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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Reporter episodes

  • Maga in West Virginia – Wie Trumps Politik die Basis trifft
    West Virginia wählte Donald Trump mit überwältigender Mehrheit. Jetzt trifft seine Maga-Politik ausgerechnet diesen Bundesstaat am härtesten.
    «Reporter» begleitet die Fotografin Sydnei Tantum, die sich nach Flutkatastrophen für die Gemeinde einsetzt; Dr. Lindley, der um die ländliche Geburtshilfe kämpft und Bergleute mit Staublunge, die mit Anwalt Sam Petsonk um medizinische Unterstützung ringen.
    «Reporter» zeigt, wie Trumps Kürzungen bei der Sozialkrankenversicherung «Medicaid» und die Abschaffung medizinischer Fürsorge für Minenarbeiter nicht nur abstrakte Politik sind, sondern die Zukunft einer ganzen Region prägen.
    Ein Film über Enttäuschung und Hoffnung – und die Frage, wie lange Loyalität hält, wenn die Realität bei den Menschen ankommt.
    30 min
  • Ostdeutschland – Chancen trotz Polarisierung? (Teil 2)
    Abgehängte Regionen in Ostdeutschland sind von Abwanderung, Überalterung und Infrastrukturzerfall geprägt. Eine Fundgrube für populistische Politiker. Die Parteien an den politischen Rändern profitieren; besonders die AfD. SRF «Reporter» trifft aber auch findige Menschen, die hier Freiräume nutzen.
    Die Situation in Ostdeutschland ist vielseitig. In Dresden zum Beispiel ist, im sogenannten Silicon Saxony, eine europäische Hochburg für die Halbleiter-Produktion entstanden.
    Doch viele Ortschaften kämpfen mit Bevölkerungsschwund, Überalterung, vernachlässigter Infrastruktur, Leerstand, Männerüberschuss. Insbesondere die rechtsaussen Partei AfD feiert hier grosse Erfolge. Dabei warnen Wirtschaftsexperten. Die fremdenfeindliche AfD-Politik würde Attraktivität dieser Ortschaften weiter vermindern und das Problem verschärfen.
    Reporter Christof Franzen besucht Menschen, die sich gegen diesen Trend wehren.
    33 min
  • Ostdeutschland – Auf den Spuren der Unzufriedenheit (Teil 1)
    In Ostdeutschland fühlen sich viele Menschen benachteiligt. Eine Mehrheit sagt, sie seien Bürger zweiter Klasse. Und das obwohl in der Region der ehemaligen DDR eine beeindruckende Entwicklung stattfand. Warum ist das so und wohin kann das führen? «Reporter» reist durch den Osten und fragt nach.
    Es sei viel gemacht worden seit der Wiedervereinigung vor 35 Jahren, sagen Einheimische in Thüringen und Sachsen. Dennoch trifft man oft Unzufriedene. Sie beklagen sich über angeblich besser gestellte Flüchtlinge, über wirtschaftliche Engpässe oder das militärische Aufrüsten. Putin-Freundlichkeit und DDR-Nostalgie: keine Seltenheit. Emotionen – befeuert durch die aufstrebende Partei AFD, die davon profitiert. Ein Leipziger Professor nennt Gründe für die Unzufriedenheit wie: niedrigere Löhne, weniger Vermögen oder die klare Unterrepräsentation in Elitepositionen.
    33 min
  • Pflegekräfte aus den Philippinen – Rettung für Schweizer Spitäler?
    Sieben Pflegefachkräfte aus den Philippinen lassen alles hinter sich, um am Kantonsspital BL den Neuanfang zu wagen und den Fachkräftemangel zu entschärfen. Möglich macht das ein Stagiaire-Abkommen zwischen der Schweiz und ihrem Heimatland. Doch wird ihr Traum wahr und sie dürfen bleiben?
    Der Einstieg in den Schweizer Arbeitsalltag ist für die Pflegefachkräfte aus den Philippinen alles andere als einfach. Zwar bringen sie ein B2-Zertifikat in Deutsch mit, doch der Schweizer Dialekt stellt sie vor Herausforderungen.
    Für das Spital ist es das erste Mal, dass Pflegepersonal aus den Philippinen angestellt wird. Die Pflegefachkräfte erhalten den gleichen Lohn wie ihre Schweizer Kolleginnen und Kollegen müssen aber nach 18 Monaten in ihr Heimatland zurückkehren. Trotz dieser Rahmenbedingungen stösst das Projekt auf Kritik.
    32 min
  • Leben mit Hochbegabung – Wo steht Maximilian Janisch heute?
    Als Neunjähriger absolvierte Maximilian Janisch die Mathematik-Matura, mit 21 Jahren hat er sich den Doktortitel an der Universität Zürich erarbeitet. Nachdem das «Cache-cache-trappe-trappe»-Meme auf Tiktok viral ging, wurde Maximilian zum Social-Media-Star.
    Das mediale Interesse am Wunderkind Maximilian entfachte 2013, als die ETH Zürich den damals Zehnjährigen als regulären Studenten ablehnte. Maximilian und seine Eltern polarisierten: Während einige in den Kommentarspalten ihre Bewunderung für den Jungen äusserten, dessen IQ die üblichen Skalen sprengt, überschütteten andere seine Eltern mit Kritik und Häme. Sie warfen Monika Janisch und dem emeritierten Mathematik-Professor Thomas Drisch vor, ihren Sohn zu sehr zu pushen und ihm seine Kindheit zu rauben.
    Reporterin Helen Arnet begleitet Maximilian seit zehn Jahren mit der Kamera und lässt das mittlerweile erwachsene Wunderkind über seine Erlebnisse reflektieren.
    33 min
  • Wildhüter in der Stadt – Jagd und Tierschutz im Wohnquartier
    Fabian Kern ist seit acht Jahren Wildhüter der Stadt Zürich. Der Jäger und Ex-Polizist befindet sich ständig im Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen Städtern und der wachsenden Populationen von Wildtieren. «Reporter» begleitet Kern während 6 Monaten, Tag und Nacht, im Wald sowie im Wohnquartier.
    Die Stadt Zürich ist ein Wildschongebiet. Jagen und die Population kontrollieren dürfen hier nur die Wildhüter. Aber der Wald macht einen Viertel der Stadtfläche aus. Fabian Kern muss teilweise jagdlich eingreifen. Dieses Jahr sind es circa 150 Rehe, die geschossen werden müssen.
    Doch auch der Schutz vieler Tiere gehört zu seinen Aufgaben. Er muss eine Dachsfamilie vor einem Kanalisationsbau schützen, die brütenden Vögel vor der Dachsanierung oder eine verirrte Ringelnatter aus einem Schacht befreien. Dabei muss er sich dem Rhythmus der Tiere anpassen. Oft ist seine Arbeit unsichtbar: Er ist alleine unterwegs und das nachts. Und doch macht für ihn alles Sinn.
    33 min
  • Erster Schweizer Baseball-Profi – Der einsame Weg in die Major League
    Mit seinem Profivertrag in der amerikanischen Major League Baseball gelingt dem Zürcher Dominic Scheffler ein historischer Coup: Er ist der erste Schweizer mit realen Chancen, in der besten Baseball-Liga der Welt zu spielen. Doch wie viel ist er bereit, für diesen grossen Traum zu opfern?
    Mit der Unterschrift auf dem Profivertrag gibt der 19-jährige Schweizer Dominic Scheffler seine Freiheiten ab: Erst muss er sich auf Geheiss des Clubs einer präventiven Armoperation unterziehen und ein ganzes Jahr auf Baseball verzichten. Kaum genesen, erreicht ihn völlig überraschend das Aufgebot der Cincinnati Reds. Scheffler hat nur einen Tag Zeit, sich von seiner Familie und Freundin zu verabschieden. Gleichzeitig kämpft sein Grossvater, sein grösster Unterstützer und Mentor, mit schweren gesundheitlichen Problemen.
    In der Abgeschiedenheit Arizonas, wo er im Trainingscamp unter der ständigen Beobachtung von Trainern und Scouts steht, fühlt sich der Familienmensch Scheffler zunehmend isoliert. Fern von seiner Freundin und seinen Liebsten stellt er sich die entscheidende Frage: Kann er seinen Traum, eines Tages vor 50'000 Fans zu spielen und Millionen zu verdienen, trotz aller Herausforderungen weiterverfolgen? Reporter Oliver Streuli begleitet ihn auf seinen Weg zum Baseball-Profi.
    32 min
  • Pensioniert und weg – Vom Sinnsuchen im Rentnerleben
    Seinem Beruf als Dokumentarfilmer ging Hanspeter Bäni mit Leidenschaft nach. Die Pensionierung setzt ihm deshalb zu. Um mit sich ins Reine zu kommen, begibt er sich zusammen mit einem anderen Neurentner auf eine Fernwanderung.
    «Ich muss mich gegen das Gefühl wehren, nicht mehr gebraucht zu werden», sagt der ehemalige, langjährige SRF-Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni. Mit seiner Pensionierung bricht nicht nur sein soziales Umfeld weg, welches der Beruf mit sich brachte, sondern auch die geliebte Arbeit.
    Ganz anders ist die Situation bei Jürgen Podlass: Der Sozialpädagoge freute sich enorm auf seine Pensionierung. Allerdings hat er noch keine Idee, wie er den neuen Lebensabschnitt gestalten könnte. Gemeinsam entscheiden sich die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere, von ihrem Wohnort aus im Kanton Aargau mit Zelt und Schlafsack zum nördlichsten Punkt Deutschlands zu laufen. Auf ihrem 1300 Kilometer langen Weg erhoffen sie sich, Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Doch unterwegs ergeben sich zwischenmenschliche Konflikte, die das gemeinsame Unternehmen gefährden.
    33 min
  • Bergsturz in Brienz – Eine Bauernfamilie bangt um ihre Heimat
    Seit Jahren ist das Schweizer Bergdorf Brienz GR von einem Bergsturz und einem rutschenden Untergrund bedroht, der Häuser, Strassen und Land zerstört und Existenzen gefährdet. Mittendrin ist die Bauernfamilie Bonifazi. Ihr Alltag ist geprägt vom Wechselspiel zwischen Hoffnung und Resignation.
    Anfang Mai 2019 erfahren Bonifazis, dass ihrem Dorf die Evakuierung droht. Der instabile Fels oberhalb des Dorfes könnte jederzeit in Bewegung geraten, während darunter das Plateau, auf dem das Dorf steht, ebenfalls abrutscht. Seitdem erleben die Bonifazis eine emotionale Achterbahnfahrt: Evakuierung, Rückkehr, neue Evakuierung – begleitet von Frust und Zweckoptimismus.
    Trotz des Bergsturzes 2023, der das Dorf nur knapp verschonte, bleibt die Frage offen: Hat Brienz eine Zukunft? Oder ist es längst eine verlorene Heimat?
    Reporter Simon Joller begleitet die Bonifazis seit über sechs Jahren, eine Familie, die seit Menschengedenken ihre Heimat in Brienz GR hat.
    34 min
  • Muss sich die Schweiz vor Russland fürchten – Wie fühlt sich die Gefahr an? (Teil 2)
    Einst war die Schweiz für Russland ein besonderer Partner: Nicht-Mitglied der EU und der Nato, und wichtiger Handelsplatz für russische Rohstoffe. Jetzt wird diskutiert über die Gefahr russischer Raketen und Panzer an der Grenze. Wir fragen nach, wer sich warum vor Russland fürchtet – oder nicht.
    «Reporter» ist unterwegs in Russland. Und trifft ein Land im Kriegsmodus, in dem seit Jahren eine Militarisierung der Gesellschaft, insbesondere der Jugend, betrieben wird. Begriffe wie Dienst am Vaterland, Heimat verteidigen oder Patriotismus sind weit verbreitet. Stark propagandiert durch die staatlichen Institutionen wie Medien oder Schulen. Aber auch gesellschaftlich verankert.
    Militärhistoriker sprechen von einer «heroischen Gesellschaft». «Reporter» ist dabei bei einer militärischen Schülerparade, im Museum des Sieges, wo der Kampf gegen Hitlerdeutschland gleich gesetzt wird mit dem Angriffskrieg in der Ukraine oder in einem Trainingscamp, das Freiwillige fit machen will für den Dritten Weltkrieg. Bilder, wie man sie nur mehr selten sieht, aus Russland.
    Dann fragt «Reporter» in der Schweiz nach: Müssen wir uns vor diesem Russland fürchten? Angehende Rekruten zeigen dabei überraschend viel Vertrauen in die Neutralität. Eine Neutralität, die auch in Zusammenhang mit Russland wieder zum politischen Zankapfel und ganz unterschiedlich interpretiert wird. Offiziere ihrerseits warnen: Die Schweizerinnen und Schweizer sind sich der neuen Gefahren nicht bewusst.
    33 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Reporter erzählt, was Menschen in der…