Es ist eine erschütternde Nachricht: Bertha Cáceres aus Honduras ist ermodet worden. Sie stammte aus dem Volk der Lenca, kam aus der Region Bajo Aguán (im Westen Honduras). Als Koordinatorin für die Organisation COPINH kämpfte sie seit Jahren für die Rechte der Indigenen, gegen den großen Staudamm Agua Zarca und andere Großprojekte in der Region. Mehrfach war sie wegen dieser Proteste verhaftet worden. Bertha hatte immer wieder Morddrohungen erhalten.
2012 wurde sie in Eichstätt mit dem Shalompreis ausgezeichnet - einem der höchstdotierten Menschenrechtspreise in Deutschland. Aus aktuellem Anlass wiederholen wir das Interview, das damals Bernhard Löhlein mit ihr geführt hatte (Übersetzerin: Daniela Olivares).