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Im September veranstaltete die Freie Arbeiter*innen Union – kurz FAU – auch in Freiburg unter dem Hashtag „UnitedAgainstTheDragon“ mehrere Demonstrationen, um Aufmerksamkeit für die aktuelle Lage vieler Textilarbeiter*innen in Bangladesh zu schaffen und sich solidarisch zu zeigen. Im Besonderen richtete sich der Protest an die Firma Dragon Sweater, die zu Anfang des Jahres in ihrer Fabrik in Dhaka mehreren Textilarbeiter*innen ohne Abfindung oder Auszahlung der noch ausstehenden Löhne gekündigt hatte.
Keine Frage, Ideologen die unter welchem religiösen Deckmantel auch immer ein Millieu befeuern, das Morde legitimiert, gehören bekämpft. Unserem Frankreichkorrespondenten Bernard Schmid geht jedoch die öffentliche Debatte und in Teilen bereits die Politik der Regierung entschieden zu weit. Wenn eine Organisation verboten werden soll, die nichts macht als Rechtsberatung gegen antimuslimische Diskriminierung anzubieten, dann tut der Staat genau das falsche, denn so lange sie juristisch vorgehen, gehen sie nicht mit Gewalt vor, meint unser Korrespondent.
Sa. 12.09. 16 Uhr: Kundgebung vor Freiburger Lidl in der Konrad-Goldmann-Straße
Zur Solidaritätsaktion mit den Näher*innen der Firma "Dragon Sweater" kamen ca. 30 Menschen vor die Freiburger Filiale des" New Yorker" in der Kajo.
Zur Solidaritätsaktion mit den Näher*innen der Firma "Dragon Sweater" kamen ca. 30 Menschen vor die Freiburger Filiale des" New Yorker" in der Kajo.
Arbeitslose Näher*innen ohne soziale oder gesundheitliche Absicherung; Gebäudesicherheit; Brandschutz; Faire Mode; der Jahrestag des Rana Plaza Unglücks von 2013 - um all dies geht es in der Fashion Revolution Week. Wir sprachen mit Isabel Ullrich von der Christlichen Initiative Romero.
„In Zeiten von Corona“, so ließen Bundeskanzleramt und der Bundesminister der deutschen Wirtschaft verlauten, „dürfe man deutsche Unternehmen nicht noch mehr belasten.“ Diese Aussage von medico International verdeutlicht die derzeitige Situation rund um das Lieferkettengesetz in Deutschland.
2012 sorgte der Fabrikbrand von *Ali Enterprises* in Pakistan weltweit für Aufsehen. Wegen fehlenden Brandschutzes und verriegelter Fluchtwege starben bei dem Unglück über 250 Menschen. Im April jährt sich das Unglück von Rana Plaza zum 7. Mal. Damals begrub ein einstürzendes Gebäude 1.138 Menschen - vor allem Näherinnen unter sich -; 2.000 Menschen wurden verletzt, verstümmelt, traumatisiert. Nachrichten wie diese häuften sich in den vergangenen Jahren.
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