Klaus Walter ist in Unterradein und Neumarkt aufgewachsen und erzählt von seiner Sommerarbeit bei Südtiroler Bauern. Er sei ein feinfühliges Kind gewesen, umso heftiger erlebte er die Reaktionen des Bauern, in dessen Obhut ihn die Eltern den Sommer über gegeben hatten. Klaus Walter wurde regelmäßig vom Bauern geschlagen, aber der heute 69jährige machte auch positive Erfahrungen. Eine Altbäuerin nahm sich seiner an und bedankte sich später mit einem ihr gewidmeten Lied. Kaus Walter ergriff den Beruf des Instrumentenbauers und Reparateurs. In seiner Freizeit setzte er sich auf den Waltherplatz in Bozen. Noch immer erfreut er Einheimische wie Touristen mit seinem Spiel auf der Violinzither. Mit dem Musizieren will er die Leichtigkeit nachholen, die er als Kind nicht hatte. Klaus Walter litt auch unter der Aggression seiner Mutter, und überdies zerbrach die heile Kinderwelt als er Opfer sexuellen Missbrauchs seitens eines Priesters wurde.