"15 % wollen einen Führer, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert."
(Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung, Mitte Studie 2024/2025) Mitte-Studie:
Die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) untersucht anhand einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage rechtsextreme, demokratiegefährdende und menschenfeindliche Einstellungen. Sie befasst sich mit Normalisierung und Polarisierung und versucht, die Frage zu beantworten: „Gibt es auf der Einstellungsebene messbare Verschiebungen, Normalisierungseffekte oder Hinweise auf Kipppunkte der Demokratie?“
- 75% der Menschen in Deutschland lehnen rechtsextreme Einstellungen ab
- 3,3 % teilen ein klar rechtsextremes Weltbild
- 20% stimmen rechtsextremen Aussagen weder zu noch lehnen sie diese deutlich ab
- 15 % wollen einen Führer, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert
- 23 % finden, oberstes Ziel der Politik sollte es sein, Deutschland Macht und Geltung zu verschaffen
- 22 % der Befragten verharmlosen den Rechtsextremismus
- 7 % meinen, einige Politiker:innen hätten es verdient, dass »Wut schon mal in Gewalt umschlägt
- 13 % antworten zusätzlich »teils/teils« hätten Politiker dies verdient
Mit Mathieu Coquelin, Mitglied der Geschäftsführung der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. und Fachbereichsleiter der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX), spreche ich über "die angespannte Mitte" unserer Gesellschaft.
Hat sich der politische Diskurs in Deutschland nach rechts verschoben? Zu welchem Ergebnis kommt die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung? Normalisieren wir zunehmend extremistischer Ansichten?
Haben wir sehenden Auges Diskursräume verengt? Warum nehmen wir Politik oft so negativ wahr? Welche Bedeutung hat Sprache im politischen und gesellschaftlichen Diskurs? Welche Rolle spielen Soziale Medien? Sind wir noch in der Lage, konstruktive Gespräche zu führen?
Müssen wir mehr rote Linien ziehen? Sollten wir dabei zwischen Menschen und ihren Einstellungen differenzieren?
Sollten wir mutiger sein, mehr Zivilcourage entwickeln? Was können wir tun? Welche pragmatischen Ansätze gibt es?
Sind am Ende wir selbst das eigentliche Problem?
Auf all diese - und noch viel mehr - Fragen richten Mathieu und ich den "All Eyes On"- Suchscheinwerfer.
All Eyes on: Jeden ersten Donnerstag im Monat.
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The Voice" aka Christoph Podszun
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Die angespannte Mitte, Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25
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