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Ein schattiges Plätzchen für warme Sommertage? Der Garten der Villa Franziska und Iwan Rosenthal lädt mit seinen über 130 Jahre alten Bäume und einer frischen Brise zu einem gemütlichen Picknick ein! Im Literaturhaus Vorarlberg warten dafür Picknickkörbe zum Abschalten, Schmökern und Inspirierenlassen – randvoll mit Büchern, Hörtipps, Rätseln, Spielen und kreativen Anregungen.
Besonders freuen wir uns über zwei Körbe, die von Studierenden der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Innsbruck kuratiert wurden: „Fantastische Tierwesen in Märchen und Sagen“ sowie „Literatur der Erinnerung“. Marina hat mit Vivienne Pleyer und Stefanie Putzer, zwei der Kuratorinnen, über die Entstehung der Körbe gesprochen: Wie gelingt es, ein Thema einzugrenzen? Worauf dürfen sich Besucher:innen freuen? Und welche Erfahrungen nehmen die beiden aus dem Projekt für ihr Studium mit?
Was bei einem gelungenen Picknick nicht fehlen darf? Die Jause! Marina interessiert, welche Rolle Essen in der Literatur spielt, und hat dafür mit Katrin ohne h gesprochen, die in der Literatur und vor allem in der Poetry-Slam-Szene unterwegs ist. Katrin fragt: Kann man Jausnen queeren? Welche gesellschaftlichen Normen und Erwartungen spiegeln sich im Essen wider? Und welche Rolle spielen Gerichte in ihren eigenen Texten?
Such dir ein gemütliches Plätzchen im Schatten unserer Platane: Mahlzeit und viel Spaß mit der aktuellen Podcast-Folge!
Shownotes:
Alle Infos zu den Picknickkörben im Literaturhaus: https://literatur.ist/aktuelles/picknickkorb-erstrahlt-frisch-gefuellt/
Elias Hirschl und Fabian Navarro sprechen über die Frage: „Gehört der Toaster auf den Tisch oder nicht?” https://www.youtube.com/watch?v=ufcRw8Ia5nk
Han Kang – „Die Vegetarierin“
Michail M. Bachtin – „Rabelais und seine Welt“
Bruce Feirstein – „Real Men Don’t Eat Quiche“
I.V. Nuss – „R-O-N=O“
Marjane Satrapi – „Persepolis“
Franz Kafka, David Zane Mairowitz, Chantal Montellier – „Der Prozess“
Jacques Ferrandez, Albert Camus – „L’Hôte“
Ein dunkler, kalter Februarabend – und ein Gespräch über Zuversicht.
Bei der zweiten Live-Ausgabe unseres Podcasts Radetzkystrasse 1 auf der Bühne des Literaturhauses Vorarlberg war die Historikerin und Autorin Mirjam Zadoff zu Gast.
Ausgehend von ihrem Buch „Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten“ sprach sie mit Frauke Kühn über „shock fatigue“, über eine Demokratie, die ihre Selbstverständlichkeit verloren hat – und darüber, wie wir trotzdem handlungsfähig bleiben können.
Ihre Botschaft: Zuversicht ist keine Eigenschaft, sondern eine Übung. Sie entsteht in Begegnungen – in Gesprächen, in Freundschaften, in Bibliotheken.
Musikalisch begleitet wurde der Abend vom live gespielten Podcast-Jingle von Marcus Nigsch mit Monica Tarcsay (Violine), Gyöngyi Ellensohn (Bratsche), Fabian Jäger (Cello) und Darius Grimmel (Kontrabass).
Warum kann Drag für uns alle befreiend sein? Bei unserer Wasserglaslesung haben Drag King Eric BigClit und Drag Queen Fräulein Bürgerschreck das Literaturhaus zum Funkeln und Strahlen gebracht. Im Vorfeld der Veranstaltung haben sie Marina erzählt, warum Drag so viel mehr als nur Performance ist – und für uns alle eine Form von Befreiung sein kann. Sie ermutigen, freudvoll und spielerisch mit Gender umzugehen. Außerdem geben sie persönliche Einblicke, wie sie zu Drag gekommen sind und ziehen eine überraschende Parallele: nämlich zwischen Drag und Wrestling.
Nach dem Gespräch erwartet euch ein kurzer Ausschnitt aus der Wasserglaslesung: Eric liest sein queeres Märchen „MiFisto“. Darin setzt er sich mit patriarchalen Vorstellungen und Queerfeindlichkeit auseinander und zeigt zugleich, dass wir uns nur gemeinsam für eine gerechtere Welt einsetzen können. Fräulein Bürgerschreck bringt Glamour auf die Bühne – und erzählt von ihrer abenteuerlichen Outfitwahl. Gute Unterhaltung!
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit GoWest, Verein für LGBTQIA+
Shownotes:
Eric BigClit auf Instagram: @alicemoe_ericbigclitdrag
Fräulein Bürgerschreck auf Instagram: @fraulein_burgerschreck
Alle Infos zu GoWest: https://gowest.jimdoweb.com und hier auf Instagram: @gowest_lgbtqia
Wo fängt das Erzählen an und wo hört das Berichten auf? Wie viel Vorsicht verlangen sensible Themen und macht Schreiben denn auch Spaß?
In dieser Folge nimmt Frauke euch mit auf eine akustische Reise durch das Literaturhaus. Ihr hört ein Gespräch mit der Journalistin Simone Fürnschuß-Hofer von der Vorarlberger Straßenzeitung marie über Verantwortung, Haltung und Lust am Schreiben. Dazu kommen Stimmen von Nicole, Emilian und Luis aus der Mittelschule Schwarzach, die für ihre Schülerzeitung schreiben und für einen Zeitungsworkshop mit Simone im Literaturhaus zu Gast waren.
Dann geht es für euch noch auf unsere Bühne, vielleicht zur ersten Zeitungslesung in einem Literaturhaus überhaupt. Denn anlässlich des 10. Geburtstags der Straßenzeitung marie war sie im Dezember 2025 bei unserer Wasserglas-Lesung zu Gast. Im übervollen Esszimmer lesen Simone Fürnschuß-Hofer, Daniel Furxer, Brigitta Soraperra und Hans Platzgumer.
Was für ein schöner Abend: Mit Gesprächen im Gartensalon, mit einem Satz, der später unsere Programmkarte zieren sollte und mit der Gewissheit: Zeitungen gehören geschrieben und gelesen. Auch und gerade im Literaturhaus.
Wo und wie fühlen wir uns zugehörig? Alice Hasters, Spiegelbestseller-Autorin, Podcasterin und Kulturkritikerin hat unsere letzten zwischenfragen im Literaturhaus Vorarlberg kuratiert und sich als Gästin Autorin Raphaëlle Red eingeladen, um mit ihr über Zugehörigkeiten zu sprechen.
Im ersten Teil der Podcast-Folge hört ihr einen Mitschnitt aus der gemeinsamen Veranstaltung: Ausgehend von Raphaëlle Reds Debütroman „Adikou“ und eigenen Erfahrungen aus dem Alltag sprechen die beiden über Identität und Zugehörigkeit sowie über Schwarze Lebensrealitäten in Frankreich, Deutschland und den USA.
Im zweiten Teil führt Marina ein Gespräch mit Alice und Raphaëlle darüber, welche Rolle Popkultur für Zugehörigkeiten spielt. Wie haben Girlbands, die Idee von Girlhood und US-amerikanische Popkultur die beiden geprägt? Warum bringt das Y2K-Revival – also der Pop der späten 90er und frühen 2000er – auch eine bestimmte Form von Whiteness zurück? Und: Hat Wicked: For Good das Zeug zum popkulturellen Moment 2025?
Shownotes:
Premiere von „No Scribs“ im Literaturhaus Berlin zum Nachschauen:
https://literaturkanal.tv/film/no-scribes/ (begrenzte Verfügbarkeit)
Erwähnte Folgen von Feuer&Brot:
#107 GenZs Obsession mit Millennial Cringe: https://podcast6de73d.podigee.io/114-cringe
#99 Brat Summer und die Rückkehr von White Girl Pop: https://podcast6de73d.podigee.io/105-brat-summer
„Es ist eine Form von Befreiung, wenn die Worte rausgehen.“ So beschreibt Claudia Ploner das Gefühl, bei unserem Format #deinebuehne zu lesen. Einmal im Monat öffnen wir dabei unsere Literaturhaus-Bühne für alle, die gerne ihre eigenen Texte performen möchten. In dieser Podcast-Folge spricht Marina mit den Teilnehmerinnen Claudia Ploner und Judith Müller, die beide im September bei #deinebuehne gelesen haben: Wie haben sie sich nach dem Auftritt gefühlt? Wie groß war die Aufregung wirklich? Und wie blicken sie im Nachhinein auf die eigenen Texte?
Wie fühlt es sich im Gegensatz dazu an, auf der Bühne in fremde Rollen zu schlüpfen? Darüber hat sich Marina anschließend mit Suat Ünaldi unterhalten. Er ist Schauspieler u.a. am Vorarlberger Landestheater. Woher wissen Schauspieler:innen, welche Lieblingsfarbe ihre Figuren haben – und warum ist das überhaupt wichtig? Das hat Suat mit Marina besprochen und er erzählt, was das Surren einer Mücke um drei Uhr nachts mit Schauspielen zu tun hat. Aber hör am besten selber rein!
Die Folge erscheint heute überall, wo es Podcasts gibt.
Der Roman über den Suat und Marina sprechen heißt übrigens „Blumen für Algernon“ von Daniel Keyes.
In dieser letzten Podcast-Folge vor der Sommerpause wollen Jenny und Marina wissen: Wie können Kinder, Jugendliche und junge Menschen fürs Lesen begeistert werden? Dafür haben sie bei Literaturvermittler:innen, einer Buchhändlerin und einem Buchclub nachgefragt!
Jenny spricht zuerst mit Christian Rüscher und Rita Rauschenberger von der Stadtbücherei Bregenz über die Literaturvermittlung bei Jugendlichen und darüber, wie wichtig es ist, dass junge Menschen sich und ihre Interessen in Büchern wiederfinden. Marina erkundigt sich bei Judith Berchtel, Inhaberin von „die Buchhändlerin“ und Obfrau vom Buchclub Bücherliebe.lei, wonach Jugendliche suchen, die zu ihr ins Geschäft kommen. Mit der Vizeobfrau von Bücherliebe.lei Aline Rottmar erzählt Judith außerdem vom Buchclub und gibt Tipps, wie man einen Buchclub für sich finden oder sogar selber starten kann.
Und mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause! Wir wünschen euch eine erholsame Zeit und hören uns im Herbst wieder - wir freuen uns!
In dieser Folge schlägt Marina verschiedene Sachbücher auf und fragt: Wie erzählen Sachbüchern? Wie vermitteln sie Inhalte und Wissen – und wie unterhaltsam können sie sein?
Dazu spricht sie mit Sachbuch-Autor Kai Michel, der im Juni im Rahmen der zwischenfragen im Literaturhaus zu Gast ist, über das Schreiben, das Genre Sachbuch und sein aktuelles Buch „Evolution der Gewalt“. Außerdem unterhält sie sich mit Autorin und Illustratorin Raffaela Schöbitz über ihr Mitmach-Bilderbuch „Mach dir die Welt 2“, in dem 30 queere Menschen und ihre Geschichten mit vielen Illustrationen vorgestellt werden. Zum Abschluss liefert unsere Sachbuch-Expertin im Literaturhaus, Sabine, drei persönliche Lesetipps – und verrät, warum sie Sachbücher so gerne mag.
In dieser Episode sprechen wir mit drei ganz unterschiedlichen Stimmen aus der Welt des Buchbloggens:
„Lesen macht mir das Leben schwer“, sagt Tino Schlench,Literaturkritiker und Autor des Blogs Literaturpalast, im Gespräch mit Frauke und bezieht sich damit auf die Frage, ob Lesen Lebenshilfe sein kann. Im Interview erzählt er, wieso er sich auf mittel- und osteuropäische Literatur fokussiert, wieso sein Blog Literaturpalast heißt und welches Buch ihm als Jugendlicher sehr wohl Trost gespendet hat (das erratet ihr nie!).
„Damit ist das Lesen bei mir Profession!“ Im zweiten Gespräch trifft Jenny auf Bettina Schabert, die auf ihrem Instagram-Blog hauptsache_lesen ihre Leidenschaft für zeitgenössische Literatur teilt. Als Germanistin und Kulturwissenschaftlerin spricht sie über die Verantwortung von Buchblogger:innen, das Zusammenspiel mit Verlagen und warum Authentizität und Unabhängigkeit für sie die wichtigsten Kriterien sind.
„Das war damals anders, als heute Bookstagram!“ Und alsjüngste Stimme in der Runde folgt danach ein Gespräch mit Mirai Mens alias Lesehexe Mimi, die mit gerade einmal 11 Jahren ihren eigenen Kinder- und Jugendbuchblog gestartet hat – als Kinder- und Jugendbuchblogger:in gefallen ihr vor allem Bücher, die keine stereotypischen Vorstellungen vertreten.
In der ersten Live-Ausgabe unseres Literaturhaus-Podcasts Radetzkystraße 1 begrüßen wir den vielfach ausgezeichneten Komponisten Marcus Nigsch im Esszimmer der Villa Franziska und Iwan Rosenthal. Ein besonderer Anlass, denn Marcus hat nicht nur unseren Podcast-Jingle komponiert, sondern war auch bei der allerersten Folge bereits als technischer Geburtshelfer mit dabei.
Gemeinsam blicken wir zurück auf den Start des Podcasts und sprechen über Erinnerungen, Lieblingsmomente und den kreativen Prozess hinter dem Klang. Marcus erzählt, wie er sich als Jugendlicher autodidaktisch das Musizieren beigebracht hat, wie Musik in seinem Kopf entsteht, bevor sie auf Papier und Bühne gelangt – und wie sich zeitgenössische Musik mit Gefühl und Bedeutung füllt.
Wir erfahren, wie er Partituren „liest“, warum das Schreibenfür Orchester etwas ganz Eigenes ist, und was eine gute Filmmusik ausmacht. Und natürlich reden wir auch über Anfänge – ob musikalisch, literarisch oder biografisch.
Ein Abend voller Musik, Einblicke und persönlicherGeschichten – live begleitet von einem wunderbaren Streichquartett, das sich extra für diesen Abend spontan zusammengefunden hat. Und eine Folge, die beweist, dass Zuhören manchmal der schönste Weg ist, Literatur und Musik neu zu begegnen.
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