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  • Nicht verbittert, erbost. Corona, Politik, Kunst und Paris. Das Seminar im März

    Selbst auf Sendung im Studio 1 von Radio X Frankfurt

    Gerade gestern erst aus Paris zurück und heute schon die dritte Sendung in diesem Jahr. Viele Themen bei leicht frühlingshafter Stimmung.

    Meine allerliebste KI fand diesmal folgende Themen heraus:

    1. Persönliche Erfahrungen in Paris:

    Siebentägiger Aufenthalt in Paris: Stefan berichtet von seinem kürzlichen siebentägigen Aufenthalt in Paris und seiner Erleichterung, wieder in der Wohnung seiner bekannten Vermieterin in Jaurès wohnen zu können.

    Projekt zu Walter Benjamin: Er hat während seines Aufenthalts sein Projekt vorangetrieben, alle 13 Exil-Wohnsitze von Walter Benjamin in Paris zu besuchen, um eine App zu entwickeln, die diese Orte zugänglich macht. Das bewölkte Wetter war dabei seiner „Foto-Philosophie“ förderlich.

    Fortschritte bei der Wohnungsauflösung seiner Mutter: Stefan berichtet von Fortschritten bei der Auflösung der Wohnung seiner Mutter in Frankfurt. Die Küche wurde geliefert und aufgebaut, Malerarbeiten sind abgeschlossen, und ein Makler ist beauftragt. Er hofft, ab Mai für zwei Monate nach Paris ziehen zu können.

    Treffen mit Freunden (Oliver und Alfred): Stefan erzählt von Treffen mit seinem Freund Oliver, mit dem er verschiedene musikalische Veranstaltungen besuchte (moderne Tanzperformance, Jazz-Combo). Er teilt seine eher skeptische Haltung gegenüber der Pariser „Offszene“. Er traf auch einen weiteren Bekannten, Alfred, mit dem er (und Oliver) koreanisch essen war.

    2. Reflexionen über die Kunstwelt und Kritik:

    Negative Einschätzung von Kasper König: Stefan äußert eine extrem negative Meinung über den verstorbenen Kasper König, den er als „kein guter Mensch“, „Machtmensch“, „Despot“ und Teil einer „Kunstmafia“ bezeichnet. Seine spontane Reaktion („recht so“) auf die Information, dass König im letzten Jahr gelitten habe, schockierte seine Gesprächspartner.

    Zitat: „Kasper König war kein guter Mensch. Übrigens war ich neulich, als ich war jetzt zweimal auch mit einem anderen Kollegen Florian war ich wandern und erstaunlicherweise wir beide waren uns einig in unserer absolut negativen Einschätzung Ein Machtmensch. Ich würde sogar weitergehen, ein ein Despot! Und noch würde ich sagen, das ist Kunstmafia!“

    Ablehnung der Bezeichnung „verbitterter Künstler“. Alfred hatte davon gesprochen. Stefan wehrt sich gegen die Bezeichnung als „verbitterter Künstler“. Er betont, dass seine Kritik an den Zuständen in der Kunstwelt auf Empörung und nicht auf persönlicher Verbitterung beruhe.

    Zitat: „Wer mich als verbittert bezeichnet, der versteht nicht, worum es mir geht. Ich bin erbost. Ich bin bin aufgebracht.“

    Kritik an der Kulturpolitik und der finanziellen Unterstützung von Künstlern: Stefan kritisiert die Diskrepanz zwischen der hohen finanziellen Unterstützung für städtische Bühnen und der geringen Unterstützung für bildende Künstler. Er prangert die Haltung von Politikerinnen wie Frau Ebertz, Frau Hartwig und Frau Kujer an.

    Zitat: „Das ist das ist was, wo ich mich wo ich mich aufrege. Und es hat nichts mit Verbitterung zu tun.“

    Parallele zum Feminismus und häuslicher Gewalt in der Kunst: Stefan zieht eine Parallele zum Feminismus, der Machtstrukturen aufkläre, aber oft bei der Geschlechterproblematik stehen bleibe. Er fordert eine ähnliche Analyse für die Kunstwelt und bezeichnet Kunst als einen Fall von „häuslicher Gewalt“, über die nicht gesprochen werde.

    Zitat: „Kunst ist ein Fall von häuslicher Gewalt. Also, es bleibt ebenso in der Familie wie bei der Mafia. Das ist der Punkt, dass man nicht darüber spricht diese Art diese dieses Gewaltzustands …“

    Schockmoment in der Kunst: Stefan bezieht sich auf Allan Kaprows Idee, dass nicht der Künstler das Publikum, sondern die Kunst den Künstler schockieren sollte. Er sieht es als seine Aufgabe, diesen Schockmoment zu erzeugen, insbesondere in Bezug auf die prekäre Situation vieler Künstler.

    Finanzierung der Kunst durch Künstler: Stefan kritisiert die Tatsache, dass viele Künstler ihr eigenes Geld oder das Geld ihrer Familien in ihre Kunst investieren, oft ohne Aussicht auf Erfolg, während gleichzeitig die Kosten für z.B. die Pflege demenzkranker Eltern steigen. Er bemängelt die mangelnde Diskussion über alternative Finanzierungsmodelle.

    Alles zusammen:

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_14-03-2025_live_RadioX.mp3


     

    Nächstes Mal live auf Sendung am Fr., 11.4. 2025 um 16 Uhr auf Radio X

    Der Artikel Nicht verbittert, erbost. Corona, Politik, Kunst und Paris. Das Seminar im März erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    0 min
  • Alltag und Exil – Das Seminar im Oktober

    Selbst auf Sendung im Studio 1 von Radio X Frankfurt

    Eben erst aus Paris zurückgekehrt stand die 10. Sendung des Seminars in diesem Jahr ganz im Banne dieser Reise.

    Das umfangreiche Programm, das ich mir auferlegt hatte, wird sich wohl nach und nach hier im Blog abgebildet und dokumentiert finden. Telefonzellen, Lieferwagen, Einkaufszentren, Industriebrachen.

    In der Sendung kam ich erst ganz zum Ende auf die Möglichkeit einer Fortsetzung zu sprechen. Wie wird es mit Paris weitergehen? Was wären die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem dauerhaften oder beständigeren Aufenthalt? Paris als Alltag/Gewohnheit und Exil zugleich. Vielleicht ergeben sich schon mit den folgenden beiden Sendungen neue Ansätze.

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_11-10-2024_live_RadioX.mp3

     

    Nächstes Mal live auf Sendung am Fr., 8.11. 2024 um 16 Uhr auf Radio X

    (Update, 21.10.24): Jetzt habe ich bei G==gle endeckt, dass sie ganz tolle Zusammenfassungen aus dem mp3 File erzeugen können. Hier ein Beispiel:

    Zusammenfassung der Sendung, unkorrigiert

    Stefan behandelt in seinem Seminar eine Vielzahl von Themen, die oft miteinander verwoben sind und assoziativ von einem zum anderen führen. Hier sind die wichtigsten Themen:


    Pariser Stadtentwicklung: Stefan interessiert sich besonders für die Umgestaltung ehemaliger Industriegebiete in Paris. Er beschreibt das Konzept der "friche industrielle" und führt Beispiele wie das Projekt "Centquatre 104" an, das auf dem Gelände eines ehemaligen Begräbnisinstituts angesiedelt ist [1, 2]. Er vergleicht diese Entwicklungen mit ähnlichen Projekten in Frankfurt, wie dem Europaviertel, das auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände entstanden ist [1, 3].

    Fotografie: Stefan spricht über seine fotografischen Projekte in Paris. Er erwähnt seine Faszination für "Sterbeorte bekannter Schriftsteller" und "Einkaufszentren" als Fotomotive [4]. Er schildert Herausforderungen beim Fotografieren, wie z.B. störende Passanten und die Nässe der Straßen nach Regen [4, 5]. Stefan diskutiert außerdem die Vor- und Nachteile des Fotografieren mit dem Handy im Vergleich zu professionellen Kameras [5, 6].

    Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Stefan kritisiert die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von 2013 und die geplante Reform. Er bemängelt die ausufernde Angebotsvielfalt und die damit verbundenen hohen Kosten. Seiner Meinung nach sollten nur zwei Fernseh- und zwei Radiokanäle erhalten bleiben, da alles andere im Internet verfügbar sei [7-10]. Er vergleicht die hohen Gehälter von Rundfunkmitarbeitern mit der Situation bei Radio X, wo viele ehrenamtlich arbeiten [9].

    Persönliche Reflexionen: Stefan teilt persönliche Anekdoten und Gedanken über seine Zeit in Paris und Frankfurt. Er beschreibt seine Wohnsituation in Saint-Ouen, einem Vorort von Paris, und vergleicht ihn mit Hackney und dem East End in London [2, 11, 12]. Er reflektiert über den Unterschied zwischen dem schnellen Lebenstempo in Frankfurt und dem langsameren Rhythmus in Paris. Er spricht auch über den angespannten Wohnungsmarkt und die Frage, ob Paare in getrennten Wohnungen leben sollten [12-14].

    Erinnerungen: Stefan erinnert sich an verschiedene Episoden aus seinem Leben, wie z.B. den Beginn seines Studiums in Hamburg 1985 und die Erkrankung seiner Mutter im Jahr 2015 [6, 15, 16].

    Es wird deutlich, dass Stefans Gedanken oft frei zwischen verschiedenen Themen springen und er sich von Assoziationen leiten lässt.

    Der Artikel Alltag und Exil – Das Seminar im Oktober erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    54 min
  • Gespenster der Subkultur – Das Seminar im September

    Selbst auf Sendung im Studio 1 von Radio X Frankfurt

    Nach 2 Monaten Pause wegen Unterbrechung durch Urlaub in Schweden wusste ich fast nicht mehr, wie meine eigene Sendung ging. Musste mich erst wieder einfinden.

    Denkend sprechen, sprechend denken, also, das letzte Mal im Juli stand Grönland auf dem Programm thematisch, heute Schweden und das Reisen überhaupt. Traurige Sache. Letzte Woche wollte ich ja zum Klassentreffen, was die Bahn aber zu vereiteln wusste.

    Also in Frankfurt bleiben. Traurige Sache. Ein Besuch bei der lokalen Subkultur endete in großer Enttäuschung. Immerhin einige Erkenntnis in Sachen Resonanz und Anerkennung. Fast ohne Alternative daher, Frankfurt verlassen. Wenigstens zeitweise. Paris steht an.

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_13-09-2024_live_RadioX.mp3

     

    Nächstes Mal live im Radio am Fr., 11.10. 2024 um 16 Uhr auf Radio X

    Exzerpt der Sendung, unkorrigiert

    (Kleiner Ausschnitt ab Sendeminute 33:38)


    was ich denke mir was mache ich hier in Frankfurt ne ich war neulich das war das da war es ja noch an dem 1 September boah das war das das war furchtbar heiß irgendwie und dann auch so schwül hatte ich irgendwo irgendwie im Netz ich glaube bei bei Facebook oder sowas hatte ich so ein so ein so eine Annonce das irgendeine Veranstaltung an so einem Kiosk in Sachsenhausen am Mühlberg irgendwas auch im Umkreis von Annette Gloser und ich dachte mir na ja das klingt ja nicht verkehrt also da kannst ja mal gucken was das so ist ne also so bin ich also da in der allergrößten Hitze dahin und ich war da kaum war ich 5 Minuten da hatte ich das Gefühl irgendwie das ich bin vollkommen falsch ich habe so gemerkt dass mir diese ganze Sub- und Offkultur dass mir die gar nichts sagt ich kann gar nicht so genau sagen woran das lag aber ob das so irgendwie der wir müssen muss wirklich so Bourdieu sagen der Habitus ne also wieso die Leute da rumgehangen haben es war mir einfach unangenehm ich habe so gemerkt irgendwie nee also ich will da gar nicht ne die dann früher vor 20 Jahren oder so da hätte man das irgendwie schräg gefunden ja so so Kunst- und Kulturaktion am Kiosk ich meine habe ja auch vor 20 Jahren habe ich in dem damaligen Atelier Frankfurt in der Hohenstaufenstraße mein zweites Trudi die da in der Einfahrt in der Pförtnerloge eröffnet im August 2004 mein Gott das sind jetzt auch schon 20 Jahre her da habe ich war ich selber ein Teil dessen ne da habe ich einfach gemerkt man kommt man man man bewegt sich da auch raus ne man ist einfach man ist nicht mehr so ich hatte gleich die Idee oder die Assoziation war natürlich gleich dieses Gefühl oder dies auch Proust in sein im letzten Band seiner Recherche beschreibt wo er da auf die zur Matiné der Gourmantes geht und da eben auf alle möglichen die Madame Verdurin und die Odette und den den Fürsten von Gourmantes trifft und alle sind natürlich gealtert und und manche sind tot haben sich verändert ne und und er dann irgendwann merkt dass er ist bei Gespenstern zu Gast und genauso hatte ich auch das Gefühl als ich da an diesem Kiosk da Mühlberg war ich bin bei Gespenstern und das Gespenster meiner Vergangenheit wobei ich eben eben auch ich war selber Teil dessen ne vielleicht haben mich die anderen auch so wie ein Gespenst da kommt jetzt hier kommt jetzt auf einmal dieser Beck den habe ich irgendwie schon SEAG wo treibt sich sonst so rum den haben wir jetzt Ewigkeiten nicht mehr gesehen und vielleicht ist es auch das dachte ich so im Nachhinein warum auch 4 die die Resonanz auf die Sendung so gering dass ich mich darüber wundere oder manchmal auch beschwere oder darunter leide dass die Resonanz auf die Sendung so wie gering ausfällt dass ich einfach nicht mehr mit in diesen Zusammenhängen unterwegs bin und dass die Leute einfach dann denken sie auch nicht mehr ja der Beck ach der macht diese Sendung oder das da denkt man gar nicht mehr vielleicht dran man ist auch gar nicht mehr wie gesagt irgendwie ich tue das ja auch nur noch bei Facebook aber wer weiß wer das guckt und so weiter ist ja vieles dass man eben jemanden persönlich kennt und sich dann ach der macht ja das und dann höre ich da mal rein oder so ne und ansonsten ist es nicht ne und genauso dachte ich ja das ist so dies dieses diese Offszene aber überhaupt Kunstszene ne also ich hatte ja früher auch so gelegentlich bekannte Menschen die so so am Rande sich bewegten jetzt nicht so gänzlich dazu gehörten dass die so eine gewisse Abneigung oder dass sie sich reserviert zeigten und man merkte irgendwie irgendwas gefällt Ihnen daran nicht oder sie kommen damit nicht klar und ich wo dachte immer was ist das denn ne ich dachte z.B mal ich habe einmal da das war 2002 oder so habe ich am am Theaterplatz heißt das so habe ich da irgendwie zwei zwei oder drei Amerikaner getroffen ...

    Der Artikel Gespenster der Subkultur – Das Seminar im September erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    57 min
  • Geschichten aus dem Eis – Das Seminar im Juli

    Selbst auf Sendung im Studio 1 von Radio X Frankfurt

    Beginn der zweiten Halbzeit in diesem Jahr. Siebte Sendung. Thema, wenig überraschend, meine Reise nach Grönland, die ich gut hinter mich gebracht hatte. Sie war abenteuerlich im besten Sinne.

    Qaqortoq, 3.7. 2024

    Mit Grönland habe ich eine Aufgabe abgehandelt, die mich mir Anfang des Jahres gesetzt hatte. Jetzt kann ich mich der zweiten Aufgabe widmen. Entscheiden, wie es mit meinem Projekt ‚Mein kleines Haus auf dem Land‘ weitergehen wird. Wäre eine Alternative, mich weiter nach Paris zu orientieren?

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_12-07-2024_live_RadioX.mp3

     

    August ist Pause. Nächstes Mal live auf Radio X erst am 13.9. 2024

    Gliederung der Sendung, unkorrigiert

    I. Einleitung und Gedankenfluss (0:00 - 18:15)

    • Begrüßung und Vorstellung des Formats "Seminar"
    • Kurze Anekdoten über Studio-Erfahrungen und Versprecher
    • Reflexion über eine Bewerbung vor 12 Jahren und die Reaktion auf Becks Einstellung zur Kunst
    • Aktuelle Wetterbeobachtungen und Vorfreude auf den Sommer
    • Rückkehr aus Grönland und die nachhaltigen Eindrücke der Reise
    • Vergleich der Vegetation in Grönland und Frankfurt
    • Rückblick auf die Jahresziele: Grönlandreise erfolgreich, Hausprojekt noch offen

    II. Zukunftspläne und Reisevorbereitungen (18:15 - 37:00)

    • Diskussion über Finanzierungsoptionen für das Hausprojekt und Zweifel an der Realisierbarkeit
    • Alternative Pläne: Sommer in Hamburg oder längerfristiger Aufenthalt in Paris?
    • Vor- und Nachteile der beiden Optionen und die Bedeutung von persönlichen Erfahrungen vor Ort
    • Gedanken über die Hektik von Großstädten und die freie Zeiteinteilung
    • Mögliche Wohnsituationen in Paris: Wohnungssuche oder WG-Zimmer?
    • Wunsch nach einem Ausbruch aus dem Alltag und Überlegungen zum Thema GEZ

    III. Rückblick auf Grönland und aktuelle Herausforderungen (37:00 - 1:03:00)

    • Bearbeitung der Fotos von der Grönlandreise und Anfrage nach Bildmaterial
    • Anfrage der Akademie Wien für eine Retrospektive einer Installation aus den 90er Jahren
    • Anekdoten über die damalige Installation und Herausforderungen bei der Materialbeschaffung
    • Detaillierte Beschreibung der Installation und des Ausstellungsortes
    • Schilderung der Anreise nach Grönland und der ersten Flugstornierung
    • Aufenthalt in Kopenhagen und Unsicherheiten bezüglich des Weiterflugs
    • Ankunft am Flughafen in Narsarsuaq und erste Eindrücke
    • Beschreibung des Ortes und der Bedeutung des Flughafens
    • Weitere Flugstornierungen und Wartezeit im Hotel in Narsarsuaq
    • Ungewissheit und Austausch mit anderen gestrandeten Reisenden
    • Schilderung der schwierigen Flugbedingungen in Grönland und Abhängigkeit vom Wetter
    • Ankunft in Nuuk und endlich an Bord des Küstenschiffs

    IV. Erfahrungen an Bord des Küstenschiffs und die Auswirkungen des Eises (1:03:00 - Ende)

    • Erste Begegnung mit dem Eis und dessen Einfluss auf die Reise
    • Ankunft in Qaqortoq mit Verspätung
    • Annullierung der Weiterfahrt nach Nanortalik und Übernachtung in Qaqortoq
    • Beschreibung des Küstenschiffs und dessen Funktion als Transportmittel für die Einheimischen
    • Verpasste Gelegenheit, die heißen Quellen in der Nähe von Qaqortoq zu besuchen
    • Kennenlernen eines ehemaligen Diplomaten als Kabinennachbarn
    • Auswirkungen der Eislage auf die Reisepläne des Diplomaten und aktuelle Nachrichten über gestrandete Touristen
    • Reflexion über die prekären Reisebedingungen in Grönland und die Bedeutung von Flexibilität
    • Gedanken über eine mögliche erneute Reise nach Grönland
    • Abschied und Hinweise auf den Blog mit Reiseberichten über Grönland
    • Ankündigung der nächsten Sendung im September

    Der Artikel Geschichten aus dem Eis – Das Seminar im Juli erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    53 min
  • Kunst als Ämterkauf, im Abomodell – Das Seminar im Juni

    Auf Sendung aus Studio 1 bei Radio X

    Sechste Sendung, Halbzeit in diesem Jahr schon. Themen Reisen, wieder einmal. Reiseerwartung (Grönland), Reiserückblick (auf Hamburg).

    Sodann von Hamburg ausgehend weitere Gedanken zur Ökonomie der Künstlerexistenz, wie in meinem neusten Artikel dargestellt.

    Künstler, die Geld aus anderen Quellen in die Kunst stecken, um im Betrieb zu bleiben, betreiben eine Art Ämterkauf, dazu noch in einem Abomodell. Lebenslänglich. Ja, das ist ein guter Gedanke.

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_14-06-2024_live_RadioX.mp3

     

    Nächstes Mal live auf Radio X am 12.7. 2024

    Der Artikel Kunst als Ämterkauf, im Abomodell – Das Seminar im Juni erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    55 min
  • Der Lautréamonttelefonzellenzwang und das Seminar im Mai

    Selbst auf Sendung aus Studio 1 bei Radio X

    Gestern erst aus Paris zurück, stand heute schon die fünfte Sendung in diesem Jahr an, die von meinem letzten Aufenthalt an der Seine eingenommen war.

    Wie so oft mischte sich noch ein anderes und dabei schon bekanntes Thema ein, das der Ökonomie der Aufmerksamkeiten im Internet, ausgelöst durch einen Werbeslogan aus seiner Anfangszeit in den frühen 1990er Jahren. Es ging darum, den Menschen nach der Email die eigenen Homepage schmackhaft zu machen:

    The own homepage, a place on the web, where millions can visit you!

    Auch ich hatte damals an diese Versprechung geglaubt und erst viele Jahre später verstanden, dass sie sich nur für sehr sehr wenige Menschen einlöst. (In der Regel besucht niemand deine Homepage.)

    Endlich dann Paris, dem ich auf manigfaltigen Streifzügen wieder viele unbekannte Seiten abgewinnen konnte. Zudem konnte ich klären, dass wirklich keine Telefonzelle mehr vor dem Sterbehaus von Lautréamont stand. Wenn es je eine gab, dann wurde sie wenigstens vor 2008 schon abgebaut. (Im Internet überprüft.)

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_10-05-2024_live_RadioX.mp3

     

    Nächstes Mal live auf Radio X am 14.6. 2024

    Der Artikel Der Lautréamonttelefonzellenzwang und das Seminar im Mai erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    54 min
  • Fastensendung – Das Seminar auf Radio X im April

    Selbst auf Sendung aus Studio 1 bei Radio X

    Bestimmendes Thema der vierten Sendung in diesem Jahr: Fasten. Als verringerte Nahrungsaufnahme im praktischen wie im übertragenen Sinne.

    Bericht von mehreren Tagen ohne feste Nahrung, der überging in die metaphorische Nahrung des Zuspruchs und der Aufmerksamkeit für diese Sendung und meine Arbeit im Allgemeinen. Wie viele Likes ist diese Sendung wert? Oder überhaupt Likes? Vor 5 Jahren waren wir noch bei 5 Euro im Jahr als Unterstützung für das Archiv dieser Sendung. (Das hat schon nicht funktioniert.) Gedanken des weiteren über die in der Kunst und unter Künstlern vorherrschende Kostenloskultur.

    Erinnerung daran, dass in den Anfängen des Internets, in den frühen 1990er Jahren, der Gedanke der gegenseitigen Verpflichtung aller Netzteilnehmer diskutiert wurde. Kurd Alsleben fand dafür den Begriff der »Mutualität«. Heute ist davon nicht mehr viel zu spüren. Stattdessen dominieren Megakonzerne das Internet. Nicht ohne Grund.

    -- Aus Mangel an Resonanz nur die ersten 9 Minuten --

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/Teaser-T011_2024-04-12.mp3

    Nächstes Mal live auf Radio X am 10.5. 2024

    Der Artikel Fastensendung – Das Seminar auf Radio X im April erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    55 min
  • Like ist Like – 25 Jahre Das Seminar auf Radio X

    Selbst im Studio 1 bei Radio X – 25 Jahre Jubiläum. Like it?

    Dritte Sendung in diesem Jahr, mit der auch das Jubiläum begangen wird: 25 Jahre das Seminar auf Radio X! Am 12. März 1999 fand die erste Sendung mit durchgehend improvisierter Sprache ohne jede Musik in dieser Art statt.

    Ich bin diesmal nicht auf die ganze Geschichte seither eingegangen, sondern habe zuerst auf einige Phänomene des Internets verwiesen, – ja solche, die sich mit der Sendung in den letzten 20 Jahren entwickelt haben. Die der kleinen, persönlichen Stars. Zwei davon sind leider kürzlich von uns gegangen, der Marshelikopter und Flaco, die Eule im Central Park.

    Im weiteren sprach ich über geplante Reisen in diesem Jahr, Paris und insbesondere Grönland, das endlich nach langer Planung Aussicht auf Erfolg haben wird. Danach kann ich mich dann dem nächsten Projekt widmen, meinem Haus auf dem Land.

    Zuletzt dann, ausgehend von den Reaktionen auf das Jubiläum, die sehr dünn und mager ausfielen, einige Gedanken zum Zustand der Kunst, die sich ebenfalls in der Schwebe oder sogar im Zustand der Auflösung befindet. Wird es für sie auch ein MAGA geben? Oder bleibt sie, wie Victor Burgin anmerkte und Romantischen Antikapitalismus nannte, in einer Rückbesinnung auf vormoderne Vorstellungen verhaftet?

    Ausführlich und wortreich in voller Länge:

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_15-03-2024_live_RadioX.mp3

    Nächste Sendung live auf Radio X am 12.4. 2024

     

    To do: Chapters mit WebVTT-Datei

    https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/WebVTT_API

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    57 min
  • Sammlung der Kunstfeinde – Das Seminar im Februar

    Auf Sendung aus Studio 1 bei Radio X

    Zur zweiten Sendung im Jahr kam es zur Nennung einiger Jubiläen. Demnächst 25 Jahre Seminar, gerade 10 Jahre Seminar aus Hamburg und, nicht so nett, 2 Jahre Krieg in der Ukraine.

    Indes folgten Gedanken zu möglichen Feinden der Kunst, sowie der Kunsttheorie im Kontext der Postmoderne. Ich nannte entsprechende Autoren:

    — Franz Roh (Streit um die moderne Kunst)

    — Frederic Jameson & Victor Burgin (Postmoderne)
    — Thomas Lehnerer (Postmoderne – Dezisionismus)

    Auch die geschätzte Kollegin Sabine Pint und ihr Videoblog.

    Ein Beitrag im Deutschlandfunk zum Museum der Moderne in Berlin (ich sage Korruption!) und mein Vorschlag für ein Museum der Sponsoren.

    Alles zusammen in 50min on Air:

    https://stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_16-02-2024_live_RadioX.mp3

     

    Nächste Sendung live auf Radio X am 15.3. 2024

    Der Artikel Sammlung der Kunstfeinde – Das Seminar im Februar erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    57 min
  • Nina, wie geht es Dir mit der Kunst? – Das Seminar im Januar

    Frisch auf Sendung im neuen Jahr aus Studio 1 bei Radio X

    Jahresauftakt zur ersten Sendung im neuen Jahr 2024, das gleichzeitig das 25-jährige Bestehen dieser Radiosendung markiert. Ich begab mich auf die Suche nach ihm würdigen Themen.

    Unter Berücksichtigung der andauernden Widrigkeiten der allgemeinen und weltpolitischen Lage (Ukraine, Corona, Gaza, Inflation) befragte ich meine Absicht, wenigstens zwei größere Projekte anzugehen, eine Reise nach Grönland (schon lange geplant) und, ebenfalls, mein Haus auf dem Land, das dieses Jahr ein Stück weiter zur Verwirklichung kommen sollte.

    Im zweiten Abschnitt der Sendung dann Gedanken zu Sinn und Zweck des Künstlerdaseins, das mir schon fast komplett fraglich geworden ist. Doch wie ergeht es anderen dabei? Zum Beispiel, noch rein fiktiv, meiner geschätzten Kollegin Nina in Hamburg? Sind ihr noch Kunst und Künstler sinnvolle Begriffe? Wie denkt sie darüber? Dabei fand ich einige Tage später, passend zur Erwähnung der Atelieretage, einen Tweet (Screenshot), der diese Künstlerexistenz in ein verklärt romantisches Licht tauchte.

    Das Atelier war ein Bürohaus, billig zu mieten […] und die Kunst, was scherte uns, wer das kaufte, abends kamen wir auf alten, weichen Sofas zusammen.

    Alles zusammen, ohne Punkt und Komma in 55 Minuten:

    https://www.stefanbeck.de/das-seminar/mp3/das_seminar_12-01-2024_live_RadioX.mp3

     

    Nächste Sendung live auf Radio X am 16.2. 2024

    Der Artikel Nina, wie geht es Dir mit der Kunst? – Das Seminar im Januar erschien zuerst bei ThingLabs - Alltag Kunst Stadterkundung.

    57 min

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