2W12 - Die besten Spielleiter der Welt

Reise ins Ich: Unsere Lieblingssettings (Ep. 6)


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Wir nehmen dich mit in ihre liebsten Welten und Systeme und erklären, was sie daran begeistert.
Lieblingssettings im Rollenspiel: Wie Welt, Gefühl und Erfahrung zusammenfinden

Was macht ein Setting zum Lieblingssetting? Ist es das Regelsystem, die Spielwelt, die Gruppe oder etwas ganz anderes? In dieser Episode nehmen Oliver und David euch mit auf eine sehr persönliche Reise durch ihre jeweilige Rollenspielgeschichte und sprechen darüber, wie sich Vorlieben entwickeln, verändern und manchmal auch völlig überraschend verschieben.

Ausgehend von aktuellen Spielerfahrungen geht es zunächst um erste Male nach vielen Jahren Rollenspiel: neue Gruppen, Safety-Gespräche, auf Englisch leiten und die Frage, was all das mit der eigenen Entwicklung als Spielleiter zu tun hat. Von dort aus entfaltet sich ein Gespräch über Fantasy, Science Fiction, Cyberpunk, Horror und darüber, warum manche Settings sofort „klicken“, während andere trotz objektiver Qualität nie zünden.

Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Lieblingssettings selten rational entstehen. Sie sind das Ergebnis von Erfahrung, Neugier, persönlicher Geschichte, emotionaler Resonanz und dem Mut, Dinge auszuprobieren. Am Ende geht es weniger um die eine richtige Antwort, sondern um einen Prozess, der sich über Jahre – manchmal Jahrzehnte – entwickelt.

Highlights & Timestamps

00:00:00 Begrüßung und Thema der Folge: Lieblingssettings im Rollenspiel

00:08:06 Lieblingssettings sind selten eindeutig: Davids erste Einordnung
00:15:40 Mut machen: Warum jeder Spielleiter werden kann
00:25:20 Die Kernfrage: Was erzeugt das „wohlige Gefühl“ beim Leiten?
00:25:58 Davids aktuelles Lieblingssetting: Low Fantasy in angepassten Forgotten Realms
00:29:17 Analyse: Welt, Spieler, System – was ist wirklich wichtig?
00:30:58 Olivers Antwort: Kult als emotionales Extrem und Ausnahme
00:37:47 Was ist entscheidend: Setting, System oder Spieler?
00:44:19 Wie findet man sein perfektes System?
00:44:51 Davids Antwort: Ausprobieren, iterieren, lernen
00:46:38 Olivers Ansatz: Große Systeme scheibchenweise erkunden
00:50:16 Erfahrung schafft Klarheit: Was man nicht mehr braucht
00:52:08 Fazit: Mut, Neugier und Offenheit als Schlüssel

Wichtige Takeaways
  • Lieblingssettings entstehen selten aus Theorie, sondern aus Erfahrung.
  • Persönliche Geschichte, Emotionen und Interessen spielen eine größere Rolle als Regeln.
  • Erste Male bleiben auch nach Jahrzehnten Rollenspiel wichtig und prägend.
  • Safety-Gespräche können gerade bei neuen Gruppen Vertrauen schaffen.
  • Ein Setting funktioniert nur, wenn sich alle bewusst auf Stimmung und Ton einlassen.
  • Systeme lassen sich scheibchenweise erkunden, statt sie vollständig „studieren“ zu müssen.
  • Ausprobieren ist wichtiger als Optimieren: Der Weg ist Teil des Ziels.
  • Mit Erfahrung wird klarer, welche Systeme, Genres und Gruppengrößen wirklich passen.
  • Es ist völlig legitim, bestimmte Regelmonster oder Genres bewusst hinter sich zu lassen.
  • Lieblingssettings können Ausnahmeerlebnisse sein, nicht zwingend Dauerzustände.
  • Links & Ressourcen
    • Delta Green (Modernes Horror- und Mystery-Rollenspiel)
    • Traveller (Klassisches Science-Fiction-Rollenspiel)
    • Kult: Divinity Lost (Kontemporäres Horror-Rollenspiel)
    • Savage Worlds (Genreübergreifendes, schlankes Regelsystem)
    • Dungeon World (Narrativ geprägtes Fantasy-System)
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      Schreib uns gern, welches Setting dich am meisten geprägt hat und warum.

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      2W12 - Die besten Spielleiter der WeltBy David Kühn, Oliver Fedtke