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Als vor 40 Jahren die von der Reagan-Administration finanzierten Contras einen Bus auf der Rückfahrt nach Wiwili anhielten und zusammen mit Tonio 13 Nicaraguanerinnen mordeten, war der Iran-Contra-Deal dieser US-Administation in seiner vollen terroristischen Blüte.
Was folgt aus den Tränen? Schrieben damals damals Tonios Freunde, der eine Gesundheitsstation mit aufgebaut und neben wohl 25.000 Patienten auch 29 Kindern zum LEben mitverholfen hatte?
Ende April 1983 wurden von der USA finanzierten wie trainierten Contras ein Bus angehalten und 14 seiner Passagiere ermordet. Unter ihnen befand Tonio Pflaum der nach der erfolgreichen sandinistischen Revolution als solidarischer Mensch und Arzt den Aufbau eines Gesundheitswesen für alle unterstützte.
Genau deren Erfolg sollte der Contra-Terror zerstören.
Ihm wie allen widmete Walter Mossmann sein unruhiges Requiem. Weitere O-Töne der damaligen Aktivistinnen aus der Sendung vom 1.Mai
(kmm)
„Unsere Gay Prides wurden von Jahr zu Jahr zu größer - Bis alle Demonstrationen 2018 verboten wurden“. Der LSBTI Aktivist Iván Perez* ist seit Mitte der 90er Jahre politisch aktiv. Mit der LSBTI-Bewegung hat er erfolgreich für mehr Sichtbarkeit gekämpft – und kämpft weiter, trotz den Repressionen nach den niedergeschlagenen Protestesten gegen Präsident Ortega 2018. Im Interview mit Lisa Westhäußer erzählt er, welche Rolle Medien bei der Anerkennung sexueller Vielfalt spielen.
*Name von der Redaktion geändert.
Die Vielfalt und mitunter Banalität Schwarzer Erfahrungen im Europa des 21. Jahrhunderts verhandelt Jony Pitts in seinem Buch „Afropäisch“. Dafür hat sich der britische Journalist, Autor und Musiker auf eine Reise durch das Schwarze Europa gemacht. Im südnordfunk stellen wir sein vielfach ausgezeichnetes Buch- und Fotoprojekt vor und sprechen mit Jony Pits über Schwarze europäische Identität(en). Außerdem beschäftigen wir uns mit LSBTI Aktivismus in Nicaragua und stellen ein Community Radio aus Chile vor.
"Nicht einmal zu Zeiten der schlimmsten Diktaturen in der Region" hätte es das gegeben: Vizepräsidentin und Sprecherin der nicaraguanischen Regierung Rosario Murillo konfisziert OAS-Büro in Managua. So lautet die wenig überraschende, aber doch bedenkliche Nachricht vom 26. April diesen Jahres in der Zeitung Confidencial.
1) Gedenken an die Opfer rassistischer Morde
2) Die neuen Migrationsrouten
3) Dekoloniale kündigt Ausstellung mit lokalen Kübnstler*innen an
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