RADIO OKJ QuarantäneCast

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By RADIO OKJ RedaktionNewsDaily News
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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Mini-Stadtrat startet eine Woche später
    Der Sonderausschuss zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse des Stadtrats wird erst am 7. April tagen. Die Sitzung des Gremiums, das wegen der Corona-Epidemie den Stadtrat in dringenden Entscheidungen ersetzt, wurde laut Sitzungskalender um eine Woche verschoben. Ursprünglich war die Sitzung am 1. April angesetzt.
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  • Initiative Innenstadt startet Aktion für Mundschutze
    Die Initiative Innenstadt hat sich das Ziel gesetzt, Jena mit 10.800 wiederverwendbaren Nasen-Mundschutz-Masken zu versorgen. Die Schutzmasken werden von 30 gewerblichen Näher_innen hergestellt, die für ihre Arbeit eine Aufwandsentschädigung erhalten.
    Der ermittelte Preis für eine Maske beträgt 6 Euro. In den Preis fließen Materialkosten, die Aufwandsentschädigungen für die Näher_innen und Logistikkosten mit ein. Um das Projekt am Laufen zu halten und um sicher zugehen, dass möglichst viele Masken, möglichst schnell hergestellt werden können, hat die Initiative Innenstadt eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Damit sollen 10.000 Euro eingenommen werden.
    Organisationen können ab einer Stückzahl von 10 Masken per E-Mail ihren Bedarf anmelden.
    Die Schutzmasken können aus organisatorischen Gründen nicht an Privatpersonen verkauft werden. Wer selbst eine Schutzmaske nähen möchtem findet eine Anleitung auf der Website der Initiative Innenstadt.
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  • Lombardei: Unterstützung für Coronageplagte Region auch aus Jena
    Ein Team des Universitätsklinikums Jena reist zusammen mit vier Beatmungsgeräten nach Italien. Das Team aus Jena wird in die norditalienische Region Lombardei reisen, um ihre italienischen Kolleg_innen vor Ort zu unterstützten.
    Die Lombardei ist die am schwersten betroffene Region in Italien, dort sind bis jetzt 6.360 Menschen am Coronavirus gestorben.
    "Solidarität ist das Gebot der Stunde. Wir können angesichts des Leidens in der Lombardei nicht still verharren", sagte die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
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  • Pflegeheime: Ungeschützt vor Infektionen?
    Im Zuge der Diskussion um einen Schutz von Pflegeeinrichtungen vor dem Coronavirus gibt es verschiedene Vorschläge. Die Stadt Jena will ab dieser Woche Pflegeheime und Pflegedienste zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz mit Schutzausrüstung versorgen. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Ergänzend zur Liga der freien Wohlfahrtspflege, einem Zusammenschluss von sechs Verbänden soll so der Infektionsschutz in der lokalen Pflege verbessert werden. Sowohl das Deutsche Rote Kreuz in Thüringen als auch die Pflegeheime beklagen einen Mangel an Schutzausrüstung. Zuletzt berichtete die Bild-Zeitung aus einem Winzerlaer Pflegeheim. Dort seien Masken und Handschuhe so knapp, dass man sie bald aus Mülltüten basteln müsse.
    Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Erwin Rüddel, fordert eine komplette Abschottung von Pflegeheimen. Der CDU-Politiker sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „So hart das klingt, eine vollkommene Isolation der Einrichtungen wäre das Beste.“ Demnach dürfte nur noch das Pflegepersonal die Einrichtungen betreten und verlassen. In einigen Heimen wird diese strenge Regelung bereits angewandt. Hintergrund von Rüddels Forderung sind zahlreiche Infektions- und Todesfälle mit dem Coronavirus in Pflegeheimen in den vergangenen Tagen.
    In einem Pflegeheim im Saale-Orla-Kreis wurden am Wochenende 21 Coronafälle bekannt. Betroffen sind sowohl Pflegende als auch Bewohner_innen. Noch dramatischer scheint die Situation in zwei Pflegeheimen in Sachsen-Anhalt zu sein. Dort haben sich mindestens 32 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Zwei sind bereits an den Folgen der Infektion gestorben. 10 Todesfälle gab es in der vergangenen Woche in einem Würzburger Pflegeheim.
    Drastische Maßnahmen ergriff die Leitung einer Reha-Klinik in Masserberg im Kreis Hildburghausen. Nachdem ein Mitarbeiter positiv auf den Krankheitserreger getestet wurde, wurde die gesamte Einrichtung am Freitag geschlossen. Auch der Betrieb der Reha-Klinik in Bad Sulza ist vorerst eingestellt.
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  • Weniger Regionalzüge während der Corona-Epidemie in Thüringen
    Die Zahl der Bahnverbindungen in Thüringen wird vorübergehend reduziert. Von der seit Montagmorgen geltenden Fahrplanänderung sind auch Züge betroffen, die in Jena halten.
    Die Stadtverwaltung von Jena teilt mit, dass das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr diesen Fahrplan vorsieht:
    EB 21 zwischen Erfurt und Gera ohne Einschränkungen
    RE 1 zwischen Göttingen und Glauchau ohne Einschränkungen
    RE 3 zwischen Gera und Erfurt entfällt
    RE 15 zwischen Saalfeld und Jena entfällt
    RE 18 Jena über Naumburg nach Halle entfällt
    RB 25 und Franken-Thüringen-Express werden als Ersatzverbindungen für die beiden Regionalexpresslinien genannt
    Verbindungen nach Leipzig und Halle bestehen stündlich, jeweils alle zwei Stunden ohne Umstieg
    Bereits in der letzten Woche hat der Jenaer Nahverkehr sein Angebot reduziert. Widerspruch wurde laut, da die Bahnen nun wieder so ausgelastet sind, dass der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
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  • Dank Chemiker_innen der Uni Jena: Täglich bis zu 1.000 Tests
    Die Kapazitäten für Coronatests sollen ab dieser Woche deutlich vergrößert werden. Statt bisher 300 sollen nun täglich 1.000 Tests durchgeführt werden. Das berichtet MDR Thüringen. Möglich wird das unter anderem, weil Chemiker_innen der Friedrich-Schiller-Universität eine Rezeptanleitung entwickelt haben, mit der Krankenhäuser Patient_innen auf den Coronavirus testen können. Das Rezept gibt genau an, wie eine Lösung hergestellt werden kann, die für Tests auf das Coronavirus angewendet werden kann. Ihr Rezept hat die FSU an Labore in ganz Deutschland geschickt. So soll die Versorgung der Krankenhäuser mit Tests sichergestellt werden.
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  • Coronavirus: Die aktuellen Zahlen
    Weltweit
    Die Johns Hopkins Universität meldet heute weltweit rund 725.000 bestätigte Corona-Fälle.
    Die meisten bestätigten Fälle melden: die USA mit 143.000, Italien mit 97.700, China mit 82.000, Spanien mit 80.000, Deutschland mit 62.500 und Frankreich mit 40.700 Infizierten.
    Weltweit sind rund 152.000 Menschen wieder genesen. Die Zahl der Todesopfer liegt bei rund 34.000.
    Italien meldet die meisten Todesopfer mit rund 11.000 Verstorbenen, gefolgt von Spanien mit 6.800, China mit 3.300 und Frankreich mit 2.600 Todesfällen. Unter den Ländern mit den meisten Infizierten ist Deutschland das einzige, bei dem die Todeszahlen sich mit 540 Verstorbenen, noch im dreistelligen Bereich befinden.
    Thüringen
    Laut Informationen der Mediengruppe Thüringen liegt die Zahl der bestätigten Fälle im Freistaat bei 719. Bisher sind 5 Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben.
    In Jena gibt es aktuell 117 bestätigte Fälle. Damit ist Jena die Stadt mit den meisten positiv Getesteten in Thüringen. In Jena ist bisher eine Person an den Folgen des Coronavirus gestorben.
    Für die unterschiedlichen Angaben der Einrichtungen gibt es mehrere Gründe.
    1) Die Aktualisierung der Daten
    Die Coronapandemie befindet sich in einem exponentiellen Stadium - das bedeutet die Zahl der Infizierten verdoppelt sich binnen weniger Tage. Innerhalb eines Tages können dutzende, wenn nicht hunderte, neue Fälle allein in Deutschland bestätigt werden. Das Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Daten täglich am Vormittag. Was bedeutet, dass die Daten im Laufe des Tages immer weniger der eigentlichen Lage entsprechen. Die Karte der Johns Hopkins University wird so aktuell wie möglich gehalten und mehrmals am Tag aktualisiert.
    2) der Weg der Daten
    In Deutschland dauert die Auswertung eines Corona-Testkits ca. 24 Stunden. Wird der Verdacht bestätigt, informiert das Testlabor den betreuenden Arzt. Dieser meldet den Fall dem zuständigen Gesundheitsamt. Im Gesundheitsamt werden die Fälle elektronisch gesammelt, das Eintragen der Fälle geschieht aber immer noch per Hand. Die Gesundheitsämter leiten ihre Daten weiter an die Landesgesundheitsbehörde und diese stellt die gesammelten Daten schließlich dem Robert Koch Institut zu.
    Die Zahlen des Robert Koch Instituts oder der Johns Hopkins University sollten nicht als absolut gehandelt werden. Gut ein Drittel der Infizierten zeigt keine Symptome, ist aber trotzdem genauso infektiös. Auch das exponentielle Wachstum der Fallzahlen macht es schier unmöglich, die Zahlen zu der Ausbreitung des Virus aktuell zu halten.
    2 min
  • Coronavirus – Hausmüll
    Die Erreger des Coronavirus können mehrere Tage auf Oberflächen wie Kunststoff und Edelstahl überleben. Um seine Mitarbeiter_innen zu schützen und eine Verbreitung des Virus über den Hausmüll zu vermeiden, gibt der KSJ Leitlinien zur Müllentsorgung von Haushalten mit Coronafällen und dem Verdacht auf Coronafälle. Abfälle, die mit Speichel oder ähnlichen Sekreten der Erkrankten in Kontakt gekommen sind, sollten über die Restmülltonne entsorgt werden. Zu diesen Abfällen gehören Mundschutzmasken, Taschentücher, Hygieneartikel, aber auch Joghurtbecher. Was in der Restmülltonne gesammelt wird, verbrennt der KSJ bei 1000°C. Das garantiert die Zerstörung der Viren.
    Haushalte mit bestätigten Coronafällen sollten bei der Entsorgung ihres Mülls auf folgendes achten:
    - Der Abfall sollte nicht lose in die Restmülltonne geworfen werden, sondern in festen, gut verschnürten Müllbeuteln entsorgt werden.
    - Ist die Restmülltonne voll, sollten die zusätzlichen Müllbeutel erst kurz bevor der Müll abgeholt wird vor die Tür gestellt werden. Bis dahin sollten die Müllbeutel an einem Ort aufbewahrt werden, der für Mitmenschen und Tiere nicht zugänglich ist.
    - Die Mülltonnen für Papier, Plastik und Bioanfälle sollten so wenig wie möglich genutzt werden.
    - Glasabfälle können weiterhin zu Glascontainern gebracht werden.
    Um die Dienste des KSJ nicht zu überlasten, sollten Haushalte in denen kein Verdacht auf Corona besteht, ihren Müll wie gewohnt entsorgen.
    Bei Rückfragen steht der KSJ unter der Telefonnummer 03641 4989 500 oder unter der E-Mailadresse [email protected] zur Verfügung.
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  • Coronavirus – Kinderbetreuung
    Schulen und Kindergärten sind bis voraussichtlich 19. April geschlossen. Die Kita-Gebühren für die Zeit der Schließungen entfallen. Es werden ab dem 01.04. auch keine Lastschriften von festgesetzten Kita-Gebühren eingezogen.
    Die Notbetreuung in Kitas erfolgt in kleinen, gleichbleibend zusammengesetzten und räumlich getrennten Gruppen für Kinder. Schüler_innen bekommen bis zur 6. Klasse eine Notfallbetreuung.
    Notfallbetreuung kann von Eltern beansprucht werden, wenn mindestens ein Elternteil in einem der kritischen Bereiche arbeitet. Also im Gesundheitsbereich, in Justizvollzugsanstalten oder bei der freiwilligen Feuerwehr während der Bereitschaftszeiten, sowie psychotherapeutischen und in Heil- oder Rehabilitationsberufen wie etwa Ergo- und Physiotherapie und Logopädie.
    Eine zweite Gruppe von Eltern kann einen Antrag auf Notfallbetreuung stellen, wenn beide Eltern zum betriebsnotwendigen Personal in einem Betrieb der kritischen Infrastruktur arbeiten, aus dessen Notfallplan heraus sie weiterarbeiten müssen, sie über Spezialkenntnisse verfügen oder einem Krisenstab angehören. Solche Betriebe sind die der
    Wasserversorgung
    Energieversorgung (Strom, Gas)
    Entsorgungswirtschaft
    Kommunikation (einschließlich Post, digitale Infrastruktur)
    Personenverkehr (Schiene und Straße, Autobahnen)
    Grundversorgung mit Lebensmitteln (einschließlich Verkauf und Logistik)
    Betriebe mit größeren Tierbeständen
    Reinigungspersonal
    Gerichte und Staatsanwaltschaften.
    Für die Notbetreuung braucht ihr eine Bescheinigung eures Arbeitgebers. Die Bescheinigung umfasst den konkreten Betrieb und eine Bestätigung, dass die konkrete Person ihren Dienst verrichten kann mit stichwortartiger Begründung.
    Einen Anspruch auf Notbetreuung gibt es auch für Kinder, deren Betreuung zur Wahrung des Kinderschutzes notwendig ist. Bescheinigungen dafür stellt das Jugendamt aus.
    Lasst eure Kinder nicht mehr von den Großeltern oder anderen Menschen der Risikogruppe betreuen. Wenn ihr eine andere Betreuung zum Beispiel über die Nummern der Corona-Nachbarschaftshilfen organisiert, sorgt für eine feste Gruppe von Kindern, die immer von derselben Person betreut werden.
    Alle Infos zum Nachlesen gibt es auf radio-okj.info/corona
    3 min

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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.