Regnum Christi

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By Regnum ChristiReligion & Spirituality
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Regnum Christi episodes

  • Die wahre Liebe
    „Wer mag schon gerne Gebote? Kann und darf man überhaupt Liebe fordern? Lässt sie sich befehlen? Widerspricht das nicht der menschlichen Erfahrung und Freiheit?“ Diese Fragen stellte P. Martin Baranowski bei Sonntagesmesse am 31. Oktober 2021 in St. Anton in Kempten zum Tagesevangelium, in dem Jesus das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe verkündet (Mk 12,28b-34). „Christus zeigt uns die wahre Liebe zu Gott und den Menschen. Deswegen ist er auch der vollkommene Mensch, der für uns Modell, Maßstab und Vorbild ist. Jesus redet nicht nur, sondern er lebt selbst, was er predigt. Warum kann und darf Gott die Liebe fordern? - Weil er sie selbst zuerst schenkt. Weil unsere Liebe eigentlich nur eine Antwort auf die erste Liebe Gottes ist. ,Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat‘ (1 Joh 4,10).“
    10 min
  • Christus sichtbar machen
    „Ein Heiliger macht an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit Christus sichtbar. Wie das Licht, obwohl es real ist, für uns an sich nicht sichtbar ist, sondern erst wenn es auf einen Gegenstand fällt, so wird auch der reale Christus für uns in den Heiligen sichtbar“, erklärt P. Martin Baranowski in der Predigt zu Allerheiligen in der Stadtpfarrkirche St. Anton in Kempten. „Die Heiligen sind daher keine Ablenkung von Jesus, sondern vielmehr eine Hilfe, ihn besser zu verstehen. Sie sind die besten Ausleger des Evangeliums. Wenn wir die Heiligen verehren, dann nehmen wir Jesus nichts weg, sondern im Gegenteil wir loben und feiern die Macht seiner Erlösung. In den Heiligen strahlt etwas von der Schönheit Christi und der Kirche auf. Die Heiligen sind der wahre Schatz der Kirche. Sie bezeugen, dass Christus seine Versprechen erfüllt, dass christlicher Glaube und christliches Leben wirklich glücklich machen und erfüllen. Die Heiligen ermutigen uns heute, indem sie uns zurufen: wir waren so wie du, du kannst werden, wie wir jetzt sind. “
    12 min
  • Heiligkeit: Den eigenen Weg mit Jesus gehen
    „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar.“ An diese Überzeugung von Benedikt XVI. erinnerte Pater Valentin Gögele LC (Territorialdirektor) zu Beginn seiner Predigt am Hochfest Allerheiligen (1. November 2021), gehalten während der Schlussmesse der RC-MEET in Münster.
    Besonders in seiner Ansprache an die Jugend (Freiburg am 24. September 2011) hatte der Emeritus über die Aktualität der christlichen Heiligkeit gesprochen. Diese Gedanken führte P. Valentin weiter aus. Er stellte vor allem einen direkten Zusammenhang zwischen dem Thema der Veranstaltung: „Der geistliche Kampf im Alltag“ und auf was es dabei ankommt, und dem Apostolischen Schreiben „Gaudete et exsultate – Über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute“ von Papst Franziskus her (vom 19. März 2018). Darin hatte der Papst vor allem eine Ermutigung zu mehr Heiligkeit im Alltag ausgesprochen.
    Den Kern der Predigt von P. Valentin bildete insofern eine Zusammenschau der von Papst Franziskus in seinem Schreiben über die Heiligkeit vertieften Seligpreisungen im Zusammenhang mit dem geistlichen Kampf.
    * * *
    Benedikt XVI.: „Immer wieder ist das Bild der Heiligen karikiert und verzerrt worden, so als ob heilig zu sein bedeute, weltfremd, naiv und freudlos zu sein. Nicht selten meint man, ein Heiliger sei nur der, der asketische und moralische Höchstleistungen vollbringe und den man daher wohl verehren, aber im eigenen Leben doch nie nachahmen könne. Wie falsch und entmutigend ist diese Meinung! Es gibt keinen Heiligen, mit Ausnahme der seligen Jungfrau Maria, der nicht auch die Sünde gekannt und niemals gefallen wäre. Liebe Freunde, Christus achtet nicht so sehr darauf, wie oft ihr im Leben strauchelt, sondern wie oft ihr wieder aufsteht. Er fordert keine Glanzleistungen, sondern möchte, dass Sein Licht in euch scheint. Er ruft euch nicht, weil ihr gut und vollkommen seid, sondern weil Er gut ist und euch zu seinen Freunden machen will. Ja, ihr seid das Licht der Welt, weil Jesus euer Licht ist. Ihr seid Christen – nicht weil ihr Besonderes und Herausragendes tut, sondern weil Er, Christus, euer Leben ist. Ihr seid heilig, weil seine Gnade in euch wirkt.“
    17 min
  • Die Türe zu Jesus
    Meine Tür zu Jesus
    "Wie kann ich wissen, ob die das Zeug dazu habe, Christ zu sein?“ fragt Pater Martin Baranowski bei der Familienmesse am 24.10.2021 im ApostelHaus Alzgern, an der auch die GetStrong Teamleiter teilnahmen, die sich dort zu ihrem jährlichen Planungstreffen versammelt haben. Ausgehend vom Tagesevangelium der Heilung des Bartimäus (Mk 10,46-52) legt er dar: „Manchmal denken wir, dass uns unsere Fehler, Schwierigkeiten, Probleme und Sünden von Gott fernhalten, und dass wir erst zu Jesus kommen können, wenn wir alles gelöst und überwunden haben. Natürlich trennt uns die Sünde von Gott und verlangt nach Vergebung, aber gerade das Bewusstsein von ihr zeigt uns die eigene Erlösungsbedürftigkeit, sie zeigt mir, dass nicht nur die Menschheit allgemein, sondern ich persönlich Jesus brauche. Sie ist meine Tür zu Jesus. Sie soll mich in die Arme Gottes werfen.“
    13 min
  • Apostel sein
    „Was bedeutet es, Apostel zu sein?“ Mit dieser Frage konfrontiert P. Martin Baranowski die Teilnehmer am Jugendgebetsabend am 21. Oktober in Würzburg. Für viele ist die erste Wahrnehmung vielleicht eher negativ: „Das ist mir peinlich.“ „Dafür habe ich keine Zeit.“ „Das überfordert mich.“ „Ich will lieber ein ,normaler‘ Christ sein. Das ist schon schwer genug.“ „Ich habe selbst noch meine Zweifel und Kämpfe im Glauben …“ Was macht einen Apostel aus? Welche Perspektiven und Arten des Apostolates gibt es? Wie kann und warum will jemand ein brennender Apostel werden? – Der Impuls sucht Antworten auf diese Fragen.
    42 min
  • Die wahre Größe liegt im Dienen
    Das Evangelium spricht heute von Größe. Irgendwie träumt jeder davon, in seinem Leben ein König oder eine Königin zu sein. Jeder will geschätzt, anerkannt, wichtig und bedeutsam sein. Diesen Traum der Größe hat uns Gott ins Herz gelegt, er hat uns nicht geschaffen, damit wir bedeutungslos sind oder unwichtig, sondern er verbindet mit jedem Menschen einen besonderen Traum und Plan. Die große Lüge des Teufels besteht darin, Gott wolle uns klein halten oder versklaven. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall: Gott will uns befreien von dem, was uns niederdrückt und zur wahren Größe führen.
    15 min
  • „Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.“
    Dieser Satz aus dem Markus-Evangelium (Mk 9,38-40) sei gerade in unserer Zeit ein hilfreiches Kriterium für Christen, sagte P. Valentin Gögele LC in seiner Predigt am 26. September beim „Kick-off“ der Jugendlichen des Regnum Christi ApostelHaus in Ratingen. P. Valentin nahm dabei Bezug auf die aktuellen Herausforderungen, die insbesondere die Corona-Pandemie in der Gesellschaft mit sich bringt: Angst, Spaltung, Isolation. Seine Predigt will dabei der Versuch einer Ermutigung aus dem Evangelium heraus sein. Hören Sie rein!
    19 min
  • Unterscheidung der Geister
    Wir leben in einer Welt, in der wir ständig kleine und große Entscheidungen treffen müssen - Bundestagswahl, Impfung, Studiengang, Praktika, Arbeitgeber, Beziehungen. Wie finden wir als Christen die richtige Entscheidung? Im Apostolischen Schreiben „Gaudete et Exsultate“ lädt Papst Franziskus zur Unterscheidung der Geister ein: „Wie wissen wir, ob etwas vom Heiligen Geist kommt oder ob es im Geist der Welt oder im Geist des Teufels seinen Ursprung hat? Die einzige Methode ist die Unterscheidung, die nicht nur ein gutes Denkvermögen und einen gesunden Menschenverstand voraussetzt. Sie ist auch eine Gabe, um die man beten muss. Wenn wir sie vertrauensvoll vom Heiligen Geist erbitten und uns zugleich darum bemühen, sie durch Gebet, Betrachtung, Lektüre und guten Rat zu entfalten, können wir sicherlich in dieser geistlichen Fähigkeit wachsen“ (Nr. 166). Beim Jugendgebetsabend am 23. September 2021 in Würzburg erklärt P. Martin Baranowski diesen Prozess der geistlichen Unterscheidung.
    39 min
  • Über Prinzen und Lumpen – was es bedeutet, Christus in den anderen zu lieben
    Oft fällt es uns schwer, den anderen als Mensch zu lieben. Es ist, als würden wir seine Seele und wahre Schönheit nicht sehen. Unser Blick bleibt an den Äußerlichkeiten hängen. Um das zu veranschaulichen, wählte P. Raphael Ballestrem LC in seiner Predigt am 19. September 2021 in Ratingen, während des Apostelsonntags des Regnum Christus, die Gestalt des Tom aus dem Roman von Mark Twain „The Prince and the Pauper“ (engl. „Der Prinz und der Bettelknabe“). Doch wir alle sind Gottes Kinder, sind alle nach Gottes Bild geschaffen, im Nächsten begegnet uns Christus.
    13 min
  • Der Dienst als Weg zu einem erfüllten Leben
    Keine Schrotthändlermentalität!
    Mit dem heutigen Evangelium ruft Jesus in den Dienst – ein Dienst der nicht erniedrigend oder unterwürfig ist, sondern aus einer Haltung der Würde, der Freiheit und der Liebe kommt. Wirklich dienen kann nur, wer sich selbst angenommen, geschätzt und geliebt weiß. Es geht nicht mehr darum, was ich davon habe und was mir das bringt, sondern was ich geben kann. Zu der Größe des Gebens, die tief erfüllt und glücklich macht, ruft Jesus jeden Menschen.
    11 min

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Das Regnum Christi bildet zusammen mit der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi eine geistliche Familie, in der Frauen und Männer, Jugendliche und Erwachsene, Priester, Gottgeweihte und Laien ein…