Johannes Nepomuk lebte von etwa 1350 bis 1393. Weil er ein Beichtgeheimnis nicht preisgeben wollte, starb er, indem er als Bestrafung von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt und ertränkt wurde. Als Brückenheiliger steht seine Statue auf
Ein weiterer Heiliger, auf dessen Spuren man sich in Wien begeben kann, ist Stanislaus Kostka. Die Legende erzählt, dass dieser Jesuit während seines Wien-Aufenthaltes schwer erkrankte. Sein protestantischer Hausherr, gestattete nicht, dass ein Priester Stanislaus die letzte Salbung spendete. Von heftigen Fieberschauern durchschüttelt, hatte Stanislaus in der darauffolgenden Nacht zwei Erscheinungen. Kostka sah darin die
Aufforderung Gottes, in den geistlichen Stand einzutreten. Die nach ihm benannte Stanislaus-Kostka--Kapelle in der Wiener Kurrentgasse gibt es bis heute. Jesuitenpater Michael Zacherl lädt zum Besuch dieses Kleinods in der Kostka-Oktav von 13. bis 20. November ein.