Regnum Christi

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By Regnum ChristiReligion & Spirituality
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Regnum Christi episodes

  • Meditation 01 / Einkehrtag Forchheim Januar 26
    P. Martin beschreibt den Einkehrtag als „Wüstenzeit“ nach dem Vorbild des Antonius der Große: ein bewusstes Zurücktreten aus dem Alltag, nicht als Flucht, sondern als Stärkung. Er nimmt dabei ehrlich wahr, dass am Anfang oft Widerstand, Unlust und Ablenkung auftauchen – und dass man erst später merkt, wie heilsam diese Zeit ist. Weil „Liebe“ heute alles Mögliche bedeuten kann, führt er zum Kern zurück: Für Christen ist Jesus das Maß der Liebe; ohne diese Liebe wird Glaube leicht zu Pflicht und Aktivismus. Gottes Liebe ist dabei nicht „kumpelhaft“, sondern vertieft Ehrfurcht – und echte christliche Liebe ist mehr als Nettigkeit: Sie ist ein Geschenk, das uns übersteigt.
    Als Leitbild entfaltet er das Feuer: In uns muss brennen, was wir in anderen entzünden wollen, wie Augustinus von Hipposagt. Dieses Feuer wächst langsam zu einer tragfähigen Glut, braucht manchmal „Trocknung“ von innerer Nässe und Ablenkung, und es verwandelt durch Umkehr: Gott liebt bedingungslos, aber er lässt uns nicht unverändert, sondern baut neu auf – ohne auszubrennen, wie beim brennenden Dornbusch. Konkretes Bild dafür ist die Fußwaschung im Evangelium nach Johannes: Jesus zeigt Liebe unspektakulär, dienend und gerade unter widrigen Umständen; entscheidend ist zuerst, sich von ihm lieben und reinigen zu lassen, denn nur wer empfängt, kann weitergeben. Daraus folgt dann die Nachfolge: einander dienen, nicht aus Pflicht, sondern weil Jesus uns zuvor beschenkt hat – ein Gedanke, den P. Martin auch mit Papst Franziskus verbindet, wenn er betont, dass die erste Botschaft lautet: Gott liebt dich.
    30 min
  • Auf Jesus zeigen
    P. Martin Baranowski LC greift das Evangelium mit dem Zeugnis Johannes’ des Täufers auf und erinnert: Zeugnisgeben gehört wesentlich zur christlichen Berufung. Aus der Taufe heraus entfaltet sich christliches Leben in vier Ausdrucksformen: Liturgia (Gottesdienst – aus der Erfahrung der Liebe Gottes leben), Diakonia (selbstloser Dienst nach dem Beispiel Jesu), Koinonia (Glauben in Gemeinschaft und Kirche leben) und Martyria (Zeugnis und Verkündigung).
    Am Beispiel Johannes’ zeigt er, was ein glaubwürdiges Zeugnis ausmacht: Jesus steht im Mittelpunkt, es geschieht demütig und ehrlich, und es kommt aus eigener Erfahrung – nicht aus „Hörensagen“. Zeugnis ist kein Proselytismus und kein Überreden, sondern das Teilen eines Geschenks, das dem eigenen Leben hilft. Oft wirke es am stärksten, wenn das Leben selbst „predigt“: „Rede nur über den Glauben, wenn du gefragt wirst – aber lebe so, dass man dich fragt.“ Mit Beispielen aus der Jugendarbeit (bis hin zu Instagram) ermutigt P. Martin zu Kreativität und Mut, damit Menschen durch unser Leben und unsere Worte eine Brücke zu Christus finden.
    14 min
  • Gott geht dir nicht aus dem Weg
    Wer etwas verbockt hat, kennt den Reflex: am liebsten niemandem mehr unter die Augen treten – weder Lehrerin noch Eltern. P. Raphael Ballestrem LC greift dieses Gefühl auf und überträgt es auf unsere Beziehung zu Gott: Nach Fehlern und Sünden denken wir schnell, Gott wolle Abstand.
    Das Hochfest der Taufe des Herrn sagt jedoch das Gegenteil. Jesus stellt sich im Jordan bewusst in die Schlange der Umkehrenden, sucht die Nähe der Sünder und solidarisiert sich mit uns. Er lässt sich taufen, nicht weil er schuldig wäre, sondern weil er unsere Schuld auf sich nimmt und sie hinwegtragen will. Und als sich der Himmel öffnet und die Stimme des Vaters erklingt, wird deutlich: Gottes Antwort ist nicht Abweisung, sondern Rettung – der Weg ins „gelobte Land“, ins neue Leben. Eine Predigt, die einlädt, ohne Angst zu Christus zu kommen, ihm zu danken und seine Nähe neu zu suchen.
    Predigt von P. Raphael Ballestrem LC. anlässlich des Hochfestes der „Taufe des Herrn“,, bei einem Treffen mit zahlreichen Familien und Teenagern in Heiden (Kreis Borken).
    14 min
  • Gott ist nahe. Drei “Stalltüren” durch die du ihm begegnen kannst.
    Auf einem Weihnachtsmarkt drängen sich alle um ein Selfie mit einem YouTube-Star – und doch bleibt er unerreichbar. P. Raphael Ballestrem LC stellt diesem Erlebnis die Weihnachtsbotschaft gegenüber: Gott selbst macht sich nahbar. Nicht hinter Absperrungen, nicht fern und unzugänglich, sondern als Kind in der Krippe – „Immanuel: Gott mit uns“.
    In seiner Weihnachtspredigt zeigt er entlang der Heiligen Schrift, wie sehr Gott den Menschen sucht und begleitet – und er nennt ganz konkrete „Türen“, durch die wir ihm heute begegnen können: die Kirchentür (Eucharistie), die Haustür der Familie und die Tür von Schule oder Arbeit. Eine Predigt, die Mut macht, die „quietschige Tür“ im eigenen Alltag zu öffnen – und Gottes Nähe neu zu entdecken.
    Predigt vom 25. Dezember 2025 im ApostelHaus Ratingen
    12 min
  • Vom Dunkel ins Licht
    Die Heilige Schrift beginnt nicht mit Optimismus, sondern mit einer ehrlichen Diagnose: Finsternis ist, Gott nicht zu kennen. Doch genau in dieses Dunkel hinein geschieht das Unerhörte: das wahre Licht kommt in die Welt – nicht als Idee oder System, sondern als Person: Jesus Christus. In seiner Weihnachtspredigt lädt P. Valentin Gögele LC ein, Weihnachten als Wendepunkt zu entdecken: Nicht weil sich plötzlich alles äußerlich ändert, sondern weil Gottes Licht unser Leben neu beleuchtet. Wer sich von seiner Barmherzigkeit berühren lässt, bleibt nicht an der Krippe stehen – sondern wird beweglich wie die Hirten und macht sich auf den Weg, Zeugnis für das Licht zu geben.
    11 min
  • „Denkt mein König auch an mich?"
    „Christkönig ist kein Fest für strahlende Sieger, es ist ein Fest für die Verwundeten, die Müden, die Gescheiterten, die Zweifler und für alle, die sich fragen: Wie sieht Gott mich eigentlich an?“, sagte P. Bennet Tierney in seiner Predigt am am Christkönigssonntag, 23. November 2025, in Königstein i.T.
    „Unser König ist nicht weit weg in einem Palast, er sitzt mitten unter uns, in unserem Chaos, unserem Schmerz und unseren Wunden. Er ist der König der uns sucht, wenn wir uns verlaufen haben und uns aufrichtet, wenn wir gefallen sind.“
    9 min
  • Die Macht der Liebe
    „Wenn Du aber der König der Juden bist, dann rette Dich selbst!", verspottet das Volk den Gekreuzigten Jesus Christus. Sie erwarteten einen gerechten König, der die Römer vertreibt und die Verurteilten befreit, doch jetzt hängt Jesus am Kreuz.
    Im Tumult von Hohn und Spott ertönt die Stimme eines weiteren Gekreuzigten, der erkennt, dass Jesus anders ist und unschuldig gekreuzigt wurde: „Denk an mich, wenn Du in dein Reich kommst!" Jesus geht auf die Bitte ein und aus seinem Herzen quillt die Vergebung.
    Die Macht der Liebe ist die Macht der Vergebung, und somit auch die Macht über die Sünde!
    Predigt von P. Konstantin Ballestrem LC am Christkönigssonntag, 23. November 2025
    15 min
  • Reich Gottes statt Gold
    Im Unterschied zum mythologischen König Midas, der den Wunsch hatte, dass alles, was er berührt zu Gold würde, dann aber bemerkte, dass die Erfüllung dieses Verlangens mehr Fluch als Segen war, steht Christus, dessen Berührungen mit Menschen nicht selbstsüchtig sind, sondern jeder Person seine Liebe offenbaren. Im Regnum Christi sehnen wir uns danach, immer wieder diese verwandelnde Berührung zu erfahren, und wir wollen selbst zu Christen werden, die alles, was sie anpacken, zu einer Frucht für das Reich Gottes wandeln.
    Predigt von P. Martin Baranowski LC zur Feier des Christkönigssonntag im Regnum Christi in Bamberg, am 22. November 2025.
    13 min
  • Mit den Augen Jesu sehen
    Stress an der Kasse, Konflikte in Beziehungen, Druck im Studium – vieles raubt uns den Frieden. Aber mit den Augen Jesu siehst du plötzlich klarer und freier. Hör rein und entdecke, wie dieser Perspektivwechsel deine Woche verändern kann.
    Diese Predigt hielt P. Raphael Ballestrem LC am 7. September 2025 im ApostelHaus Ratingen des Regnum Christi.
    10 min
  • Ist Jesus Christus Dein Erlöser?
    Am 3. August 2025 begann P. Valentin Gögele LC seine Predigt mit einem provokanten Zitat, das er in den sozialen Netzwerken gefunden hatte. Darin kommt der Autor zu der persönlichen Überzeugung, „dass die Menschen eigentlich keinen Erlöser brauchen.“ Diese Aussage nahm P. Valentin zum Anlass, den Blick auf entscheidende Fragen zu richten: Wer ist Jesus für Dich – ganz konkret in Deinem Leben? Verändert Er Dein Leben? Lässt Du es zu, dass der Gottessohn Dich verwandelt und erlöst?
    In diesem Zusammenhang griff er auch das Tagesevangelium (Lk 12, 13–21) auf: das Gleichnis vom reichen Kornbauern. Dieser hortete seinen Überfluss und dachte nur an sich selbst, anstatt sein Leben auf Gott auszurichten. Jesus macht mit dieser Geschichte deutlich, dass wir unser Vertrauen nicht auf Besitz oder Reichtum setzen sollen, sondern auf Gott – der uns alles schenkt, was wir wirklich brauchen.
    Einen weiteren Bezugspunkt fand P. Valentin in einem Ereignis, das am selben Tag in Rom stattfand: Über eine Million Jugendliche versammelten sich dort, um mit Papst Leo XIV. die heilige Messe zu feiern. In seiner Ansprache griff der Papst Worte seines Vorgängers Johannes Paul II. auf, die dieser vor 25 Jahren, ebenfalls in Rom, zu Millionen von Jugendlichen beim Weltjugendtag gesprochen hatte:
    „Es ist Jesus, den ihr sucht, wenn ihr vom Glück träumt! Er ist es, der auf euch wartet. Er ist die Schönheit, die euch so anzieht, der euch provoziert in jenem Durst nach Radikalität, der euch keine Anpassung an den Kompromiss erlaubt.“
    Mit diesen Worten machte P. Valentin deutlich: Der Ruf Jesu bleibt aktuell – heute ebenso wie damals. Er lädt uns ein, Ihn in unser Leben zu lassen, Ihm zu vertrauen und unser Herz ganz auf Ihn auszurichten.
    11 min

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