In der dritten und letzten Folge unseres Podcasts mit 1860-Idol Benny Lauth spricht der heute 38-Jährige über seinen Aufstieg zum Shootingstar der Bundesliga, den Werbevertrag mit Nutella und den Löwen-Trip nach Dubai im Januar 2003, als er dort auf einem Kamel die Medaille zum Tor des Jahres 2002 überreicht bekam. "Das war ein unglaublicher Lauf von mir. Da konnte ich nicht viel falsch machen. Die Krönung war das Tor des Jahres beim inoffiziellen Länderspiel", erinnert sich der ehemalige Stürmer, der die Löwen nach dem Bundesliga-Abstieg 2004 in Richtung Hamburg verlassen musste: "Ich war machtlos im Sommer. Es gab keine Option zu bleiben, weil die finanziellen Nöte da waren. Es blieb mir gar nichts anderes übrig als 1860 zu verlassen." Den Löwen wünscht Lauth endlich Einigkeit in den Gremien: "Egal, wer über 1860 spricht. Wenn man sich an sämtlichen Stammtischen unterhält...man unterscheidet bei jedem Sechzger-Fan zwischen Reisinger oder Ismaik. So geht das auch durch die Medien. Es wird immer unterschieden, wer gehört zu wem und wer will was. Solange das so der Fall ist, wird das nicht funktionieren. Das Zwei-Lager-Denken führt zu keinem Ergebnis. Ich bin nicht für den einen oder anderen, ich sehe die Spiele aus der Bundesliga gegen Dortmund, die Derbys gegen Bayern. Ich will, dass mir einer zeigt, wie der Weg in die Bundesliga funktioniert. Wenn mir der Präsident das zeigt, ist es mir genauso recht, wie wenn mir Ismaik das zeigt."
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