XML gibt es seit den späten Neunzigern – erfunden, damit derselbe Inhalt als Buch, E-Book, Plattform und Vorlesefassung funktioniert, ohne dass jemand ihn vier Mal anfasst.
Heute stellt sich heraus: Genau diese Vorarbeit ist auch das, was KI-Systeme brauchen, um zuverlässig mit Verlagsinhalten arbeiten zu können.
In dieser Folge erkläre ich, was XML eigentlich ist, was semantische Auszeichnung, Schemaprüfung und Metadaten damit zu tun haben – und warum eine KI, die nur Schriftgröße und Position sieht, raten muss, während eine KI auf sauber ausgezeichneten Daten das nicht muss.
Dazu ein Blick in Maschinenbau und Handel, die aus völlig anderen Gründen beim selben Prinzip gelandet sind. Und nach vorn: Warum Lizenzdeals, Chatbots und KI-gestützte Recherche genau diese Vorarbeit voraussetzen.
Die erste Ausgabe von Wissen2Go – der Reihe, in der ich Grundlagen erkläre, die bei KI den Unterschied machen.
Inhalt
[00:00] Neues Format: Wissen to go
[01:15] Neue Geschäftsmodelle in Verlagen – und wo die Lücke ist
[03:00] Die Randspalte, die KI falsch versteht
[05:00] XML: warum „was es ist" wichtiger ist als „wie es aussieht"
[07:30] Schema-Prüfung und Metadaten – das, was Markdown nicht kann
[10:30] Schulbuch, Maschinenbau, Handel – dieselbe Lösung aus drei Gründen
[12:30] Was du am Montag tun kannst
Über Christina Lauer:
- Web: christina-lauer.de
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