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Die großen Religionen sind im Umbruch – in Europa wird dies besonders an der Situation der Kirchen deutlich, aber auch in anderen Teilen der Welt verändern sich die Gefüge religiöser Organisationen. Doch nicht nur große Religionssysteme sind im Wandel, besonders auch die individuelle Spiritualität hat sich durch die religionspluralistischen Gesellschaften verändert. Beide Aspekte führen zu der drängenden Frage, wie die Religionen in der Zukunft aussehen werden. Der Blick auf die empirischen Daten von individueller Spiritualität und organisierten Religionsstrukturen ermöglicht zu verstehen, wie sich Religionen entwickeln könnten. Dabei werden die gegenwärtigen Herausforderungen und Krisen ebenso eine Rolle spielen, wie die Flexibilität der Religionen auf Anfragen an bestehende Macht- und Deutungssysteme sowie Partizipationsmöglichkeiten zu reagieren.
Im zweiten Teil sprechen Stefan Wally und Carmen Bayer über das Buch "Determined. The Science of Life Without Free Will" von Robert Sapolsky. Sapolsky, ein US-amerikanischer Neurowissenschaftler, Biologe und Autor, kombiniert in seinen Arbeiten biologische, psychologische und soziale Perspektiven und auch auf die Zusammenhänge zwischen Vererbung, Umwelt und Verhalten ein. In seinem aktuellen Buch kommt er zu dem Schluss, dass soetwas wie ein freier Wille nicht exisitiert. Worin er das begründet und was das für Gesellschaften bedeuten könnte, besprechen die beiden Hosts in dieser Folge.
Input: Martin Rötting, Religionswissenschaftler, Universität Salzburg
Shownotes:
Buch: "Religionen der Zukunft" von Martin Rötting: https://eos-verlag.de/religionen-in-der-zukunft/
Buch: "Determined. The Science of Life Without Free Will" von Robert Sapolsky: https://www.penguinrandomhouse.com/books/592344/determined-by-robert-m-sapolsky/
Sachbuchmagazin ProZukunft: https://www.prozukunft.org/
Foto (c): privat
Die großen Religionen sind im Umbruch – in Europa wird dies besonders an der Situation der Kirchen deutlich, aber auch in anderen Teilen der Welt verändern sich die Gefüge religiöser Organisationen. Doch nicht nur große Religionssysteme sind im Wandel, besonders auch die individuelle Spiritualität hat sich durch die religionspluralistischen Gesellschaften verändert. Beide Aspekte führen zu der drängenden Frage, wie die Religionen in der Zukunft aussehen werden. Der Blick auf die empirischen Daten von individueller Spiritualität und organisierten Religionsstrukturen ermöglicht zu verstehen, wie sich Religionen entwickeln könnten. Dabei werden die gegenwärtigen Herausforderungen und Krisen ebenso eine Rolle spielen, wie die Flexibilität der Religionen auf Anfragen an bestehende Macht- und Deutungssysteme sowie Partizipationsmöglichkeiten zu reagieren.
Im zweiten Teil sprechen Stefan Wally und Carmen Bayer über das Buch "Determined. The Science of Life Without Free Will" von Robert Sapolsky. Sapolsky, ein US-amerikanischer Neurowissenschaftler, Biologe und Autor, kombiniert in seinen Arbeiten biologische, psychologische und soziale Perspektiven und auch auf die Zusammenhänge zwischen Vererbung, Umwelt und Verhalten ein. In seinem aktuellen Buch kommt er zu dem Schluss, dass soetwas wie ein freier Wille nicht exisitiert. Worin er das begründet und was das für Gesellschaften bedeuten könnte, besprechen die beiden Hosts in dieser Folge.
Input: Martin Rötting, Religionswissenschaftler, Universität Salzburg
Shownotes:
Buch: "Religionen der Zukunft" von Martin Rötting: https://eos-verlag.de/religionen-in-der-zukunft/
Buch: "Determined. The Science of Life Without Free Will" von Robert Sapolsky: https://www.penguinrandomhouse.com/books/592344/determined-by-robert-m-sapolsky/
Sachbuchmagazin ProZukunft: https://www.prozukunft.org/
Foto (c): privat