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  • Ein Feminizid ist die Spitze dieses gesamten patriarchalen Gewaltsystems
    Der Stadtrat hat gestern die planungsrechtlichen sowie finanziellen Voraussetzungen für die Überbauung beim Gaswerkareal genehmigt und dem Stimmvolk zur Annahme empfohlen. Damit sind die Weichen für die Realisierung des neu geplanten Quartiers auf dem Stadtberner Gaswerkareal gestellt. Die Überbauungspläne betreffen das Jugendkulturzentrum Gaskessel sowie die Anstadt direkt. 

    Und: Der 22. Feminizid im laufenden Jahr. Am Mittwoch informierte die Polizei des Kantons Neuenburg: Nach ersten Erkenntnissen hat ein Mann seine Ex-Frau und seine beiden Töchter getötet. Mit 22 Fällen ist die Zahl der Femizide in der Schweiz auf ein Rekordhoch gestiegen. Blertë Berisha ist Co-Geschäftsleiterin der Dachorganisation der Frauenhäuser Schweiz und Liechtenstein (DAO). Im Interview spricht sie über die Ursachen dieses strukturellen Problems.



    31 min
  • «Sterbensmutig»: Eine Installation in Bümpliz thematisiert den Tod
    In der heutigen Sendung hören wir von der Kunstinstallation "sterbensmutig" von Selina Lauener in Bümpliz, die das Sterben thematisiert und über den Umgang mit dem Tod sensibilisieren will.
    Und wir hören ein Interview mit Philipp Schmid von der Bewegung für Sozialismus über Sicherheit, Aufrüstung und Antimilitarismus. Heute Abend gibt es im Rahmen des No Border No Nation Festival unter anderem eine Diskussionsveranstaltung zu dem Thema. Dort gibt es auch einen Input von Hanna Perekhoda, die eine ukrainische Perspektive auf Antimilitarismus wiedergibt. 
    Zum Schluss gibt es noch einen Kommentar zu einem Ereignis im Juli vor der kalifornischen Küste:  Dort kollidierten zwei unbemannte Drohnenboote bei einem Test von Technologien für autonome Kriegsführung. 
    29 min
  • Stadt Bern: SP/JUSO Motion fordert Abschaffung der Kosten bei Einbürgerungsverfahren
    Einbürgerungsverfahren kosten: die Finanzen stellen eine Hürde dar, finden Motionär*innen der SP/JUSO. Sie fordern eine Abschaffung der Kosten in der Stadt Bern. Die Motion liegt für die morgige Stadtratssitzung auf dem Tisch. Erstunterzeichner und Co-Präsident der Sozialdemokratischen Partei Stadt Bern Chandru Somasundaram im Interview.Enver Hoxha's Regime benutzte Kunst für Propaganda. Davon handelt Ermela Telis Film „In a Socialist Paradise (it Never Rains)“ (2025). Die heute in Genf lebende Filmemacherin, erlebte Hoxhas Diktatur noch als Kind in Albanien. Ihr Film wurde am DokuFest in Prizren gezeigt.
    22 min
  • Amnesty Veranstaltung: Studierende fordern Erklärung von Uni Bern
    Studierende zeigen sich besorgt: Ein Offener Brief fordert eine Erkärung zum Rückzug der Raumbewilligung der Veranstaltung von Amnesty International mit UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese am 30. Juni 2025. Zwei der Initiant*innen sind live im RaBe-Info zu Gast. Der Film Fiume O Morte behandelt eine historische Begebenheit, doch wirft auch die Frage auf: Wie mit Geschichte umgehen? Der Regisseur und Drehbuchautor Igor Bezinovic spricht im RaBe-Info über seinen Film.
    35 min
  • Kunst und Widerstand im Living Room
    Wahlen in Bolivien: Nach fast 20 Jahren linker Regierung zeichnet sich ein politischer Richtungswechsel ab. Am Sonntag setzten sich an der Urne zwei konservative Kandidaten durch, die bei der Stichwahl am 19. Oktober gegeneinander antreten werden. Kunst, Gemeinschaft, Widerstand: Der Kollektivraum Living Room eröffnete gestern an seinem neuen Standort am Sulgenrain seine Türen. Zur Eröffnung eingeladen war das BeeHive Collective, ein Kollektiv aus den USA, das mit Wimmelbildern über den Kapitalismus aufklärt.
    Und: 65 Jahre Anti-Baby-Pille. Ein Rückblick zu ihrem (Nicht-)Geburtstag.
    29 min
  • Afghanistan: Amnesty International kritisiert Schweizer Asylpraxis
    Vier Jahre ist es her seit der Machtübernahme der Taliban. Amnesty International übt Kritik an der Schweizer Asylpolitik und warnt vor Rückführungen nach Afghanistan.

    Fünf Jahre Belebung, Begegnung und kulturelle Teilhabe auf der Schützenmatte: Im RaBe-Info die Hintergründe zur Schütz Sommerbühne mit Leandra Varga und Fabio Lang der Kulturgruppe Schützenmatte im Live-Talk.
    25 min
  • Festival der Satelliten – Ein künstlerisches Experimentierfeld für junge Menschen
    Eine Kunstproduktion von A bis Z erarbeiten: Das Festival der Satelliten unterstützt junge Menschen dabei und zeigt auf der Bühne im Brückenpfeiler ihre Performances, Tanz- und Theaterstücke. Heute ist Auftakt des Festivals: bei RaBe-Info im Talk zu Gast sind Projektleiterin Karin Maurer sowie Projektteilnehmerin und Tänzerin Célestine Quartier.Am Sonntag steht Bolivien vor einer wegweisenden Abstimmung: Die Wahlen zur Präsidentschaft und zum Parlament könnten eine politische Wende einleiten. Wir hören eine Analyse der Kolleg:innen von der Onda-Redaktion des Nachrichtenpool Lateinamerika.
    26 min
  • „Kulturbüro Bern bleibt“ – wie weiter nach 25 Jahren?
    Seit 25 Jahren unterstützt das Berner Kulturbüro Kunstschaffende mit Technik, Know-how und Beratung. Jetzt wurde die Finanzierung reduziert. Die Zukunft des Produktionsortes bleibt ungewiss.Vergangene Woche fand in Prizren in der Republik Kosovo das Kurz- und Dokumentarfilm-Festival DokuFest statt. Das Festival zeigte über 200 Filme, die von Krieg, Machtmissbrauch und dem Widerstand dagegen handeln. Heute im RaBe-Info der Film "The Track" (2025), des kanadischen Filmemachers Ryan Sidhoo, als Auftakt der DokuFest-Serie.
    23 min
  • Freiwilliger sozialer Dienst statt Dienstpflicht
    Die Jungen Grünen Schweiz haben ein Konzept ausgearbeitet, um die Dienstpflicht durch einen freiwilligen sozialen Dienst zu ersetzen. Dadurch würde die Armee, so wie sie es heute gibt, abgeschafft. Im Interview hören wir die Co-Präsidentin der Jungpartei Magdalena Egli. Und: Fatima Ahmed Ibrahim war eine sudanesische Frauenrechtlerin und die erste Parlamentarierin. Zu ihrem achten Todestag hören wir ein Porträt. 
    21 min
  • Soteria in Bern
    Die heutige Sendung widmen wir der Soteria in Bern - eine Institution für junge Menschen mit Psychose und anderen psychischen Erkrankungen. Als sie vor 41 Jahren gegründet wurde, verfolgte sie in der Psychiatrie einen damals fast revolutionären neuen Ansatz, junge Menschen mit Psychose zu behandeln - und einzigartig ist die Soteria bis heute.In den vergangenen Monaten gab es einen grossen Umbruch. Zügelkisten wurden ein- und wieder ausgepackt, und jetzt am neuen Standort, einem schönen alten Haus an der Zieglerstrasse, ist alles beieinander: Die Geschäftsleitung der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie Bern igs, welche die Soteria betreibt, das stationäre Angebot, das ambulante Angebot und das Tageszentrum - und auch Radio loco-motivo.Zur Neueröffnung haben wir mit verschiedensten Menschen gesprochen, was für sie die Soteria ausmacht, und was sie von herkömmlichen psychiatrischen Institutionen unterscheidet.
    42 min

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