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Seltsame Klänge, hypnotische Rhythmen, schwebende Soundscapes und Bilder, die uns in andere Welten entführen. Für diese Ausgabe von MagicalMysteryMix habe ich bei YouTube wieder einige audiovisuelle Fundstücke ausgegraben, bei denen Musik und Video gemeinsam mehr sind als die Summe ihrer Teile.
Musik, die nicht unbedingt etwas erzählen muss. Klänge, die nicht auf ein Ziel zusteuern, sondern sich langsam verändern, ineinanderfließen und Räume öffnen. Musik, die man aufmerksam hören kann – oder in der man sich einfach verlieren darf. Willkommen in der Welt des Ambient.
Wir mixen, was das Zeug hält: Geräusche, seltsame Musik, elektronische Experimente und allerlei akustische Fundstücke. Zurück zu den Wurzeln des mmmx – und hinein ins Archiv, das beim Stöbern immer wieder für Überraschungen sorgt.
Erik Satie war ein musikalischer Außenseiter, ein Bohemien, ein Provokateur – und zugleich ein Meister der leisen, schwebenden Töne. Zu seinem 100. Todestag begibt sich der Magical Mystery Mix auf Spurensuche und entdeckt einen Komponisten, dessen Musik erstaunlich zeitlos klingt.
Wir lieben Musik in all ihren Varianten und wir mixen das Beste aus unserem Archiv. Das Beste zumindest für unseren Geschmack, denn es gibt nicht DIE gute Musik.
Auch diesmal geht es wieder um die Freude am Unvorhersehbaren: um Stücke, die sich nicht unbedingt ankündigen, um Übergänge, die manchmal ganz selbstverständlich und manchmal eher zufällig wirken, und um die Frage, was passiert, wenn Musik, Geräusche und Stille aufeinanderstoßen.
Was haben ein Pistolenkrebs, ein Pottwal, eine Ruderwanze, elektronische Musik und ein menschlicher Mund miteinander zu tun?
Sie können klicken.
Der Klick ist ein erstaunlich vielseitiges Geräusch. Er kann winzig und beiläufig sein, rhythmisch und tanzbar, nervös, präzise oder geradezu explosiv. Er kann der Kommunikation dienen, aus der Tierwelt kommen, Bestandteil einer Sprache sein – oder in der elektronischen Musik zum Ausgangspunkt ganzer Klangwelten werden.
Psychedelische Musik muss nicht laut sein. Sie muss auch nicht unbedingt nach Vergangenheit klingen.
Manchmal beginnt die Reise ganz unspektakulär: mit einem einzelnen Ton, einem leisen Puls, einer kleinen Verschiebung im Klang. Und plötzlich öffnet sich dahinter ein Raum, der vorher nicht da war.
Es ist immer noch Sommer. Mehr Sommer geht eigentlich kaum. Man riecht ihn, man fühlt ihn und man kann ihn trotz der Hitze durchaus genießen. Deshalb gibt es heute nochmal einen MagicalMysterySommerMix.
Denn Sommer ist toll. Die Nächte sind lau, die Luft ist warm, sie streicht über die Haut, wenn man mit dem Fahrrad durch die Stadt fährt und das T-Shirt im Wind flattert. Die Grundstimmung liegt ein paar Levels über dem Normalzustand. Die Seele darf baumeln – und dazu passt natürlich auch: Radio hören.
Der MagicalMysteryMix besinnt sich heute wieder auf seine Wurzeln. Schon immer ging es mir bei den Geräuschen für Fortgeschrittene weniger um Songs als um Klänge, weniger um Genres als um das neugierige Lauschen auf die Welt. Für diese Ausgabe wurden Geräusche, Stimmen, Fundstücke und Musik aus den unterschiedlichsten Quellen gesammelt, zerlegt und neu zusammengesetzt.
Die heutige Ausgabe des MagicalMysteryMix verlangt Geduld.
Die Stücke entfalten sich langsam und gemächlich – ohne Eile. Das ist ihr einziger Zusammenhang und zugleich ihre Schönheit. Jedes Stück steht für sich, reicht von Craven Faults über Jean-Michel Jarre bis zu den Berliner Philharmonikern und verliert sich dazwischen in vielen anderen Richtungen.
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