Matthias Kiep war 1989 einer der Tausenden Botschaftsflüchtlinge, die über die westdeutsche Botschaft in Prag aus der DDR ausgereist sind. Die Ereignisse vom 30. September 1989 jährten sich in der vergangenen Woche zum 35. Mal, und anlässlich des Jahrestages fand in der deutschen Botschaft ein großes Fest statt. Radio Prag International hat den Zeitzeugen zu dieser Gelegenheit vors Mikrophon gebeten.
Ein Jahr nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel sind am Montagabend auf dem Altstädter Ring in Prag Hunderte von Menschen zusammengetroffen, um ihre Unterstützung für Israel zu demonstrieren und der Terroropfer zu gedenken.
Präsident Petr Pavel hat am Dienstagvormittag auf der Prager Burg zwei neue Minister der tschechischen Regierung ernannt. Beide wurden von der Bürgermeisterpartei Stan nominiert. Petr Kulhánek (parteilos) übernimmt das Ressort für Regionalentwicklung. Das Ministerium für Industrie und Handel wird neuerdings von Lukáš Vlček (Stan) geleitet.
An den Gerichten in Tschechien wird seit Montag gestreikt. Denn die dortigen Bediensteten wollen mehr Lohn. Aber sind die Forderungen realistisch? Und wie wirkt sich der Arbeitskampf auf den Justizbetrieb aus?
Die tschechischen Sozialdemokraten haben am Wochenende eine neue Parteiführung gewählt. Als Vorsitzende will Jana Maláčová die Partei nun wieder ins Abgeordnetenhaus führen.
Am Mittwoch kommender Woche (16. Oktober) wird in Prag das deutschsprachige „Filmfest“ eröffnet. Gezeigt wird eine Auswahl der interessantesten Kino-Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Organisiert wird das Festival vom Österreichischen Kulturforum in Prag, dem Goethe-Institut in Prag und der Schweizer Botschaft in Tschechien. Sebastian Halbauer ist im Kulturforum für die Veranstaltung verantwortlich. Martina Schneibergová hat mit ihm über das Programm des Filmfests gesprochen.
Der Vater Emil kam aus dem Sudetenland und ließ sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland bei Heidelberg nieder. Mit diesem Familienhintergrund hat sich der Sohn Wolfgang auf Spurensuche begeben. Archivmaterialien in Tschechien führen ihn dabei immer weiter in die Vergangenheit zu einem unbekannten Großvater. Welche Erfahrungen macht der ehemaligen Lehrer bei seinen Besuchen in Tschechien? Und was motiviert ihn, so tief in die eigene und auch die deutsch-tschechische Geschichte einzutauchen?
In der vergangenen Ausgabe unseres Sprachkurses ging es um das Verb zatopit, also überschwemmen. Die Flutkatastrophe, die Tschechien im September getroffen hat, war dazu der Anlass. Heute knüpfen wir daran an.
Die Tschechische Philharmonie wurde von der britischen Musikzeitschrift Gramophone zum Orchester des Jahres 2024 gekürt. Martina Schneibergová hat sich darüber mit dem Sprecher der Philharmoniker, Luděk Březina, unterhalten.
Zum wiederholten Mal steht Tschechien bei der Europäischen Kommission in der Kritik wegen der Ungleichbehandlung von Kindern der Roma-Minderheit in Schulen. Am Donnerstag hat Brüssel erneut dazu aufgerufen, diese Praxis zu beenden.
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