
Sign up to save your podcasts
Or


55 Stunden nach dem Start. Ein lauter Knall. Drei Männer, mehr als 300.000 Kilometer von zu Hause entfernt, und ein Raumschiff, das gerade Luft, Strom und Wasser verliert.
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in Apollo 13: die Mission, die eigentlich die dritte Mondlandung werden sollte und stattdessen zur größten Rettungsaktion der Raumfahrtgeschichte wurde.
Wir sprechen darüber, warum ein Sauerstofftank explodierte, der schon lange vor dem Start beschädigt wurde, und wie Jim, Fred und Jack in einer Mondlandefähre ums Überleben kämpften, die nur für zwei Männer gebaut war. In Houston bastelte die Bodenkontrolle aus Plastiktüten, Pappe und Klebeband einen Adapter, der der Crew die Atemluft rettete. Außerdem klären wir, warum der berühmteste Satz der Raumfahrt ein Fehlzitat ist und was Apollo 13 mit Artemis zu tun hat, die gerade wieder Menschen zum Mond bringt.
Apollo 13 zeigt nicht, wie man eine Katastrophe verhindert, aber wie man sie überlebt. 🌀🐇
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
14 Prozent des thailändischen Bruttoinlandsprodukts. Ein Gesetz, das Prostitution schon seit 1960 verbietet. Und trotzdem: eine der größten Sexindustrien der Welt, mitten in einem Land, in dem das eigentlich Gefängnis bedeuten würde. Wie passt das zusammen?
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in den S*xtourismus in Thailand: ein Milliardengeschäft, das es offiziell gar nicht geben dürfte.
Wir sprechen darüber, warum ausgerechnet Thailand zum Zentrum wurde, was der Vietnamkrieg damit zu tun hat, und wer die Männer sind, die heute dafür bezahlen. Wir schauen uns den Fall der Cobra Beer Bar in Pattaya an und stellen die Frage, die am Ende bleibt: Würde Legalisierung oder das nordische Modell den Frauen vor Ort wirklich helfen?
Die Frage ist nicht, ob diese Frauen frei gewählt haben. Die Frage ist, wer davon profitiert, dass wir das nie klären. 🌀🐇
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Kinderprostitution, sexualisierte Gewalt sowie allgemein über das Thema Prostitution. Wenn dich eines dieser Themen persönlich belastet, hör die Folge bitte nicht allein oder überspring sie.
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
18 Stunden Zeit. Fließendes Wasser, Fußbodenheizung, eine eigene Fast-Food-Kultur an jeder Ecke. Und trotzdem sind die meisten Menschen in Pompeji nicht gegangen, als der Berg anfing zu grollen.
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in die letzten Stunden von Pompeji und in die Frage, die uns bis heute nicht loslässt: Warum bleiben Menschen, wenn sie gehen könnten?
Wir sprechen darüber, warum Pompeji fortschrittlicher war, als jedes Schulbuch zeigt, warum die berühmte Zahl von 35 Bordellen vermutlich einfach erfunden ist, und warum ausgerechnet die viktorianischen Ausgräber das Sexleben der Stadt komplett falsch verstanden haben. Wir treffen Eumachia und Julia Felix, zwei Geschäftsfrauen mit eigener Außenwerbung, in einer Stadt, in der Frauen offiziell nicht wählen durften. Und wir folgen einer nachgestellten Geschichte durch die ganze Folge: der von Rufina, ihrer Tochter Fausta und dem Sklavenmädchen, das ihr jeden Morgen die Haare macht, drei Leben, die sich in derselben Nacht entscheiden müssen, wer geht und wer bleibt.
Und wir erzählen die Geschichte, die die wenigsten kennen: Ein Großteil der Stadt hat es tatsächlich rausgeschafft. Der Archäologe, der das herausgefunden hat, hat dafür zehn Jahre gebraucht. Und heute leben wieder hunderttausende Menschen in genau derselben Gefahrenzone, mit Apps und Notfallplänen, und bleiben trotzdem.
Wir sind nicht die, die aus Pompeji gelernt haben. Wir sind die Leute von Pompeji. 🌀🐇
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir sehr konkret über das Massensterben bei einer Naturkatastrophe, Ersticken und Verbrennen sowie über Sklaverei. Wenn dich eines dieser Themen persönlich belastet, hör die Folge bitte nicht allein oder überspring sie.
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
Ein schwarz gestrichenes Haus. Kerzenlicht hinter den Fenstern. Ein Mann rasiert sich den Kopf und nennt sich ab sofort Hoherpriester des Teufels.
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in die echte Geschichte der Church of Satan und in die Frage, die uns nicht mehr losgelassen hat: Gibt es wirklich ein geheimes, weltweites satanistisches Netzwerk?
Wir sprechen darüber, warum „Satan" ursprünglich gar kein Name war, wie ein Jahrhunderte alter Übersetzungsfehler unser heutiges Teufelsbild geprägt hat, und warum ausgerechnet die Menschen, die sich selbst Satanist*innen nennen, nicht an den Teufel glauben.
Wir reisen von San Francisco 1966, wo Anton LaVey die Church of Satan gründete, bis zu The Satanic Temple, einer zweiten Organisation mit komplett anderer Philosophie. Und wir schließen den Kreis zu unserer Warren-Doppelfolge.
Denn es geht nicht darum, ob der Teufel real ist. Es geht darum, wer am meisten davon profitiert, dass du das glaubst. 🐇🌀
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
Sie war die meistfotografierte Frau der Welt, Prinzessin der Herzen, internationaler Superstar. Und ihr Leben nahm ein viel zu frühes Ende.
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in die Geschichte hinter dem Märchen: Prinzessin Diana, das System, das sie jagte, und die Frage, wie viel Schuld die Presse an ihrem Tod trägt.
Wir sprechen darüber, wie ein Journalist mit gefälschten Dokumenten an ihr berühmtestes Interview kam und die BBC das 25 Jahre lang vertuscht hat, warum Diana am Ende ihrem eigenen Personenschutz misstraute, und wie sie selbst die Presse für sich nutzte.
Diana war nicht nur Opfer. Sie war auch Spielerin, die nie eine Chance hatte, die Regeln zu bestimmen. 🌀🐇
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Essstörungen, Depressionen sowie den Tod einer realen Person durch grobe Fahrlässigkeit. Wenn dich eines dieser Themen persönlich belastet, hör die Folge bitte nicht allein oder überspring sie.
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
Ed und Lorraine Warren nannten sich Amerikas berühmteste Dämonologen. Filme, die Milliarden einspielten. Vitrinen voller angeblich böser Objekte. Und zwei Menschen, die fünfzig Jahre lang niemand wirklich gefragt hat: wer seid ihr eigentlich?
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in die echte Geschichte hinter The Conjuring: Ed und Lorraine Warren, deren Privatleben mindestens so gruselig ist wie ihre Fälle.
Wir sprechen darüber, warum ein Elfjähriger vor Gericht von 43 Dämonen sprach, wie ein junger Mann deswegen wegen eines echten Mordes ins Gefängnis kam, und warum eine Frau vierzig Jahre lang im Haus der Warrens lebte, ohne dass jemand ihre Version der Geschichte hören wollte.
Von der Satanic Panic der 80er bis zum Occult Museum, das gerade erst unter neuen Besitzern wiedereröffnet: die Warrens sind nie wirklich verschwunden.
Die Frage ist nicht mehr: haben sie wirklich an Dämonen geglaubt? Die Frage ist: wie viel Wahrheit braucht eine Lüge, um fünfzig Jahre lang zu funktionieren? 🌀🐇
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über eine reale Tötung, häusliche Gewalt sowie Vorwürfe von sexuellem Missbrauch an einer Minderjährigen. Wenn dich eines dieser Themen persönlich belastet, hör die Folge bitte nicht allein oder überspring sie.
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
Eine Puppe, die sich nachts bewegt. Ein Farmhaus, das eine Familie zehn Jahre nicht loslässt. Ein Mord, eine Lüge und viele Flaschen Wein. Und ein elfjähriges Mädchen, das plötzlich mit der Stimme eines toten Mannes spricht.
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in die echten Fälle hinter der Conjuring-Filmreihe, dem erfolgreichsten Horrorfranchise aller Zeiten laut Guinness World Records. Und in die Frage, die uns die ganze Zeit verfolgt: Gibt es das Böse wirklich?
Wir sprechen darüber, was hinter der Annabelle-Puppe steckt, warum eine Familie fast ein Jahrzehnt in einem Haus blieb, das sie terrorisiert hat, und was ein Anwalt, mehrere Flaschen Wein und ein Buch-Deal miteinander zu tun haben. Außerdem: Wer war Bathsheba Sherman wirklich, bevor Hollywood sie zur Hexe gemacht hat? Und warum wollen wir das alles so dringend glauben?
Denn die gruseligste Geschichte dieser Doppelfolge spielt nicht in einem Spukhaus. 🌀🐇
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über reale Morde sowie den Tod von Kindern. Wenn dich eines dieser Themen persönlich belastet, hör die Folge bitte nicht allein oder überspring sie.
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
Ein Dorf. Neun Monate. Neunzehn Hinrichtungen.
Und trotzdem kennt die ganze Welt die Hexenprozesse von Salem.
In dieser Folge von Rabbit Hole gehen wir nach Massachusetts ins Jahr 1692: Wie ein Nachbarschaftsstreit, ein Dorf im Dauerkrisenmodus und ein paar bellende Mädchen die berühmteste Hexenjagd der Geschichte auslösten.
Wir sprechen über Tituba, die versklavte Frau, die als erste beschuldigt wurde und als einzige überlebte. Über Spectral Evidence, den absurdesten Beweis der Rechtsgeschichte. Und darüber, was wirklich mit den Mädchen los war und warum die Antwort komplizierter ist, als wir denken.
Denn Salem war kein kollektiver Wahnsinn 🌀🐇
Kleine Korrekturen aus der Folge:
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
Was haben ein Animationsfilm aus dem Jahr 2001, eine tanzende Frau auf einer dunklen Straße in Belgrad und ein KI-Baby mit künstlichem Nervensystem gemeinsam?
Sie alle haben etwas ausgelöst, das sich nicht benennen lässt. Ein Gefühl, das jeder kennt, aber niemand erklären kann. Irgendetwas stimmt nicht. Aber was genau?
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein ins Uncanny Valley, das unheimliche Tal, das unser Gehirn in den Alarmzustand versetzt. Wir sprechen über die Wissenschaft hinter dem Grusel, über Filmstudios die ihre eigenen Figuren absichtlich schlechter machen mussten, und über Masahiro Mori, den Mann, der das alles 1970 in einem Essay beschrieben hat.
Das Uncanny Valley ist längst kein Problem der Animationsindustrie mehr. Es ist in deinem TikTok-Feed. Im Gesicht des virtuellen Influencers, dem du gerade gefolgt bist. In der Sprachnachricht, die sich fast wie die deiner Mutter anhört.
Die Frage ist nicht mehr: Warum gruseln uns Roboter?Die Frage ist: Was ist überhaupt noch ein Mensch? 🌀🐇
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
Um als Hexe beschuldigt zu werden, reichte es schon, eine Frau zu sein, die nicht passte. Zu alt. Zu unabhängig. Zu klug.
In dieser Folge von Rabbit Hole tauchen wir ein in die Geschichte der europäischen Hexenverfolgung: Warum sie entstand, wie ein einziges Buch einen ganzen Kontinent in Angst versetzte und warum es vor allem Frauen traf.
Wir reisen zu Anna Göldi, der letzten hingerichteten „Hexe" Europas, und zu Katharina Henot. Einer der einflussreichsten Frauen Kölns, die trotzdem nicht entkam und einem System zum Opfer fällt, das längst aufgehört hat, nach Wahrheit zu suchen.
Wir sprechen darüber, warum ausgerechnet die Frühe Neuzeit den Höhepunkt der Verfolgungswelle erlebte, was der Hexenhammer mit Frauenfeindlichkeit zu tun hat und welche Rolle Angst, Macht und Religion dabei gespielt haben.
Denn Hexen wurden nicht entdeckt.Sie wurden gemacht. 🌀🐇
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über staatlich legitimierte Gewalt gegen Frauen, Femizide sowie Beschreibungen von Folter. Wenn dich eines dieser Themen persönlich belastet, hör die Folge bitte nicht allein oder überspring sie.
🔗 Begleitmaterial, Clips & alle Links findest du auf unseren Social Media Kanälen: @rabbithole_derpodcast
From the publisher's feed