radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

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radio klassik Stephansdom - kurz & knackig episodes

  • Ein Fest der Beschneidung Jesu?

    Zur Weihnachtszeit gehörte Jahrhunderte lang das "Fest der Beschneidung Jesu". Gefeiert wurde das Fest am 1. Jänner, also acht Tage nach Weihnachten: Denn das Lukasevangelium erzählt, dass Jesus, wie es das biblische, bis heute jüdische Gesetz fordert, acht Tage nach seiner Geburt beschnitten wurde.

    “Als  acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man  ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im  Mutterleib empfangen war.” (Lk 2,21)

    Die katholische Kirche hat das Fest der Beschneidung in den 1960er Jahren – aus derzeit nicht bekannten Gründen – abgeschafft. Mehrere Theologen setzen sich dafür ein, dass das Fest wieder eingeführt wird. Radio klassik Stephansdom hat mit einigen von ihnen gesprochen:

    “Gott wird nicht einfach Mensch, Gott wird Jude”, bringt es der Theologe und Judaist Christian Rutishauser auf den Punkt. Er hat sich mit einer Petition zur Wiederherstellung des Festes an Papst Benedikt und später an Papst Franzikus gewandt. Auch der ehemalige Wiener Alttestamentler Georg Braulik hat sich der Petition angeschlossen. Er sagt: "Am Oktavtag von Weihnachten geht es nicht mehr nur um das Wort, das Fleisch geworden ist, sondern jetzt geht es um den Juden Jesus, seine Zugehörigkeit zu Israel und um Jesu Unterwerfung unter die Tora, also den Willen Gottes.”

    Gerade am Anfang des Lukasevangeliums, das von der Beschneidung Jesu erzählt, wird hervorgehoben, dass Jesus Jude gewesen ist. Der Wiener Professor für Neues Testament, Markus Tiwald, sagt im Interview, “Gleich viermal hintereinander wird betont, dass Jesus dem jüdischen Gesetz treu gewesen ist.”

    Eine Sendung in der Reihe “Achtung Bibel!” von Stefanie Jeller.

    Mo., 19. Dezember 2022, 17.30 Uhr.

    Literaturhinweis:

    Jan-Heiner Tück (Hg.)

    Die Beschneidung Jesu. Was sie Juden und Christen heute bedeutet.
    Verlag Herder 2020

    https://www.herder.de/theologie-pastoral/shop/p2/59592-die-beschneidung-jesu-gebundene-ausgabe/ ;

    Rezension von Clemens Leonhard zum Buch "Die Beschneidung Jesu. Was sie Juden und Christen heute bedeutet":

    https://www.jcrelations.net/de/rezensionen/review/die-beschneidung-jesu-was-sie-juden-und-christen-heute-bedeutet.html

    27 min
  • Natascha Kampusch - Stärke zeigen

    Natascha Kampusch wurde acht Jahre lang von ihrem Entführer gefangen gehalten. Heute will sie anderen Menschen Mut machen und das mit ihrem neuen Buch "Stärke zeigen - Bewältigungsstrategien für ein kraftvolles Leben".

    25 min
  • Heute vor 38 Jahren: 19. Dezember 1984
    19. Dezember 1984: 19 Personen werden bei der Besetzung der Stopfenreuther Au verletzt.

    Mitten in der Au sollte ein Wasserkraftwerk errichtet werden. Um das nötige Gefälle zu erreichen, sollte eine 16 Meter hohe Staumauer erbaut werden. Aus sechs Richtungen kamen unter anderem tausende Studierende nach Stopfenreuth im Bezirk Gänserndorf am nördlichen Donauufer. Die Besetzung, mit der der Bau des Kraftwerkes bei Hainburg verhindert werden sollte, begann am 8. Dezember 1984. Die Besetzung konnte schlussendlich die Au retten und ermöglichte die Gründung des Nationalparks Donauauen.

    Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.

    4 min
  • Adventkalender_Herbert

    Fürchtet euch nicht!

    Ein Adventkalender, der Mut macht.

    Die Angst ist Alltag: Angst vor dem Krieg, Angst vor der Atomkatastrophe, Angst vor der Krise.

    In diesen Zeiten machen wir Mut: Jeden Tag im Advent öffnet radio klassik Stephansdom ein Fenster in eine Welt der Hoffnung und Zuversicht – mit einer Botschaft: Fürchtet euch nicht!

    19. Dezember: Herbert, war obdachlos in Wien

    Montag bis Freitag um (ungefähr) 7:10 und 17:10

    Samstag,Sonntag & Feiertag: 7:10 und zwischen 12 & 13 Uhr

    2 min
  • Himmlische Klänge

    Im himmelhohen Turm einer Kathedrale hängt ein Glockenspiel, das nur zu besonderen Anlässen erklingt. Seit Generationen hat es keiner mehr spielen hören, aber die Menschen erzählen sich, es klinge so, als würde der Himmel singen. Zu Weihnachten versuchen sie, mit prächtigen Gaben das Glockenspiel zum Klingen zu bringen. Ob das gelingt? Ein Märchen mit himmlischer Musik.

    Michaela Krauss liest „Warum das Glockenspiel erklang“ von Raymond Macdonald Alden.

    Eine Sendereihe von Monika Fischer.

    Jeden Adventsonntag, um 13:30 Uhr.

    DaCapo jeden Mittwoch, um 19.00 Uhr.

    30 min
  • Heute vor 2 Jahren: 18. Dezember 2020
    18. Dezember 2020: Badener Adventmarkt "Advent im Park" muss pandemiebedingt ausfallen.

    Heuer erstrahlt Badens Kurpark in vorweihnachtlichen Glanz und steht wieder ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Der Kurpark in Baden vor den Toren Wiens ist eines der Aushängeschilder im Herzen der Stadt und schafft eine besondere Atmosphäre. Das Konzept des Adventmarkts übernimmt in sozialer wie ökologischer Hinsicht eine Vorreiterrolle. Vor allem die Aspekte Regionalität und ökologische Verantwortung finden besondere Beachtung. Das zeigt sich unter anderem in der Verwendung von nachhaltigen Lebensmitteln, biologisch abbaubaren Geschirr und ökologisch hergestellten Punschhäferln.

    Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.

    4 min
  • Adventkalender_Tobias Conrad

    Fürchtet euch nicht!

    Ein Adventkalender, der Mut macht.

    Die Angst ist Alltag: Angst vor dem Krieg, Angst vor der Atomkatastrophe, Angst vor der Krise.

    In diesen Zeiten machen wir Mut: Jeden Tag im Advent öffnet radio klassik Stephansdom ein Fenster in eine Welt der Hoffnung und Zuversicht – mit einer Botschaft: Fürchtet euch nicht!

    18. Dezember: Tobias Conrad, Arzt in Wien

    Montag bis Freitag um (ungefähr) 7:10 und 17:10

    Samstag,Sonntag & Feiertag: 7:10 und zwischen 12 & 13 Uhr

    2 min

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