Quotenmeter
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Quotenmeter episodes

  • Ausgabe 630: «Squid Game» (22.10.2021)
    Über 150 Millionen Netflix-Haushalte haben schon in die südkoreanische Fernsehserie hineingeschaut.
    Am 17. September 2021 debütierte die Hwang Dong-hyuk-Serie «Squid Game» beim weltweit agierenden Streamingdienst Netflix. Die Serie um den Millionengewinn aus Südkorea wurde aufgrund einer intelligenten Marketingmaßnahme in den sozialen Netzwerken zu einem Erfolg. Die Serie handelt vom hochverschuldeten Gu-hun, der an sechs Kinderspielen teilnimmt.
    Das Lockmittel der Serie sei die große Gewalt, teilte Quotenmeter-Geschäftsführer Fabian Riedner im Gespräch mit Felix Maier mit. Bei Social-Media wurde mit zügellosen Mord-Orgien geworben. Schon YouTube-Videos von Horrorfilmen mit einem „Best Of“ der Gewaltszenen kommen bei den Usern gut an. Netflix bediene daher die Lüste der sonst so braven Fernseh- und Streamingunterhaltung.
    Ein zweiter Faktor sei das „Talk of Town“-Phänomen. Da sich eine riesige Anzahl von Menschen die Serie schon (teilweise) angesehen haben und die Medien zunehmend darüber berichten, schauten weitere Millionen Menschen «Squid Game». Riedner und Maier reden in dieser Ausgabe auch über die einzelnen Folgen und womit uns die Macher an das Format binden wollen.
    49 min
  • Ausgabe 629: Schnelle Aufmerksamkeit, die nun auf die Füße fällt (15.10.2021)
    Grüne-Jugend-Bundessprecherin Sarah-Lee Heinrich hat ein Problem: Ihr Profil ist voller schlagzeilenträchtiger Aussagen, die gegen sie verwendet werden.
    Am 9. Oktober wählten 93,8 Prozent der Grünen Jugend Sarah-Lee Heinrich zur Bundessprecherin. Die aus einer Hartz-IV-Familie stammende 20-Jährige musste sich daraufhin für einige Äußerungen rechtfertigen, die sie auf ihren Social-Media-Profilen veröffentlichte. Diese sorgten sogar dafür, dass sie massive Anfeindungen und Morddrohungen erhielt.
    Heinrich ist nur ein Name, dessen Vergangenheit in den letzten Wochen ins Gewicht fiel. Felix Maier und Fabian Riedner reden in dieser Woche über die Verrohung des Internets und die Probleme der Politiker, die – wie Heinrich – zwar die sozialen Netzwerke nutzen, um schnelle Aufmerksamkeit zu generieren, aber nicht mit den Folgen umgehen können.
    Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass die Grünen-Politikerin Sarah-Lee Heinrich die schlagzeilenträchtigen Aussagen wie „Deutschland hat eine eklige, weiße Mehrheitsgesellschaft“ und „Armut ist das nicht Problem einzelner Personen, die es im Leben verkackt haben, sondern ein strukturelles Problem, das von der Politik gemacht wurde“ nutzt, um möglichst viel Reichweite zu generieren.
    40 min
  • Ausgabe 628: «Sommerhaus der Stars»: Wird es episch? (08.10.2021)
    Die erste Woche Bocholt-Barlo ist vorbei – wir ziehen in dieser Ausgabe Bilanz.
    Nach zahlreichen Reality-Shows mit Reality-TV-Personalitys (RTVPs) wie «Promis unter Palmen» (Sat.1), «Die Alm» (ProSieben), «Kampf der Realitystars» (RTLZWEI) oder «Promi Big Brother» (Sat.1) startet nun RTL sein Sommer/Herbst-Flaggschiff namens «Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare».
    Im vergangenen Jahr bezeichneten einige Fernsehkritiker dies als Tiefpunkt der Fernsehunterhaltung, weil Georgina Fleurs Freund Kubilay dem ehemaligen «Bachelor» Andrej Mangold ins Gesicht spuckte. Das Paar zog danach freiwillig aus. Fabian Riedner und Felix Maier analysieren, warum sich damals die Lage so zuspitzte.
    Außerdem werden die aktuellen Promis begutachtet, die derzeit auf dem Bauernhof in Nordrhein-Westfalen ihr Unwesen treiben. Unter ihnen ist beispielsweise Mola Adebisi und seine Freundin Adelina, die gleich nach Ankunft des Hauses die Zimmer putzten. Die Quoten waren nicht mehr so gut wie einst mit Michael Wendler – das ist verständlich.
    54 min
  • Ausgabe 627: «Maier & Riedner. On Tape»: Mediennutzung 2021 (01.10.2021)
    In der dritten Ausgabe widmet sich das Duo unter anderem einem ProSieben-Journal, aber auch der Wahlberichterstattung vom vergangenen Sonntag.
    In der 627. Ausgabe von Quotenmeter.FM behandeln Felix Maier und Fabian Riedner ein weiteres Mal die ProSieben-Sendung «Zervakis und Opdenhövel. Live.», die am Montag erneut ihre miesen Quoten bestätigte. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern fuhr das Format lediglich 4,1 Prozent Marktanteil ein. Moderator Fabian Riedner bemängelt einmal mehr den lauen Themenmix, der inhaltlich wenig geboten hätte.
    Außerdem sprechen die beiden über den Wahltag, da Riedner den gesamten Sonntag vor dem Fernseher verbrachte und die Nachrichtensender gesehen hatte. Er analysiert im Podcast die Berichterstattung des Axel-Springer-Senders Welt. Außerdem ist natürlich die Übernahme des Sendebilds von ARD durch Bild TV ein Thema.
    Die Studie „Screens in Motion“ hat das Medienverhalten der deutschen Bevölkerung befragt. Diese sagt auch, dass selbst die jungen Menschen noch recht lange lineares Fernsehen verfolgen. Diese Form der Unterhaltung sei vor allem bei aktuellen Nachrichten wichtig. Warum vorwiegend junge Menschen gemeinsam Streaming-Filmabende statt linearem Fernsehen schauen, diskutieren Riedner und Maier ebenfalls.
    53 min
  • Ausgabe 626: Wie gut lieferten «Mälzer und Henssler» ab? (24.09.2021)
    Außerdem steht in dieser Woche wieder die Fernsehsendung «Zervakis & Opdenhövel. Live.» im Mittelpunkt.
    Am Sonntagabend feierte die neue Kochshow «Mälzer und Henssler liefern ab!» Premiere. In dieser Spielshow steht sowohl das Kochen als auch der Weg zum perfekten Gericht im Vordergrund. Denn: Die Kandidaten Steffen Henssler und Tim Mälzer wissen zunächst wenig über ihre Gäste, die das entstandene Essen schnabulieren wollen.
    In der neuen Produktion bekommen die Kontrahenten immer wieder neue Hinweise, was sich die Gäste wünschen. Natürlich castete die Redaktion keine Zuschauer, die sich mit einem Teller Spaghetti oder einer klassischen Pizza zufriedengeben. Die Familienmitglieder haben unterschiedliche Vorstellungen vom Essen.
    Außerdem beschäftigen sich Felix Maier und Fabian Riedner noch einmal mit der jungen ProSieben-Show «Zervakis & Opdenhövel. Live.», die am Montag zu sehen war. Für beide sind die Themen viel zu lang gezogen und der Talk ohne Substanz.
    1 hr
  • Ausgabe 625: «Riedner & Maier. On Tape.» (17.09.2021)
    Am Montag startete ProSieben mit seinem zweistündigen Journal, das zum Start mächtig in die Hose ging.
    Die Einschaltquoten der Premiere von «Zervakis & Opdenhövel. Live.» waren am Montagabend eine völlige Katastrophe. Nur 0,47 Millionen Fernsehzuschauer waren dabei, 0,33 Millionen 14- bis 49-Jährige folgten den Ruf zu ProSieben. Zur gleichen Sendezeit kam Das Erste mit einem biederen Duell der kleinen Parteien auf drei Mal so viele junge Leute.
    Bei der Sendung «Riedner & Maier. On Tape» analysieren Fabian Riedner und Felix Maier die neue ProSieben-Sendung, die mit einer Geschichte über einen geflohenen afghanischen Popstar startete. Dass sie aus einem besseren Haus kommt als viele ihrer Landsleute, kam dabei nicht zur Sprache. Das Gespräch war durchaus interessant, aber es war alter Wein in neuen Schläuchen.
    Ähnlich verlief es mit der Familie, die im Ahrtal ihr Eigenheim verloren hat. Alles schon vielfach im Netz gelesen oder im Fernsehen dokumentiert, doch ProSieben machte dies zu einem fast 40-minütigen Thema. Zwischendurch durfte James Blunt ein paar deutsche Wörter babbeln und schales Bier von Pils und Weißbier unterscheiden. Dass man damit nicht mehr als fünf Prozent Marktanteil holte, merkte man schon beim Zuschauen. Am Ende wurden es 4,6 Prozent. Prost!
    58 min
  • Ausgabe 624: Self-Cancel-Culture in der Politik (10.09.2021)
    In dieser Woche steht bei Quotenmeter.FM die Bundestagswahl im Vordergrund.
    In den vergangenen Wochen wurde schon eifrig über die Bundestagswahl in Deutschland diskutiert. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Co-Vorsitzende Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) buhlen um die Stimmen, um zum Bundeskanzler gewählt zu werden. Auch zahlreiche andere Parteien wie die FDP, Die Linke und die Alternative für Deutschland (AfD) stehen zur Wahl.
    Unter besonderer Beobachtung steht die AfD. Denn: Wer den Werbespot der Partei handwerklich lobt, wird schnell in ein rechtes Lager verfrachtet. Fabian Riedner und Veit-Luca Roth gehen der Frage nach, warum man sich heutzutage bei jeder Aussage über die rechte Partei distanzieren muss. Bei anderen Parteien, die ein ähnliches Spektrum bedienen, wie der III. Weg oder dieBasis hingegen, findet keine Self-Cancle-Culture statt.
    Riedner und Roth werfen zudem einen Blick auf das bisherige Wahl-Triell bei RTL, die «Wahlarena» im Ersten und diverse Sendungen beim Unterhaltungssender ProSieben. Welches Format schnitt bislang am besten ab?
    45 min
  • Ausgabe 623: Ein Ritt durchs Marvel-Universum (03.09.2021)
    In dieser Ausgabe stehen die Blockbuster und Serien von Marvel im Vordergrund. Außerdem wird die Schließung der Marvel Television Studios besprochen.

    Unter der Leitung von Kevin Feige ist seit dem Jahr 2008 das Marvel Cinematic Universe entstanden. Den Anfang machte Robert Downjey Jr. in «Iron Man», der mit 585,8 Millionen US-Dollar ein richtiger Blockbuster war. Die Disney-Tochter Marvel produzierte viele weitere Straßenfeger, die sogenannte dritte Phase endete mit «Avengers: Endgame», der im April 2019 in den weltweiten Kinos anlief. Das Treffen der Superhelden spielte 2,8 Milliarden US-Dollar ein.

    Doch nicht nur Filme gehören zum Marvel Cinematic Universe, auch zahlreiche Serien wurden produziert. Dafür dienten eine lange Zeit die Marvel Television Studios, die mit «Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.» starteten. Es folgte bei ABC «Agent Carter» und «Inhumans», bei Netflix wurden unter anderem mehrere Serien wie «Jessica Jones» geboren. Doch damit war vor knapp drei Jahren Schluss, Marvel wollte sich auf Disney+ konzentrieren.

    Die Marvel Television Studios wurden geschlossen, die Serien sollten direkt vom Mutterstudio kommen. Das hat auch seinen Grund: Formate wie «WandaVision», «The Falcon and the Winter Soldier», «Loki» oder zuletzt «What If…?» haben nicht nur ein größeres Budget, sondern ergänzen die Handlung zwischen den Filmen. Fabian Riedner redet in dieser Woche mit Comic-Experte Denis vom Podcast Trotzdem hier über dieses spannende Thema.

    49 min
  • Ausgabe 622: Bild TV: Der neue Meinungsmacher? (27.08.2021)
    Was Axel Springer mit seinem zweiten Nachrichtensender wirklich erreichen möchte, diskutieren Fabian Riedner und Felix Maier.

    Seit rund einer Woche ist Bild TV als 24-stündiger Nachrichtensender auf Sendung. Außerhalb der Nachrichten werden Dokumentationen vom Schwesterunternehmen Welt und N24 Doku gezeigt, mit einem fünfstündigen Newsblock möchte man tagsüber punkten. Die Bild-TV-Redaktion sicherte sich die Dienste von Thomas Kausch («NDR Info») und Sandra Kuhn («RTL Explosiv»). Außerdem stehen die Bild-Mitarbeiter Patricia Platiel, Kai Wiese, Kira Ortmann und Maximilian Kiewel vor der Kamera.

    Primetime für Bild TV ist der tägliche fünfstündige News-Block zwischen 09.00 und 14.00 Uhr, der von zwei Moderatoren präsentiert wird. Zahlreiche Live-Schalten und Amateur-Videos sowie Gespräche im Studio gehören zum Programm. Neben zahlreichen Semi-Professionellen Akteuren, wie Detlef D! Soest, der die Körperhaltung des Bild-Kanzlerduells analysieren sollte, sind auch zahlreiche Politiker ins Programm eingebunden.

    Fabian Riedner und Felix Maier diskutieren den wirklichen Sinn der Fernsehversion der Bild-Zeitung. Der Axel Springer-Verlag hat hier den entscheidenden Vorteil, dass viele Politiker und Prominente die Reichweite der Bild nutzen wollen. Braucht Bild TV überhaupt gute Einschaltquoten oder reicht es, damit eigene Inhalte für die Bild-Zeitung, die Plattform Bild.de und dem Bezahlbereich Bild+ zu produzieren?

    58 min
  • Ausgabe 621: «Black Summer»: Trash von den «Sharknado»-Machern? (20.08.2021)
    Der Streamingdienst Netflix veröffentlichte vor wenigen Wochen die zweite Staffel des Formates.

    Vor zwei Jahren stellte der aus Los Gates stammende Streamingdienst Netflix die erste Staffel von «Black Summer» online. Im Juni 2021 veröffentlichte der Anbieter acht weitere Episoden der Serie aus dem Hause der Trash-Produzenten The Asylum, das von den Village-Roadshow-Mitarbeitern David Rimawi und Sherri Strain sowie Regisseur David Michael Latt gegründet wurde.

    Das seit 1997 bestehende US-Low-Budget-Studio setzte unter anderem den Trash-Kult «Sharknado» um. Aber auch andere Steifen wie «Krieg der Welten 3 – Wie alles begann» und «Der Tag an dem die Erde stillstand 2 – Angriff der Roboter» wurden von dem in Hollywood ansässigen Unternehmen gedreht.

    Das Zombie Drama «Black Summer» stammt von Karl Schaefer und John Hyams. Fabian Riedner und Christian Lukas haben die Serie gesehen, bei der eine Mutter bei einer Zombie-Apokalypse von ihrer Mutter getrennt wird. Ob die Serie, die in Kanada gedreht wurde, halbwegs gut ist, verrät die neueste Ausgabe von Quotenmeter.FM.

    42 min

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