Readers Gonna Read

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Readers Gonna Read episodes

  • Verlage in Afrika. Mit Femi Kayode
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    #26: Letztes Jahr im August habe ich den nigerianischen Thriller-Autor Femi Kayode zu seinem heftigen und sehr lesenswerten Buch „Lightseekers“ interviewt - das ganze ist Teil einer Trilogie und ich warte schon auf den zweiten Teil der Krimireihe rund um den psychologischen Berater der Polizei Dr. Philipp Taiwo.
    Da nicht jeden Tag ein nigerianischer Bestseller-Autor in Berlin ist, der für mich Zeit hat, hab ich es mit Femi Kayode etwas überstrapaziert und ihm noch ganze viele Fragen zum Verlagswesen in Afrika gestellt. Denn was mir immer wieder auffällt: die meisten Bücher von Schwarzen Autor*innen erscheinen nicht in Verlagen vom Kontinent, sondern in der Diaspora, bei US-amerikanischen oder europäischen Verlagen. I wanna know WHY.
    Dieses Interview könnt ihr in dieser Folge hören, sehr informativ, originell und mit sparkly-inspiring thoughts. Femi Kayode  kann halt auch nicht anders.

    Insta Femi Kayode: @femikayode_author
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    Art Work: Hélène Baum-OwoyeleMusik: "M'Ackô", Antoinette Konan I "Migibima Moltual", Hailu Mergia & Dahlak Band
    31 min
  • Das Blaue Kind. Peggy Kurka über ihr Leben
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    #25: Peggy Kurka is in a class of her own: Sie war Model in der DDR. Sie arbeitet seit bald dreißig Jahren als international gefragte Hair und Make Up Artistin. Und: dieses Jahr ist ihr erstes Buch erschienen, „Das Blaue Kind. Meine Geschichte als Schwarze Deutsche“. In ihrem Debüt als Autorin blickt Peggy Kurka zurück auf ihre Kindheit als Schwarzes Mädchen im ländlichen Brandenburg Ende der 60er Jahre. Sie erzählt von ihrem Weg in die Modebranche. Und wie sie letztlich, nach langer schmerzlicher Suche, ihre Identität als Schwarze Deutsche gefunden hat. Im Podcast erzählt Peggy Kurka mir vom Anpassungsdruck in ihrer weißen Adoptivfamilie in der DDR, von der befreienden Welt der Mode und der Kunst. Und von einem geliebten Menschen, der ihre Sicht auf sich selbst und die Welt für immer veränderte. „Ich habe schon mehrere Anläufe genommen, um mir zu gönnen, meine Geschichte aufzuschreiben. Für mich, um vollständig zu werden und nicht mehr verstecken zu müssen, wer ich bin. Ich schenke mir mit diesem Buch meine Identität, die ich und jeder Mensch im Universum verdient haben. Das größte und aufwendigste Geschenk, das ich mir je gemacht habe.“  Peggys Geschichte ist eine von Resilienz und Schaffenskraft. Von Neugierde, Kreativität und Vertrauen als Lebensmotor. Und von Mut und Willen, die eigenen Wahrheiten aufzuschreiben und zu teilen. 

    TW: Rassismus, sexualisierte Gewalt

    Foto-Credit: Oliver Beckmann Musik während Peggy Kurkas Lesung: "Stadtwald" aus dem Album „Ruhe“ von Rubin Henkel @rubinhenkel

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    Podcast Art Work: Hélène Baum-Owoyele @helene.baumPodcast Musik: "M'Ackô", Antoinette Konan I "Migibima Moltual", Hailu Mergia & Dahlak Band
    1 hr 37 min
  • Die Sonne so strahlend und Schwarz. Mit Chantal Fleur-Sandjon
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    #24: Ein bahnbrechendes Buch: Chantal Fleur-Sandjon ist Autorin, Mutter, Spoken Word Künstlerin, Kommunikations- und Ernährungswissenschaftlerin und hat mit „Die Sonne so strahlend und Schwarz“ für mich DEN Jugendroman des Jahres 2022 geschrieben. Eine queere Liebesgeschichte in Versen, so neu, so frisch, so feinfühlig und eindringlich, dass auch wir Erwachsenen ganz schlecht daran vorbei kommen. „Die Sonne so strahlend und Schwarz“ wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist dieses Jahr nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis.Hört in unserem Gespräch, wie dieser Versroman, ein in Deutschland dramatisch unterrepräsentiertes Literatur-Genre, klingt. Und wie die Zeilen schwirren und umherfliegen wenn die Autorin sie selbst vorträgt. It’s magic!
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    @readersgonnareadpod
    @cfsandjon

    Art Work: Hélène Baum-OwoyeleMusik: "M'Ackô", Antoinette Konan I "Migibima Moltual", Hailu Mergia & Dahlak Band
    53 min
  • Black to the Future Teil 2: David Zabel über Afrofuturismus
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    #23: Teil 2 vom Talk mit Afrofuturist David Zabel: Wir sprechen über die Geschichte des Afrofuturismus, über den Einfluss afrikanischer bzw. nicht-westlicher Kosmologien auf den Afrofuturimus und warum weiße Visionen der Zukunft für manch afrikanische alte Kultur ein ziemlich alter Hut sind. Außerdem geht's um MF Doom, um Wesley Snipes, Will Smith und darum, warum Filme wie Black Panther der afrofuturistischen Idee eigentlich im Weg stehen. Und: Warum wir in Deutschland nicht nur Geschichts- sondern auch Zukunftsunterricht brauchen.

    Buch: Ytasha L. Womack. Afrofuturism. The World of Black Sci-Fi and Fantasy Culture (Laurence Hill Books)

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    Foto-Credit: Jascha Bela Kretschmann
    Art Work: Hélène Baum-OwoyeleMusik: "M'Ackô", Antoinette Konan I "Migibima Moltual", Hailu Mergia & Dahlak Band
    50 min
  • Black to the Future Teil 1: David Zabel über Afrofuturismus
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    #22: Afrofuturismus trendet - als Ästhetik der afrikanischen Diaspora verbindet Afrofuturismus Science Fiction, Fantasy und magischen Realismus mit nichtwestlichen bzw. afrikanischen Kosmologien. Seit einigen Jahrzehnten drücken sich Schwarze Zukunftsvisionen in der Kunst aus, in der Musik und natürlich der Literatur, angefangen beim avantgardistischen US-amerikanischen Jazzmusiker Sun Ra in den 60er Jahren, über Octavia Butler in den 80ern, bis ins Mainstream Kino von heute. 

    David Zabel ist Soziologe und pop cultural educator aus Kassel und forscht seit einigen Jahren zu Afrofuturismus und Schwarzen Perspektiven in der Science Fiction. Mit ihm habe ich über seine eigene Reise in den Afrofuturismus gesprochen, über Aliens wie ET, ALF oder Superman als ultimativer Migrationsmetapher und darüber, wie Afrofuturismus uns dabei helfen kann, die Welt zu retten.

    In Teil 2 des Gesprächs hört ihr demnächst, wie die Ideen des Afrofuturismus aus einer Nerd-Bewegung in den Mainstream gewandert sind. Was afrikanische Mystik mit Afrofuturismus zu tun hat. Und warum David KEIN Black Panther Fan ist.

    Buch: Ytasha L. Womack. Afrofuturism. The World of Black Sci-Fi and Fantasy Culture (Laurence Hill Books)

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    Foto-Credit: Jascha Bela Kretschmann
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    59 min
  • Sprache und Sein. Lesung mit Kübra Gümüşay
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    #21: Am 6. Februar habe ich eine Lesung mit ebenso klugen wie warmherzigen Journalistin, Autorin und feminstischen Aktivistin Kübra Gümüşay moderiert. Gelesen hat sie aus ihrem Bestseller und, man kann es getrost schon so nennen, Sachbuch-Klassiker "Sprache und Sein", in dem es um die Macht der Sprache geht, unserer Lebensrealität zu gestalten. Um Priviliegsprachen und Sprachen, die im gesellschaftlichen Mitte nichts wert sind. Und um das Finden einer neuen Sprache, für ein freies Sprechen.

    Ihr hört einen Auszug aus der Lesung, die leider überschattet war vom katastrophalen Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Im Anschluss der Lesung gibt es das Gespräch zwischen Kübra Gümüşay und dem Publikum im Elbe Kino in Hamburg. Die Veranstaltung fand statt im Rahmen des Stadtteilkulturfestivals Crossdorf.

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    59 min
  • Fancy Immigrantin. Mit Hatice Açıkgöz
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    #20: In ihrem autofiktionalen, lyrischen Tagebuch "Fancy Immigrantin" schreibt Hatice Açıkgöz übers Aufwachsen als Deutsch-Türkin, über Mobbing in der Schule, Anpassungsdruck und Selbstbefreiung. Dabei pendelt sie zwischen dem Gefühl, in einer rassistischen Dauerschleife zu leben und der schönen Erkenntnis, dass es besser ist, eine fancy Immigrantin zu sein als eine gute Immigrantin. Eine junge Autorin, die offen spricht über  Selbstzweifel,  Imposter und Depressionen. Und vielleicht gerade deshalb eine Inspiration für viele sein kann. 

    "Fancy Immigrantin" ist erschienen im w_orten&meer Verlag für verbindendes diskrimierungskritisches Handeln. Für mehr Literatur-Tipps folgt mir auf Instagram: @readersgonnareadpod

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    1 hr 3 min
  • Mehrsprachigkeit als Superkraft. Mit Andrea Karimé
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    #19: "Planetenspatzen" ist ein großes Sprachgewimmel für Kinder: Die deutsch-libanesische Kinderbuchautorin Andrea Karimé verarbeitet in dem unkontionell-kreativen Gedichtband die siebzehn am meisten gesprochenen Einwander*innensprachen Deutschlands: Von Türkisch bis Polnisch, von Amazigh bis Romanes, von Tigrinya bis Farsi. Im letzten Sommer haben Andrea Karimé und ich uns persönlich kennen gelernt und haben schön gequatscht: Über falsche Wörter-Freunde, Mehrsprachigkeit als Superkraft und was alles Magisch-Tolles passieren kann, wenn wir spielerisch an das Reizthema Diversity herangehen.

    Die Gedichte haben gelesen: Jemilian (Russisch), Mert (Türkisch), Leonard ( Polnisch), Sade (Romanes) und Adam (Arabisch). 

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    32 min
  • Kurz reingelesen: Natasha Brown "Zusammenkunft"
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    #18: In Folge 16 habe ich über Natasha Browns Debütroman "Zusammenkunft" gesprochen. Ein Buch, das beim Erscheinen 2021 in UK mega gefeiert wurde und der Autorin viel Hurra und auch gleich mal einen Titel auf der Vogue eingebracht hat. Im Roman rechnet eine namenlose, Schwarze Erzählerin mit ihrer Karriere in der Finanzbranche ab, die trotz viel Geld nur Schlechtes mit sich gebracht hat: Entfremdung von der eigenen Herkunft und Identität, Ermüdung und Krankheit. Ein unheimlich intensives Buch, hört mal rein wie es klingt, ich lese daraus vor.

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    13 min
  • 1000 Serpentinen Angst. Lesung mit Olivia Wenzel
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    #17: "1000 Serpentinen Angst" erkundet die Seele einer jungen Schwarzen Frau, die in Ostdeutschland aufgewachsen ist, und die vor vielen Herausforderungen steht: Der Bewältigung von alltäglichem Rassismus. Der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte und den Verlust ihres Zwillingsbruders. Und der Trennung von ihrer geliebten Partnerin. In dieser Folge hört ihr den Mitschnitt einer Lesung mit der Autorin Olivia Wenzel, die aus diesem vielschichtigen, hochgelobten Roman vorliest. 

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    1 hr 15 min

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Readers Gonna Read ist ein Podcast übers Leben mit Büchern: Die Journalistin Georgina Fakunmoju lädt Buchmenschen jeder Art ein, über ihre Liebe zu Büchern zu sprechen - von Schreibenden über Menschen aus der Buchindustrie bis zu faszinierenden Persönlichkeiten, die gern lesen - und auch so geworden sind wer sie sind.

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