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Seit mehreren Wochen sterben Menschen in den polnischen-belarussischen Grenzgebieten, wo sie durch illegale Rückführungen immer wieder aus der Europäischen Union verdrängt werden. Auch zur Grenze nach Litauen stecken Flüchtende in einem Kreislauf aus Abschiebung und Flucht fest und die bosnisch-kroatische Grenze ist auch von Pushbacks betroffen.
Ein Interview mit B. aus Berlin.
B. ist in verschiedenen politischen Zusammenhängen aktiv und war von Januar bis März sechs Wochen in Velina Kladusa an der bosnisch-kroatischen Grenze. An der EU-Außengrenze, die quasi ein Sammelpunkt ist von Geflüchteten ist aus Griechenland, Lesbos, Moria, auf der "Balkanroute" nach Europa.
Ca. 12 000 Menschen sollen dort sein, in Lagern und außerhalb von Lagern.
Im kalten Winter des Balkans ohne Zugang zu Wasser, Strom und Dach über dem Kopf warten Geflüchtete aus Afghanistan, Pakistan und vielen weiteren Staaten auf Hilfe. Das Lager namens Lipa bei Bíhac in Bosnien ist seit geraumer Zeit abgebrannt. Die Europäische Wertegemeinschaft antwortet wenn überhaupt nur spärlich und hindert die Schutzsuchenden mit illegalen Zurückweisungen am Überqueren der EU-Außengrenzen nach Kroatien. Immer wieder werden provisorische Zelte zur Unterbringung aufgestellt, die kaum das Mindestmaß an Schutz bieten.
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