
Sign up to save your podcasts
Or


Moderator/in: Dr. Nicola von Allmen (Nantys AG)
Datum: 20/06/2025
Dauer: 46 Minuten
Der Blick auf die Alterspyramide unterstreicht den demographischen Wandel und es wird immer essentieller, dass beide Geschlechter am Arbeitsmarkt vertreten sind. Laut statistischem Bundesamt stieg die Erwerbsquote der Frauen in den vergangenen Jahren stetig und liegt nur noch geringfügig unter der der Männer, trotzdem sind Frauen in der Führungsriege bei weitem nicht so breit vertreten wie ihre männlichen Kollegen. Denn auch heutzutage stehen Frauen noch oftmals vor dem Dilemma: Kinder oder Karriere?
Was sind hierfür die Gründe und wie lässt sich mehr Fairness am Arbeitsmarkt herstellen? Diese und noch weitere Fragen diskutieren Prof. Dr. Katja Rost und Dr. Christa Nater in unserer neusten Podcastfolge. Stereotype in Bezug auf Frauen am Arbeitsmarkt gibt es viele und nicht alle sind wissenschaftlich belegbar, ein Grund hierfür ist oftmals die fehlende Kausalität. Doch ist es weder notwendig, dass Frauen ein Unternehmen produktiver machen, noch dass sie für ein positiveres Teamklima sorgen, die Sichtbarkeit von Frauen in der Arbeitswelt ist schlicht eine Frage der Fairness und der Diversität.
Verschiedene Massnahmen, wie Frauenquoten, bezahlbare Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder eine gleichverteilte Elternzeit für beide Geschlechter, zielen darauf ab, mehr Frauen in den Arbeitsmarkt zu locken bzw. sie dort zu halten und entsprechende Karrieremöglichkeiten sicherzustellen. Doch reichen Massnahmen zur Gleichstellung alleine nicht aus, um ein tatsächliches Umdenken innerhalb der Gesellschaft zu erlangen. Auch aufgrund der horizontalen Segregation, der Wahl unterschiedlicher Berufsbilder für Männer und Frauen, bliebt eine vollkommene Gleichstellung wohl auf Ewig eine Utopie.
Es lassen sich jedoch einige vielversprechende Ansätze identifizieren, die Frauen die Übernahme von entsprechenden Führungspositionen eher ermöglichen und oftmals den Spagat zwischen Familie und Karriere vereinfachen. Hierzu zählen beispielsweise Co-Leitungspositionen (Top-Sharing), da vor allem Frauen bei der Teilzeitarbeit vertreten sind. Um mehr und mehr Frauen bei einer entsprechenden Karriere zu unterstützen, braucht es jedoch auch ein Umdenken, das im Kleinen anfängt: und zwar bei den eigenen Stereotypen, die wir in Bezug auf Geschlechter und ihre Aufgaben haben sowie bei der Rolle des Mannes. Denn wir wollen ja, dass auch künftig mehr und mehr Frauen sagen können: «Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein Mann, der sie stützt (anstelle von einem, der sie zurückhält)».
Inhalt
Der Spitzensport ist eine Disziplin, die von andauernder Höchstleistung, physisch sowie psychisch, geprägt ist. Die Frage nach dem Karriereende ist dabei unausweichlich und kann nicht in jedem Fall aus freien Stücken getroffen werden. Auch Unfälle, Verletzungen, finanzielle Förderungen und das Netzwerk eines Leistungssportlers/einer Leistungssportlerin spielen hier eine entscheidende Rolle.
Wie lässt sich der Ausstieg aus einer solch prägenden Zeit bestmöglich bewältigen? Diese Frage diskutieren drei Experten in unserer neusten Podcastfolge. Ein Schlagwort, das dabei häufig fällt, ist «Perspektiven». Wer es frühzeitig schafft, sich Perspektiven in einem anderen Bereich zu schaffen, erleichtert sich den Zeitpunkt des Karriereendes erheblich. Nicht nur kann der Ausstiegsentscheid leichter gefällt werden, auch wird der Übergang positiver erlebt, da das Karriereende nicht nur ein Ende eines Lebensabschnitts darstellt, sondern gleichzeitig auch einen Neubeginn. Weiss man, wo dieser Neubeginn hinführt und kann sich auch auf das Kommende freuen, trägt dies zu einem positiven Erleben bei.
Closing a Chapter? A Longitudinal Mixed Methods Study on Retirement from Elite Sport (snf.ch), Michael Schmid
Es ist schon fast ein Modewort, dieser Stress, doch die Hintergründe geben zu denken. Stress zählt mittlerweile zu den häufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen. Etwa ein Drittel der Erwerbstätigen gibt an, an erhöhtem Stressempfinden zu leiden.
Leadership – in seiner effektiven Bedeutung gelebt – erlaubt es unseren Mitarbeitenden, sich zu entfalten und eigenmotiviert zu arbeiten. Wenn wir als Führungskräfte unsere Mitarbeitenden dabei unterstützen, sich selbst wertvoll und wertgeschätzt zu fühlen, blühen diese auf und erbringen die Leistung aus eigenem Antrieb. Sie entwickeln sich weiter und werden zu loyalen Mitarbeitenden.
Resilienz ist eine Fähigkeit, die Mitarbeitende jetzt entwickeln müssen, damit Unternehmen weiterhin erfolgreich sein können.
Resilienz bedeutet, innere Ressourcen und Kraft zu entwickeln, um das Wohlbefinden zu steigern, sich Herausforderungen offen und mutig stellen zu können, und sich von Rückschlägen nicht nur zu erholen, sondern an ihnen zu wachsen und stärker als zuvor herauszukommen.
Während in den Medien ständig alle von Resilienz sprechen, wissen tatsächlich die Wenigstens, was Resilienz wirklich bedeutet und noch weniger, wie man Resilienz im Unternehmen entwickeln kann.
Denn eines ist wissenschaftlich bestätigt: Resilienz ist eine Fähigkeit, die wir uns alle aneignen können. Und mit Sicherheit auch sollten!
Welche Strategien sich dabei als optimal erwiesen haben und was Unternehmen ganz konkret tun können, damit Mitarbeitende sich besser an wandelnde Arbeitsbedingungen anpassen können, das möchten wir in dieser Episode mit unseren Gästen klären.
Gespräch mit:
INHALT
In einem Gespräch diskutieren die Gesprächsteilnehmer/innen die Bedeutung der Resilienz, also der Fähigkeit, Krisen und Belastungen zu bewältigen, im Beruf.
From the publisher's feed