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SFür die meisten von uns sind Krippen untrennbar mit dem Advent und Weihnachten verbunden. Dabei muss Krippenschauen und -bauen nicht nur in diese spezielle Zeit eingeordnet werden. Es gibt auch Oster-, Fasten- und Passionskrippen. Der Charakter des urigen Museums, ein ehemaliger Getreideschüttkasten, wurde weitgehend erhalten. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über zwei Geschosse. Die Krippenausstellung ist keine Dauerausstellung. Es kommen immer wieder neue Objekte dazu. 80 % der Krippen werden jedes Jahr getauscht. Krippen aus aller Welt in allen Größen und Stilen, von orientalischen bis hin zu heimatlichen Krippen mit Papier oder Holzfiguren lassen sich in Vösendorf bestaunen.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Das Engagement des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Wien-Leopoldstadt und seiner Mitarbeiter steht heute im Fokus unseres Thementags.
Heute ist unser Thementag in Kooperation mit den Barmherzigen Brüdern und dem Krankenhaus in Wien-Leopoldstadt. Das Krankenhaus ist auch ein wichtiger Anlaufort für sozial benachteiligte Menschen. Denn hier bekommen unversicherte und obdachlose Menschen medizinische Hilfe. Ein wichtiger Ort der Hilfe ist hier auch die Dialysestation für Menschen mit Nierenerkrankungen.
Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien-Leopoldstadt gibt es heute das traditionelle Mittagessen für Bedürftige. Das Krankenhaus ist aber auch an allen anderen Tagen des Jahres für sozial benachteiligte Menschen ein Anlaufort. Bekannt ist die medizinische Hilfe für unversicherte und obdachlose Menschen.
Für die aktuelle Folge des Stadtbummels ist Stefan Hauser mit Norbert Phillipp im Cottage von Wien unterwegs. Gelegen zwischen Währung und Döbling. Phillipp hat das Buch "Das Cottage von Wien" geschrieben, erschienen bei Braumüller.
Glaubens- und Religionsfreiheit für alle schützen
Ob der Treibstoff, das Heizen oder ein Packerl Butter im Supermarkt - das alles ist teurer geworden. Um so viel, dass jeder dritte Haushalt in Österreich seine durchschnittlichen Konsumausgaben nicht mehr decken kann. Die Caritas schlägt Alarm - mit einer neuen Spendenkampagne für armutsbetroffene Menschen in Österreich unter dem Titel "Mehrkosten. Mehr Hilfe". Marlene Groihofer hat mit Frauen und Männern gesprochen, die die Teuerungswelle in Österreich am härtesten trifft. Und sich auch angesehen, was Corona und der Ukraine-Krieg tatsächlich mit den hohen Preisen zu tun haben.
Das MusikTheater an der Wien hat als zweite Premiere im Museums Quartier Gioachino Rossinis „La gazza ladra“, „Die diebische Elster“ herausgebracht. radio klassik Stephansdom Opernexperte Richard Schmitz berichtet:
Das Dienstmädchen Ninetta wird wegen des Diebstahls von Besteck zum Tode verurteilt. Erst am Ende stellt sich heraus, dass die Hauselster es in ihr Nest getragen hat. Dem Happy End steht dann nichts mehr im Wege. Dieser Opernzwitter - eine ernste Oper mit einem heiteren Schluss - enthält eine Fülle von großartiger Musik. Rossini sprudelt vor Einfällen. Jede Situation wird musikalisch differenziert gestaltet, es kommt einem nichts bekannt vor, was in anderen Rossini Opern doch öfter passiert. Die zwölf Gesangssolisten haben fast alle eine eigene Arie, die Ensembles sind ausgefeilt und steuern auf grandiose Finali zu. Nino Machaidze spielt und singt das Dienstmädchen Ninetta klar im Ausdruck und berührend. Von der Wiedersehensfreude am Anfang bis zur Bereitschaft zum Opfertod, alles wird mit klarer, schöner Stimme geboten. Maxim Mironov als ihr Geliebter Giannetto kann da mit Stimmschönheit nicht ganz mithalten, liefert aber alle hohen Töne verlässlich. Paolo Bordogna als Vater Fernando macht den geflohenen Deserteur in all seiner Verzweiflung zum Erlebnis. Nahuel di Piero gibt mit Hingabe die einzige unsympathische Rolle des Abends, den Me Too-anfälligen Podestá. Die Hosenrolle des Burschen Pippo, der aus Liebe zu Ninetta alles zum guten Ende bringt, gestaltet Diana Haller mit ihrem schönen Mezzo überzeugend. Auch die übrigen Figuren sind genau ausgearbeitet und sängerisch verlässlich. Und damit sind wir schon beim Ereignis des Abends: Die Regie schildert den Ablauf schnörkellos wie im Libretto vorgesehen. Warum während der Ouvertüre geplündert werden muss, bleibt ein Rätsel. Im Laufe der Handlung macht die Brutalität des Militärs dann aber durchaus Sinn. Tobias Kratzer macht aus allen Figuren lebendige, mitfühlende Menschen. Im Pausengespräch wurden Erinnerungen an Otto Schenk laut. Rainer Sellmaier stellt einen ärmlichen Bauernhof der Gegenwart auf die Bühne. Das passt prächtig und erweckt Mitgefühl. Die Titelrolle, die Elster sitzt in ihrem Bau und ihre Ausflüge werden durch raffinierte Videoflüge sichtbar. Manuel Braun und Jonas Dahl zeichnen dafür verantwortlich. Vor allem die Schlusspointe, wenn die Elster die Saliera im Kunsthistorischen Museum als Diebsbeute ansteuert, erregt noch am Ende Heiterkeit. Das ORF-Radio-Symphonieorchester und der Arnold Schoenberg Chor boten unter der Leitung von Antonino Fogliani spritzige Italianitá.
Mein Gesamteindruck wird allerdings ganz leicht getrübt, weil der Abend mit fast 4 Stunden Dauer schon etwas lang wird. Natürlich fällt es schwer in diesem genialen Werk Kürzungen vorzunehmen, aber auf einige Wiederholungen hätte man verzichten können. Das Publikum feierte die Sänger, den Dirigenten und erleichtert über die präzise Verwirklichung des Librettos auch die Regie. Unbedingt anschauen, es zahlt sich aus.
Wertnote: 9,2/10 Punkten.
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