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40 Tage Hungerstreik in einem ungarischen Gefängnis. Eine Solidaritätsbewegung, die weit über die antifaschistische Szene hinaus Aufmerksamkeit erzeugte. Und eine Frage, die bis heute umstritten ist: Was bleibt von einem politischen Kampf, wenn seine zentrale Forderung unerfüllt bleibt?
Vergangenes Jahr trat die nicht-binäre Gefangene Maja in Ungarn in einen 40-tägigen Hungerstreik, nachdem Deutschland Maja erst in einer Nacht und Nebelaktion nach Budapest überstellte und Maja dort dann unter menschenunwürdigen Bedingungen in Isolationshaft gehalten wurde.
Maja wurde vor nun über einem Jahr unrechtmäßig nach Ungarn ausgeliefert. Vorgeworfen wird Maja einen Aufmarsch von Rechtsextremen in Budapest angegriffen zu haben.
Als letztes Mittel, um gegen die unmenschlichen Haftbedingungen in Ungarn vorzugehen nutzte Maja den Hungerstreik. Diesen beendete Maja am 14.07, nach 40 Tagen und mindestens 14 Kilogramm Gewichtsverlust. Wie es nun um Maja steht und wie es weiter geht haben wir Konstantin vom budapest antifacist solidarity comitee gefragt.
Nach Auseinandersetzungen mit mutmaßlichen Neonazis am Rande des sogenannten "Tag der Ehre" in Budapest im Februar 2023 gerieten verschiedene Antifaschist*innen ins Visier der Behörden. Das Bundesverfassungsgericht hatte am 28.06.2024 die Auslieferung der non-binären Person Maja, die einige Monate zuvor festgenommen worden war, weil sie Nazis in Budapest angegriffen haben soll, untersagt. Die Entscheidung kam aber zu spät.
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