Radio Prague International - aktuelle Artikel

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  • Diplomat in schweren Zeiten: Ferdinand Marek und die österreichisch-tschechoslowakischen Beziehungen
    Er war ab 1918 der erste diplomatische Vertreter Österreichs in der Tschechoslowakei. Und er erneuerte hierzulande auch die Tätigkeit der österreichischen Botschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Rede ist von Ferdinand Marek, einem gebürtigen Prager, der aber in den Diensten Österreichs stand. Er starb vor 75 Jahren, und deswegen wurde vergangene Woche an der österreichischen Botschaft in Prag eine Gedenktafel für ihn enthüllt. Im Folgenden mehr zum Schicksal von Ferdinand Marek.
    13 min
  • Bürokratie bei Förderanträgen bremst tschechische NGOs in der Flüchtlingshilfe aus
    Laut Angaben der tschechischen Regierung befinden sich derzeit 125.000 aus der Ukraine geflüchtete Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren im Land. Diese können unter anderem in sogenannten „Adaptationsgruppen“ zusammenkommen, wo ihnen auch die ersten tschechischen Worte beigebracht werden. Für diese Eingewöhnungstreffen hat die Regierung 1,25 Milliarden Kronen (fast 50 Millionen Euro) bereitgestellt. Doch laut einigen NGOs sind die Hürden für die Beantragung des Zuschusses zu hoch.
    5 min
  • Čojčlandské Sagenvěsti: Teil 1 – Das Šnupftychl
    Das bayerisch-böhmische Theaternetzwerk Čojč bringt seit 20 Jahren junge Menschen aus beiden Regionen zusammen. Im neuesten Projekt hat man sich an ein neues Format gewagt – ein Hörspiel. Das Besondere daran ist vor allem die Sprache, denn Čojč vermischt das Deutsche und das Tschechische.
    20 min
  • Von der Natur inspiriert – Ausstellung von Ludvík Feller in Prag
    Der Maler, Graphiker und Illustrator Ludvík Feller wurde 1929 in Prag geboren und war seitdem unter anderem in Deutschland, den USA und Kanada tätig. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit entwarf Feller zahlreiche Firmenlogos und gestaltete Orientierungssysteme für Städte und Gebäude. In den 1950er Jahren wurde der Künstler vom kommunistischen Regime in die Urangruben geschickt. Ende der 1960er Jahre ging er ins Exil und lebt bis heute in Berlin. Am Dienstag wurde eine Ausstellung aus seinem Werk mit dem Titel „Zusammenhänge“ in der Prager Galerie Miro eröffnet. Martina Schneibergová hat bei der Vernissage mit Ludvík Feller gesprochen.
    8 min
  • Alltagsgegenstände und ein Krippenspiel: Archäologische Funde aus NS-Lagern auf tschechischem Gebiet
    Während des Zweiten Weltkriegs haben die Nazis auf dem Gebiet des heutigen Tschechiens eine große Zahl an Lagern betrieben. Es waren Außenstellen der KZs, Lager für Kriegsgefangene oder für Zwangsarbeiter. An viele dieser Stätten erinnert heute nichts mehr. Deswegen haben sich tschechische Archäologen auf die Suche nach Überresten gemacht. Was sie gefunden haben, wird derzeit in einer Ausstellung im Schloss von Panenské Břežany / Jungfern Breschan vor den Toren Prags gezeigt. Dies war der Ort, an dem Reinhard Heydrich während seiner Zeit als stellvertretender Reichsprotektor residierte. Und selbst dort gab es ein kleines NS-Lager. Was haben die Archäologen alles gefunden?
    16 min

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