla Sofía Gascón in den vergangenen Jahren auf den sozialen Medien gegen den Fernseh- und Filmbetrieb ausgeteilt hat. Scheinbar hat nur Zoe Saldaña als beste Nebendarstellerin eine Chance.
    Als ‚Bester Spielfilm‘ könnte wohl «Anora» gewinnen. Das Werk von Sean Baker handelt von einer 23-jährigen Stripperin, der mit dem Sohn eines russischen Oligarchen abhängt. Das Aussteiger-Drama feierte im Mai 2024 in Cannes Premiere und wurde dort gelobt. Be den Critics' Choice Awards, den Independent Spirit Awards, den Producers Guild of America Awards und den Directors Guild of America Awards wurde der Film ausgezeichnet.
    Anfang des Jahres hatte «Anora» bei den Golden Globes in der Kategorie Comedy/Musical das Nachsehen gegen «Emilia Pérez». In der Drama-Kategorie gewann «The Brutalist» mit Adrien Brody. Im Gespräch mit Fabian Riedner erzählt Veit-Luca Roth unter anderem über das Werk von Brady Corbet. Aber auch andere Kategorien werden in der Oscar-Vorschau besprochen.
    36 min
  • Ausgabe 804: Kein Hype um die «Chefsache ESC»? (21.02.2025)
    Die neue Castingshow mit Stefan Raab und Elton war schon am zweiten Abend kein Straßenfeger mehr.
    Vergangenen Freitag begann die erste von insgesamt vier Episoden der «Eurovision Song Contest»-Castingshow «Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?», deren Finale am Samstag, den 1. März 2025, ansteht. Bereits zu Beginn der Diskussion bemängelte das Team die Ansetzungen der Shows, die zwischen der Karnevalssaison und der Bundestagswahl fallen.
    Mario Thunert, Veit-Luca Roth und Fabian Riedner nehmen sich auch das Showkonzept vor, das relativ übersichtlich ist. Es traten in den ersten beiden Shows lediglich zwölf Teilnehmende an, wovon sieben in das Halbfinale ziehen durften. Es war allerdings nicht ersichtlich, weshalb die Jury um Stefan Raab, Elton, Yvonne Catterfeld, Max Mutzke respektive Johannes Oerding ihre Auswahl fällten. Sie saßen lediglich zusammen und wählten ein paar Gewinner aus.
    Ebenfalls Gegenstand der Diskussion ist die Sängerin Cage, die fünf Jahre zuvor bei der ProSieben-Show «FameMaker» den zweiten Platz belegte. Bei der Vorstellung der Kandidatin fehlte völlig der Hinweis, dass sich Raab und Karolin Gärtner alias „Cage“ bereits in einer Musik-Castingshow gegenübersaßen.
    51 min
  • Ausgabe 803: Fernsehplaner mit Angst im Nacken (14.02.2025)
    Kurzfristig schmeißt ProSieben das Programm um, in der Hoffnung, einen entscheidenden Triumph zu landen.
    Am Mittwoch sollte eigentlich «Du gewinnst hier nicht die Million» mit Stefan Raab gegen die ProSieben-Show «TV total» antreten. Doch knapp fünf Stunden vor der Premiere verloren ProSieben-Chef Hannes Hiller und sein Team die Nerven: Der Unterföhringer Sender veröffentlichte ein neues Programmschema. Der Action-Blockbuster «Mission: Impossible - Dead Reckoning (1)» sollte die Primetime anführen.
    Natürlich ahnten die Branchenkenner: Die «TV total»-Ausgabe mit Sebastian Pufpaff, die erst um 23.01 Uhr auf Sendung ging, war die reichweitenschwächste Sendung aller Zeiten. In der Branche schüttelten zahlreichen Vertreter den Kopf, warum man in Unterföhring gegen den recht inhaltsschwachen Raab einen Rückzieher machte.
    In den Wochen zuvor wurden Werbeetats bewegt, um die neue Staffel von «Germany’s Next Topmodel» sowohl für den Donnerstag als auch für den Dienstag anzukündigen. Dies wurde mit der Programmänderung abgeräumt, künftig laufen die Episoden mittwochs und donnerstags. Scheinbar hat dies auch Auswirkungen auf «Joko und Klaas gegen ProSieben», dort könnten die 15 Minuten freie Sendezeit auf den Donnerstag wandern.
    42 min
  • Ausgabe 802: Wird der Wahlkampf jetzt anders? (07.02.2025)
    In knapp zwei Wochen wählen die wahlberechtigten Bürger in Deutschland einen neuen Bundestag. Die Politiker gehen neue Wege in den Medien.
    Als Gerhard Schröder im September 1998 den Polit-Dino Helmut Kohl abserviert hatte, nahm der Politiker im Februar 1999 in Münster neben Thomas Gottschalk sowie Heidi Klum, Harald Schmidt, Helmut Dietl und Veronica Ferres bei «Wetten, dass..?» Platz. Mit Angela Merkel waren solche Spielchen nicht zu machen, die Bundeskanzlerin hielt sich meist fern von Unterhaltungs-Kameras.
    Für den Wahlkampf nutzte die Bundeskanzlerin fortan auch nur noch ein Fernsehduell, das auf gleich vier Fernsehsendern ausgestrahlt wurde. Seit Merkel kein Amt mehr anstrebt, sind auch die konzeptionellen Ansprüche anders. Sowohl Das Erste/ZDF sowie RTL/ntv und ProSieben/Sat.1/Kabel Eins sendeten ein Triell. In diesem Jahr möchten die öffentlich-rechtlichen Sender nur Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Herausforderer Friedrich Merz (CDU) einladen. Bei RTL dürfen auch Vizekanzler Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Alice Weidel (AfD) mitreden.
    Veit-Luca Roth und Fabian Riedner freuen sich auf die Aufeinandertreffen der Spitzenkandidaten. Gleichzeitig wünschen sie sich, dass sich die Moderatoren nicht von den Politikern auf der Nase herumtanzen lassen. Schon oft wichen die Befragten in solchen Duellen aus. Ein weiteres wichtiges Detail ist Wahlkampf via Streaming-Plattformen und Social Media, die Olaf Scholz und Robert Habeck sehr stark bedienen. Daher fragen sich Roth und Riedner auch, ob die unzähligen Wahlplakate an den Straßenrändern nicht bald auch Geschichte sein könnten.
    34 min
  • Ausgabe 801: Warum «Emilia Pérez» nicht den Oscar gewinne sollte (31.01.2025)
    In dieser Woche ist Film- und Serienexperte Denis K. Lennepe ein weiteres Mal zu Gast.
    Vor knapp einer Woche verkündeten Schauspielerin und Komikerin Rachel Sennott und «Wicked»-Darsteller Bowen Yang im Samuel Goldwyn Theater in Los Angeles die Nominierungen für die 97. Academy Awards. Filmspezialist Denis K. Lennepe sprach sich gegen einen Oscar für «Emilia Pérez» aus. Für ihn kann der Spielfilm nicht mit Produktionen wie «Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs» mithalten, der vor knapp 20 Jahren 13 Oscars gewann.
    Ein großes Kritikpunkt an dem Spielfilm ist die Herstellung. Obwohl der Film in Mexiko-Stadt spielt, sind keine Mexikaner an der Produktion beteiligt gewesen. Drehbuchautor und Filmregisseur Jacques Audiard ist Franzose, die Dreharbeiten fanden überwiegend in Frankreich und Belgien statt, und nur zum Teil in Mexiko. Mit Karla Sofía Gascón hat man tatsächlich eine Trans-Person gecastet, die erst vor wenigen Jahren weite Teile ihrer Geschlechtsumwandlung abgeschlossen hatte.
    Ein weiteres Dilemma hat die Academy verursacht: «Emilia Pérez» und «Für immer hier» sind sowohl für den besten Film als auch für den besten internationalen Spielfilm nominiert. Wie würde die Branche reagieren, wenn ein Spielfilm in der Königskategorie siegen würde, aber nicht als bester ausländischer Film? Der lettische Animationsfilm «Flow» geht sowohl für den internationalen Film ins Rennen und als bester Animationsfilm. Auch hier könnte es zum Konflikt werden, wenn der beste internationale Film ein Animationsfilm wird, aber im Animationsbereich leer ausgeht.
    33 min
  • Ausgabe 800: Ein Gespräch über Enden (24.01.2025)
    Denis K. Lennepe und Fabian Riedner unterhalten sich in der Jubiläumsausgabe über gute wie auch schlechte Film- und Serienenden.
    Stehen die Schauspieler Matthew Fox, Evangeline Lilly, Terry O’Quinn und Jorge Garcia, die die Titelgesichter von «Lost» waren, für schlechtes Fernsehen? Sechs Jahre haben die Fernsehzuschauer damals beim US-Sender ABC mitgefiebert, in Deutschland wurde die Serie aufgrund von schlechten Quoten zwischenzeitlich von ProSieben zu Kabel Eins abgeschoben. Das Ende war für viele Menschen nicht wirklich zufriedenstellend.
    Ähnlich unzufrieden waren die Zuschauer mit der dritten «Star Wars»-Trilogie. Dieses Mammut-Projekt hat Lucasfilm-Chefin Kathryn Kennedy immer noch nicht ihren Job gekostet, obwohl ihrerseits gravierende Fehlentscheidungen gefällt wurden. Die Sequel-Filme hatten keine übergreifende Handlung, nachdem J. J. Abrams „Das Erwachen der Macht“ hergestellt hatte, versuchte Rian Johnson einen anderen Film zu produzieren. Für den letzten Teil übernahm wieder Abrams, doch die Handlung ist für viele Menschen verpfuscht.
    Ein positives Beispiel für ein gelungenes Serienende ist «Emergency Room». Die Notaufnahme schloss sich nach 15 Staffeln und 331 Episoden. In den letzten Episoden schauten frühere Darsteller wie Anthony Edwards, George Clooney, Noah Wyle, Sherry Stringfield und Eriq La Sale vorbei. Zu guter Letzt bekamen fast alle Figuren einen würdigen Abschluss. Denis K. Lennepe und Fabian Riedner diskutieren noch mehr Fälle aus.
    46 min
  • Ausgabe 799: Das Ideenlabor für neue Shows (17.01.2025)
    In der 799. Ausgabe diskutieren Mario Thunert und Fabian Riedner zahlreiche neue Showideen.
    Im vergangenen Jahr kehrte Stefan Raab ins deutsche Fernsehen zurück. Doch statt frischer Ideen, verwurstete der ehemalige Metzgermeister «TV total» und «Schlag den Raab». Auch die Produktionsfirma Florida TV hat schon zwölf Staffeln von «Joko und Klaas gegen ProSieben» und neun Staffeln von «Wer stiehlt mir die Show?» aufgezeichnet.
    Aus diesem Grund stellt Mario Thunert unter anderem seine Idee vor, dass man ein neues «Pastewka» entwickeln könnte. Dieses sollte nur mit Anke Engelke besetzt werden, die vor allem mit Riccardo Simonetti als Gegenpart auskommt. Während die beiden privat gut befreundet sind, bekämpfen sie sich in der Serie und müssen den Schein nach Außen waren.
    Fabian Riedner wünscht sich eine deutsche Adaption der amerikanischen Mockumentary «Abbott Elementary», die in einer deutschen Gesamtschule spielt und die Probleme von Lehrern in den Mittelpunkt stellt. Nicht nur Helikoptereltern sorgen für Frust, sondern auch Klassen, in denen Schüler weder ein Frühstück bekommen noch dem Unterricht folgen können. Mit dem richtigen Spin könnte daraus ein neues «Stromberg» werden, ist sich Riedner sicher.
    40 min
  • Ausgabe 798: Hat die ARD mit «ttt» richtig gehandelt? (10.01.2025)
    Erst wurde Thilo Mischke kurz vor Weihnachten vorgestellt, dann zog Christine Strobl die Entscheidung zurück.
    Vor knapp zwölf Jahren ging ein Aufschrei durch die Fernsehlandschaft, als sich der langjährige Fernsehmoderator Dieter Moor in Max Moor umbenannte. Die Tageszeitungen berichteten, dass der Moderator von «ttt - titel, thesen, temperamente» einen anderen Namen haben wollte. Moor verabschiedete sich zum Jahresende vom ARD-Kulutrmagazin.
    Neben Siham El-Maimouni sollte 2025 eigentlich Thilo Mischke durch die Kultursendung führen, die sonntags um 23 Uhr ausgestrahlt wird. Die Personalie wurde kurz vor Weihnachten bekannt gegeben und löste bei vielen Medien- und Kulturschaffenden Unmut aus. Über die Feiertage wurde ein offener Brief verfasst, der dazu aufrief, die Zusammenarbeit mit Mischke nicht aufzunehmen.
    Die Programmdirektorin der ARD, Christine Strobl, teilte am 4. Januar mit, dass es viele Gespräche gegeben habe – auch mit Mischke. Eine Gelegenheit, vor der «ttt»-Kamera zu stehen, wird Mischke nicht bekommen. Der Journalist, Autor und Moderator ist aber weiterhin für ProSieben tätig. Dennoch sind in mehreren Artikeln Vorwürfe zu lesen, er habe sich wiederholt sexistisch geäußert.
    35 min

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