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  • Stephan Toscani (CDU) will Ministerpräsident werden
    In dieser Podcastfolge spricht RADIO SALÜ-Reporterin Hedda Engel mit Stephan Toscani, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Saar-Landtag – und einem Mann mit klarer Ansage: Toscani will bei der Landtagswahl 2027 Ministerpräsident werden und die CDU im Saarland wieder an die Spitze führen.
    Aktuell regiert die SPD unter Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. Toscani sieht sie als wichtigste politische Gegnerin im Rennen um die Staatskanzlei – und legt zugleich einen strategischen Fahrplan vor: 2026 soll für die CDU ein Jahr der Vorbereitung werden, um mit Schwung in den Wahlkampf 2027 zu starten.
    Inhaltlich setzt Toscani den Schwerpunkt auf den industriellen Mittelstand: Die CDU will Betriebe stärken, die viele Arbeitsplätze sichern – und weniger ausschließlich auf große Subventionen oder externe Großinvestitionen setzen. Als Rückenwind nennt Toscani außerdem CDU-Erfolge bei Kommunal- und Bundestagswahlen.
    Worum geht’s konkret – und wie realistisch ist der Machtwechsel im Saarland? Das hört ihr jetzt im Gespräch mit Hedda Engel.
    0 min
  • Neue Präsidentin beim FCS
    In dieser Podcastfolge sprechen wir über einen historischen Moment beim 1. FC Saarbrücken: Barbara Haupenthal (42) ist die neue Präsidentin des Vereins – und damit die erste Frau an der Spitze des FCS. Gewählt wurde sie am 09.01.2026 auf der Mitgliederversammlung in der Saarlandhalle – nach einer rund 11-stündigen Sitzung, das Ergebnis stand erst gegen 5.00 Uhr morgens fest.
    Haupenthal kennt den Verein nicht nur aus dem Stadion, sondern auch vom Platz: Sie war ehemalige Spielerin des 1. FC Saarbrücken und arbeitet heute als Sportrechtsanwältin. Im neuen Modell soll das Präsidium künftig vor allem repräsentative Aufgaben übernehmen – nach innen wie nach außen.
    Mit einem motivierten Start setzt Haupenthal auf ein gemeinsames „Eingrooven“ in die neuen Strukturen. Ihr zentrales Ziel: Vereinsbasis und Vereinsführung wieder näher zusammenbringen.
    Jetzt reinhören: In der Folge ordnen wir die Wahl ein, schauen auf die künftige Rolle des Präsidiums – und was sich Fans und Mitglieder davon erwarten können. Das Gespräch führt RADIO SALÜ-Reporterin Hedda Engel.
    0 min
  • Freier Eintritt - Hilfe für die Clubkultur
    Der Saarbrücker Techno-Club Mauerpfeiffer startet mit einer besonderen Aktion ins neue Jahr: Der Eintritt ist den gesamten Januar über kostenlos. Clubbesitzer Tim Grothe möchte damit ein klares Zeichen für Offenheit, Gemeinschaft und den Erhalt der Clubkultur setzen.
    Im Interview mit Radio Salü spricht Grothe offen über die aktuellen Herausforderungen der Szene. Besonders die stark gestiegenen Künstlergagen machen es vielen Clubs zunehmend schwer, wirtschaftlich zu arbeiten. Gleichzeitig beobachtet er einen Wandel im Publikum: Viele Clubgänger würden sich heute fast ausschließlich für bekannte TikTok-DJs interessieren, während das Interesse an Underground-Kultur und lokalen Artists immer weiter abnimmt.
    „Clubs waren schon immer Orte für neue Sounds und unbekanntere Künstler“, betont Grothe. Diese Rolle gehe jedoch verloren, wenn Sichtbarkeit wichtiger werde als musikalische Vielfalt. Auch das Vertrauen in die Musikauswahl der Disco's sollte wieder mehr im Vordergrund stehen
    Mit freiem Eintritt im Januar lädt das Mauerpfeiffer alle ein, den Club neu oder wieder zu entdecken – für den Sound, die Szene und die Kultur abseits des Mainstreams.
    3 min
  • Schneefall: waruum manche Straßen nicht geräumt werden
    Es ist im Moment richtig kalt im Saarland und es liegt sogar Schnee. Schön zum Schlitten fahren, wer mit dem Auto unterwegs ist hat es eher schwer. Vor allem, wenn morgens nicht alle Straßen geräumt sind. Viele Hörerinnen und Hörer haben sich bei uns gemeldet und gefragt, warum ihre Straßen nicht frei sind. RADIO SALÜ-Reporterin Christine Strobel spricht mit Dean Schacht vom Landesbetrieb für Straßenbau über die Schnee-Situation im Saarland.
    4 min
  • Voit Automotive vor dem Aus: 680 Jobs in St. Ingbert bedroht – das Saarland steht zusammen
    Etwas, das diese Woche das ganze Saarland beschäftigt, sind die Nachrichten, die aus St. Ingbert kommen, von der Automobilzuliefererfirma Voit Automotive. Nämlich, dass die 680 Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft überführt werden sollen und der Standort im Herbst 2026 geschlossen werden soll.
    Am Dienstag hat die Belegschaft davon erfahren und ich spreche jetzt mit Sandra Dellmann. Sie ist Betriebsratsvorsitzende von Voit Automotive. Was können Sie denn vom Betriebsrat tun, um die Menschen aufzufangen mit diesem Schock?
    Im Moment gehen wir viel raus, sprechen mit den Menschen, hören uns natürlich an, was sie zu sagen haben.
    Es ist für uns jetzt auch natürlich eine Belastung, die traurigen Gesichter jeden Tag zu sehen. Also es macht einem schon sehr zu schaffen.
    Das verstehe ich. Haben sich die Belegschaften von anderen Firmen im Saarland nach dieser schlimmen Nachricht eigentlich solidarisch gezeigt? Ja, absolut. Saarstahl hat sich schon gemeldet, die Festo hat sich gemeldet, die Dillinger haben sich gemeldet. Also man merkt schon, die Solidarität ist sehr groß im Saarland.
    Das ist toll. Sie haben ja in den letzten Jahren von Seiten der Belegschaft auch einiges versucht, um die Firma zu retten.
    Das ist richtig. Wir hatten vor Jahren schon einen Zukunftstarifvertrag vereinbart, in dem die Mitarbeiter auch auf Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld verzichten mussten. Wir haben Kurzarbeit gefahren, um die Arbeitsplätze zu sichern. Das alles hat aber nichts genutzt.
    Dementsprechend kann kein Mitarbeiter der Firma Voith für diese Situation irgendwas. Letztendlich sind wir das letzte Glied in der Kette als Automobilzulieferer in der Autoindustrie. Tja, und am Ende wurde das Ganze von Voith Automotive jetzt besiegelt durch den Absprung des größten Kunden, nämlich ZF.
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden für zwölf Monate in einer Transfergesellschaft aufgefangen. Wie läuft das genau?
    Ja, wir haben ja schon Erfahrung gesammelt. Im April sind schon 150 Mitarbeiter von uns in die Transfergesellschaft gewechselt.
    Und jetzt Ende des Jahres wird die mechanische Bearbeitung wahrscheinlich zum großen Teil und die Gießerei zum großen Teil in eine Transfergesellschaft wechseln. Die Bedingungen bleiben gleich, wie sie im April auch waren.
    Das war Sandra Dellmann, Betriebsratsvorsitzende von Voit Automotive in St. Ingbert, die im Herbst 2026 endgültig schließen müssen. Das Saarland fühlt mit euch und euren Familien und ich wünsche euch allen von Herzen alles Gute.
    3 min
  • Folge 0: Begrüßung und Infos zum Podcast
    Im Saarland ergeben sich täglich spannende Geschichten. Der SAARLAND-PODCAST von RADIO SALUE fast diese
    Geschichten jeden Tag konzentriert zusammen und klärt die Hintergründe und Entwicklungen.
    Jörg Hektor gibt dazu als Nachrichtenredakteur Einschätzungen, spricht täglich mit Entscheidern und Betroffenen,
    aber betrachtet das Tagesthema natürlich auch immer durch seine ganz eigene "Saarlandbrille".
    1 min
  • Wie die Pop-Kultur im Saarland flöten geht
    Die Garage in Saarbrücken ist seit den 90ern fester Bestandteil der Konzert- und Partyszene. Geschäftsführer Heiko Renno hat nun erklärt, dass es die Garage in 3 Jahren so nicht mehr geben wird. Was die Gründe sind und wie es vielleicht doch noch weitergehen kann, darüber hat Christine Strobel mit Heiko Renno gesprochen.
    7 min
  • Kontrovers diskutiert: Die Klimaschutzstrategie des Saarlandes
    Hochwasser, Hitzerekorde, Dürren: Die Folgen des Klimawandels sind auch im Saarland zu spüren. Im Juli 2023 hat das Saar-Klimaministerium ein Klimaschutzgesetz ins Leben gerufen, ein Jahr später folgte das dazugehörige Klimaschutzkonzept: Speziell angepasst an unser Bundesland. Anfang September 2024 wurde das Klimaschutzgesetz nochmal angepasst: Statt 55 Prozent sollen bis 2030 sogar 65 Prozent der Co2-Emissionen gegenüber 1990 eingespart werden. Aber wie kommt dieser saarländische Weg überhaupt an? Vorweg: Es gibt einiges an Kritik. Hedda Engel hat sich umgehört
    12 min
  • Das erste saarländische Childhood-Haus
    An der Universitätsklinik in Homburg ist das erste saarländischen Childhood-Haus eingeweiht worden. Das Ganze basiert auf einer weltweit agierenden Stiftung, die Königin Silvia von Schweden vor 25 Jahren gegründet hat. Silvia selbst war bei der Einweihung in Homburg dabei. Unsere Kollegin Christine Strobel auch
    10 min

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