In Eichstätt aufgewachsen verließ Manfred Göbel im Jahr 1979 mit 25 Jahren seine Heimat, um in Brasilien als Krankenpfleger Menschen zu helfen. Dieser Aufenthalt hat sein Leben radikal verändert. Er arbeitet im Bundesstaat Mato Grosso, im Landesinneren, in einem Lepradorf. Früher wurden dort Aussätzige in entlegene Leprakolonien verbannt. Gegen den Widerstand der Behörden gelang es ihm, die Opfer dieser Armutskrankheit aus den Gettos zu holen und ihre Versorgung zu verbessern. Bis heute wird er in seiner Arbeit von seiner brasilianischen Frau und den Franziskanermönchen unterstützt. Bernhard Löhlein hat mit ihm gesprochen.
Sein Lebensmotto für unser akustisches Poesiealbum: "Die Liebe kennt keine Grenzen, keine Vorurteile - mit ihr bewältigen wir alle Probleme"