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Die Forschungsfrage für das Dissertations- oder Publikationsprojekt wird von der Forscherin gründlich erarbeitet, getrieben von einem Problem was sie Nachts nicht schlafen lässt. Penibel wird die Frage mit Bezug auf die aktuellsten und wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse daraufhin geschärft, eine bedeutsame Forschungslücke zu füllen. Das theoretische Modell steht und Hypothesen wurden anhand der relevanten Theorie abgeleitet. Danach wird ähnlich akkurat am Forschungsdesign gearbeitet: Pre-tests werden durchgeführt, das Forschungsdesign nachjustiert und schlussendlich können im Rahmen eines randomisierten Experiments die Daten erhoben werden. So ähnlich wird vielen angehenden Jungforscherinnen erklärt, wie man entlang eines (deduktiven) wissenschaftlichen Prozesses an Daten gelangt, um die eigene empirische Forschung durchzuführen. In der Praxis sieht das Forscherinnenleben jedoch oft ganz anders aus. Abgesehen davon, dass randomisierte Experimente nur eines der Werkzeuge im Methodenbaukasten von Wissenschaftlerinnen ist, variiert die Sequenz der Schritte von Forschungsfrage bis zur Datenakquise und -analyse teilweise drastisch.
Auch bei den Hosts läuft die Forschung nicht ganz nach dem oben beschriebenen Standards. In dieser Folge dreht sich darum alles um das Thema Daten. Die Hosts unterhalten sich darüber:
Die geteilten Erkenntnisse sind wie immer nur eine Momentaufnahme basierend auf den subjektiven Erfahrungen der Hosts. Natürlich gibt es noch viele weitere Datenquellen, Analyseverfahren und Projektverläufe. Selbst wenn die Hosts weniger planlos wären, könnte man das Thema im Rahmen einer 40-minütigen Podcastfolge jedoch nicht gebührend behandeln.
Diese Folge wurde aufgenommen und produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro und Outro stammt von: Blue Dot Sessions
Das Logo wurde designed von: Stephan Kardos (Creative Prism)
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Das Schreiben ist des Akademikers Lust - würde man zumindest annehmen. Für viele JungforscherInnen weicht die Schreibfreude schnell der Schreibangst, meistens nach einer gesunden Portion Feedback des Supervisors auf das erste Proposal. Die Versuchung ist daraufhin groß, sich in andere Tätigkeiten zu flüchten. Von Artikel und Bücher lesen, zu Datenanalyse oder Lehre - viele klassische Ablenkungen wurden auch schon im Podcast besprochen. Die zahlreichen Symposien und Artikel zur Bedeutung regelmäßiger Schreibarbeit mit den obligatorischen 5-10 Quicktipps lassen darauf schließen, dass dieses Dilemma auch bei arrivierteren Forschern besteht. In der aktuellen Desk Reject Folge befassen sich die 4 Hosts deshalb mit eben diesem Thema. Unter anderem sprechen sie darüber:
Diese Folge wurde aufgrund der strengeren Lockdownbestimmungen in den Eigenheimen, bzw. dem Eigenbüro, der Hosts aufgenommen. Wir entschuldigen uns daher zum wiederholten Mal für die suboptimale Tonqualität. Wir hoffen dies mit mittelmäßiger Inhaltsqualität wettmachen zu können.
Diese Folge wurde aufgenommen und produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro, Outro und das Werbesegment stammt von: Blue Dot Sessions
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Ein Rat den dir so gut wie jeder Akademiker auf die Frage gibt, ob du einen PhD anfangen sollst ist, dass du für ein Problem oder eine Fragestellung brennen musst. Denn ohne intrinsisch getriebener Interesse mindestens 3-6 Jahre deines Lebens einem Thema zu widmen, führt zwangsläufig nur zu Enttäuschung und Unglück. Aber reicht die Leidenschaft eine Frage zu beantworten, für eine langfristig erfolgreiche Karriere in der Forschung aus? Abgesehen davon, wie kommt man überhaupt an ein Thema, das einen persönlich antreibt und sich gleichzeitig für eine (oder noch besser, mehrere) publizierbare Ergebnisse eignet? In der aktuellen Folge unterhalten sich die Hosts in traditioneller 4er Konstellation über:
Außerdem berichtet Prof. Dr. Marc Gruber der École polytechnique fédérale de Lausanne im Gespräch mit dem Sopherl wie man die persönliche Leidenschaft für ein Forschungsthema in praxisrelevante Information übersetzen kann. Denn, optimalerweise profitiert man nicht nur selbst von der Auseinandersetzung mit einer Fragestellung, sondern teilt die Erkenntnisse auch mit dem Rest der Welt.
Links:
Diese Folge wurde aufgenommen und produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro, Outro und das Werbesegment stammt von: Blue Dot Sessions
Das Logo wurde designed von: Stephan Kardos (Creative Prism)
Die Folge wurde in einem fensterlosen Konferenzraum der WU aufgenommen.
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Als PhD oder DoktorandIn ist man bereits relativ früh mit der Situation konfrontiert, sich Gedanken über die Zeit nach der Promotion zu machen. Zumindest in den Wirtschafts- Sozialwissenschaften, wo sich die Hosts heimisch fühlen, wird man oft bereits auf den ersten Konferenzen und Consortia gefragt, wie man sich auf den Jobmarkt vorbereitet und welchen Weg man einschlagen möchte. Dabei geht es nicht nur um das wo, also die Entscheidung, die Karriere in der Wissenschaft fortzusetzen oder in der Privatwirtschaft sein Glück zu versuchen, sondern auch um das wie. Begriffe wie "Postdoc", "Qualifikationsvereinbarung", "Tenure Track", etc. werden im wissenschaftlichen Betrieb ganz selbstverständlich verwendet und es obliegt der Nachwuchsforscherin in Erfahrung zu bringen, was dahinter steckt.
Zu diesem Thema sind die Hosts noch unqualifizierter als sonst, ihre Erfahrungen und Meinungen abzugeben. Deswegen hat sich das Desk Reject Team kompetente Hilfe organisiert und mit Dr. Kathrin Reinsberger der Wirtschaftsuniversität Wien eine erfahrene Postdoc Forscherin ins Studio eingeladen, bevor sie ihre neue Tenure Track Stelle an der Stockholm School of Economics antritt. Die Folge ist jedoch nicht nur wegen unserem geschätzten Gast etwas ganz Besonderes, sondern weil wir diesmal die altehrwürdige und wunderschöne Wienbibliothek als provisorisches Tonstudio verwenden durften.
In dieser Folge erklärt Dr. Reinsberger uns und euch:
und wie immer, noch viel mehr.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dr. Kathrin Reinsberger für ihre Zeit und dem wertvollen Input, sowie bei Mag. Maren Waffenschmid für die Organisation und Zurverfügungstellung des Lesesaals an der Wienbibliothek.
Diese Folge wurde aufgenommen und produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro, Outro und das Werbesegment stammt von: Blue Dot Sessions
Das Logo wurde designed von: Stephan Kardos (Creative Prism)
Die Folge wurde im Lesesaal der Wienbibliothek aufgenommen.
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Ausgleich ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden - das predigen vor Allem Personen, die scheinbar 30 Stunden am Tag zur Verfügung haben, davon werden 35 verwendet um produktiv zu sein. Auch als PhD ist das Thema Entspannung aus eigener Erfahrung ein schwieriges. Einerseits sollte man immer achtsam sein, vor lauter Deadlines und intensiver Datenanalyse nicht die sozialen Kontakte zu vernachlässigen und auf sich selbst zu schauen. Andererseits wird einem bei jeder Gelegenheit vorgehalten, wie hart die Konkurrenzsituation am akademischen Markt ist und dass man einfach nur bis zur Tenure Stelle durchpowern muss und dann kann man kurz den Stift fallen lassen. In dieser Folge erfahrt ihr, wie die 4 Hosts mit dem Thema Entspannung vs Leistungsdruck umgehen. Unter anderem wird besprochen:
Diesmal wird nicht aus dem Tonstudio, nicht vom Home Office und nicht aus einem Konferenzraum, sondern vom Ötscher in Niederösterreich aus berichtet. Macht euch gefasst auf Insektensurren, Kuhglocken, Flussgeplätscher und leider auch hörbare Windböen.
Diese Folge wurde aufgenommen und produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro, Outro und Midroll stammt von: Blue Dot Sessions
Musik für das Werbesegment stammt von: Daveincamas
Das Logo wurde designed von: Stephan Kardos (Creative Prism)
Die Folge wurde auf verschiedenen Punkten des Ötschers in Niederösterreich aufgenommen.
Diese Folge wurde inoffiziell und ohne Genehmigung gesponsort von: Landhotel Zellerhof
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In der heutigen Frage dreht sich alles um das Leben, das Leiden und die Freuden von DoktorandInnen. Man würde also meinen, die übliche Desk Reject Folge. Es sei jedoch gesagt, dass es sich hierbei um die einjährige Jubiläumsfolge unseres Podcasts handelt und deshalb haben sich diesmal nicht die Hosts, sondern unsere kleine aber feine Gemeinschaft an Hörern und Hörerinnen, die Themen ausgedacht. Wir haben einige Fragen von euch bekommen, die nicht nur unsere Hosts beantworten, sondern auch einige sehr geschätzten Kollegen aus verschiedenen Instituten an der Wirtschaftsuniversität Wien. Unter anderem wird behandelt:
Wir bedanken uns daher auch herzlich bei Thomas Pannermayr und Barbara Mehner vom Institut für Entrepreneurship und Innovation sowie Anja Kukuvec vom Institut für Internationale Wirtschaft für die tollen Inputs auf die Hörerfragen.
Diese Folge wurde produziert von: Alexander Staub
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Institut für Entrepreneurship und Innovation - https://www.wu.ac.at/entrep
Instut für Internationale Wirtschaft - https://www.wu.ac.at/ie/home
John Bates Clark Medaille - https://www.aeaweb.org/about-aea/honors-awards/bates-clark
Nicht nur in der Privatwirtschaft sondern auch als JungforscherIn kämpft man ständig mit der eigenen Produktivität. Um zwischen Lehrtätigkeit, Institutsverpflichtungen und Forschungsarbeit die richtige Balance zu finden, muss man über gute Zeitmanagementfähigkeiten verfügen. Es hilft auch nicht, dass es in der Forschung keine monatlichen Sales KPIs gibt, sondern, dass Erfolg erst nach mehreren Jahren am gesammelten Output in Form eines Buches oder 2-4 Publikationen gemessen werden kann. Dadurch fällt es einfach, sich von offensichtlicheren Zeitfressern wie Youtube und Instagram, oder weniger offensichtlichen wie akademischen Lebensläufen und Twitterfeeds, ablenken zu lassen. Doch sich zu sehr in der Welt akademischer Literatur zu verlieren hat auch seine Tücken. Vor Allem, wenn man dadurch den Bezug zu den aktuellen Themen und Problemen verliert, welche die Welt außerhalb des akademischen Elfenbeinturms beschäftigt. In dieser Folge des Desk Reject Podcasts beschäftigen sich die Hosts daher im ersten Teil mit dem Thema Produktivität in der Wissenschaft, und im zweiten Teil mit Medienkonsum außerhalb des eigenen Forschungsfeld.
Unter anderem besprechen die ModeratorInnen:
Und wie immer, noch viel mehr.
An diesem Punkt nochmal ein großes Sorry für die ungewohnt schlechte Tonqualität. Wir haben unsere Corona-Studiosituation noch nicht ganz aussortiert.
Diese Folge wurde produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro und Outro stammt von: Blue Dot Sessions
Musik für das Werbesegment stammt von: Daveincamas
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Die Folge wurde remote in den jeweiligen Wohn- und Schlafzimmern der Hosts aufgenommen.
Diese Folge wurde inoffiziell gesponsort von: Fitnessinfluencern
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In der heutigen Folge behandeln wir eine unserer ersten Zuhöreranfragen: Promovieren als externe DoktorandIn. Damit meinen wir Personen, die nicht vollzeit an der Universität angestellt sind, sondern neben dem Verfassen der Dissertation (meistens) noch einen weiteren Beruf nebenbei verfolgen. Diese Situation ist laut einem aktuellen Bericht des bmdw alles andere als die Ausnahme, da circa zwei Drittel aller Doktoranden nicht als Universitätsassistent angestellt sind. Da die Hosts zu diesem Thema noch weniger zuverlässige Information teilen können, als zu den Themen der letzten Episoden des Podcasts, freuen wir uns sehr, dass wir uns einen waschechten externen Doktoranden ins Studio holen durften. Benjamin Monsorno promoviert derzeit am E&I Institut an der WU als externer Doktorand und gibt unter anderem Einblicke in die folgenden Themen:
Und noch viel mehr.
Diese Folge wurde produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro und Outro stammt von: Blue Dot Sessions
Musik für das Werbesegment stammt von: Daveincamas
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Die Folge wurde im Keller des LCs der WU aufgenommen, mit freundlicher Hilfe des WuTv teams
Diese Folge wurde euch NICHT gebracht und wir bekamen, bekommen und erwarten uns keine Einnahmen von: Lenovo Thinkpads
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Quellen:
Drei eurer vier Lieblings-DoktorandInnen senden heute aus dem Homeoffice und berichten von ihren ersten Erfahrungen als Universitätsangestellte in den eignen vier Wänden. So wie die Stimmung der Hosts während des Podcasts, schwankt leider auf die Tonqualität dieser Folge. Die derzeitige Situation verhindert leider den gewohnt feinen Desk Reject Sound aus dem WU Keller, stattdessen gibt es Kölner Dom Ambiente und Bürosesselgeräusche. Die Hosts wollten euch trotzdem ihre Gedanken zu den folgenden Themen nicht vorenthalten:
Und noch viele weitere Themen. Passt auf einander auf und bleibt gesund!
Diese Folge wurde produziert von: Alexander Staub
Musik für das Intro und Outro stammt von: Blue Dot Sessions
Musik für das Werbesegment stammt von: Daveincamas
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Die Folge wurde in Isolation aufgenommen
Diese Folge wurde NICHT gesponsort von: Microsoft Teams
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"Desk Reject: der PhD-Cast" kondensiert auf unter 5 Minuten, für alle die sich noch unschlüssig sind, ob wir eure Geschmacksknospen treffen
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