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Die Welt verändert sich aber schauen wir eigentlich genau genug hin, bevor wir uns eine Meinung über sie bilden?
Prof. Gerlinde Groitl ist Politikwissenschaftlerin an der Universität Regensburg und beschäftigt sich mit internationaler Politik, Sicherheit und Strategie. Gleichzeitig hat sie den Schritt aus der Universität heraus gewagt und ein eigenes Institut gegründet. Im Gespräch mit Tina Maier-Schneider erzählt sie von ihrem Weg in die Wissenschaft, ihrer Faszination für die USA und davon, warum sie vermeintlich eindeutigen Antworten gerne ein Gegenargument entgegensetzt.
Dass sie einmal Politikwissenschaftlerin werden würde, war keineswegs vorgezeichnet. Groitl stammt aus einem nicht-akademischen Elternhaus in der Oberpfalz und begann ihr Studium ohne großen Masterplan. Erst während ihrer Zeit in Washington kristallisierte sich heraus, wohin ihr Weg führen sollte: zur internationalen Politik und zu den großen Fragen von Sicherheit, Verteidigung und Weltordnung.
Im Podcast spricht sie über prägende Forschungsaufenthalte, die Unterschiede zwischen der deutschen und amerikanischen Wissenschaftskultur und darüber, warum Wissenschaft und politische Praxis stärker miteinander ins Gespräch kommen sollten. Auch jungen Menschen möchte sie dabei vor allem eines mitgeben: Es gibt nicht den einen richtigen Lebens- oder Karriereweg und auch eine Promotion ist nicht automatisch der nächste logische Schritt.
Ein Gespräch über wissenschaftliche Neugier und intellektuellen Widerspruch, über Amerika, Sicherheit und Weltordnung und über den Mut, nicht alles zu kaufen, nur weil es oft genug gesagt wird.
👤 Mehr von Gerlinde Groitl
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🎧 Der Interviewpodcast aus dem Roman Herzog Institut mit wechselnden Gästen. Im persönlichen Gespräch unterhalten sich Köpfe der Wissenschaft mit Host Tina Maier-Schneider über ihr Leben und ihre Arbeit. Hier lernen Sie Wissenschaftler:innen kennen, die etwas bewegen.
+++ Über das Roman Herzog Institut +++
➡️ Das Roman Herzog Institut ist ein zukunftsorientierter Think Tank, der sich aus interdisziplinärer Perspektive mit den Kernthemen Werte, Führung und Zukunftsaussichten auseinandersetzt.
📬 Wir freuen uns über Feedback zu unseren Formaten, Anregungen und konstruktive Kritik: [email protected]
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Wie planbar ist eigentlich ein Lebensweg? Und was passiert, wenn man offen genug bleibt, um Pläne auch wieder über Bord zu werfen?
Prof. Dr. Kiran Patel ist Historiker an der LMU München und leitet dort das Project House Europe. Sein eigener Weg führte ihn vom Schwarzwald über Berlin, die USA, Florenz und Maastricht schließlich nach München. Im Gespräch mit Tina Maier-Schneider erzählt er, warum dabei längst nicht alles einem festen Plan folgte und weshalb gerade diese Offenheit für ihn zu einer wichtigen Haltung geworden ist.
Schon früh erlebt Patel, wie unterschiedlich Lebenswege, Kulturen und Perspektiven sein können. Sein Vater stammt aus Indien und wuchs in Ostafrika auf, seine Mutter ist Deutsche, einen Teil seiner frühen Kindheit verbrachte Patel in Ghana. Geschichte zu studieren war trotzdem keineswegs von Anfang an sein Plan. Erst über Umwege fand er zu dem Fach, das ihn bis heute nicht mehr losgelassen hat.
Im Podcast spricht er über seine Promotion bei Heinrich August Winkler, seine Zeit an der Humboldt-Universität zu Berlin und darüber, wie ihn wissenschaftliche Stationen in den USA, Florenz und Maastricht geprägt haben. Dabei geht es auch um die Unterschiede zwischen Wissenschaftskulturen und um die Frage, warum Mobilität, Neugier und die Bereitschaft, Chancen zu ergreifen, für eine wissenschaftliche Karriere so entscheidend sein können.
Und auch der Blick nach vorn darf nicht fehlen: Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz künftig in der Wissenschaft? Patel sieht darin große Möglichkeiten, ist aber überzeugt, dass die entscheidenden Fragen weiterhin vom Menschen kommen müssen. Denn Neugier, kritisches Denken und die Fähigkeit, Wissen einzuordnen und anderen zu vermitteln, lassen sich nicht einfach auslagern.
Ein Gespräch über Umwege und Möglichkeiten, über Wissenschaft, Weltläufigkeit und über den Mut, nicht jeden Schritt des eigenen Lebens im Voraus planen zu wollen.
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Recht als Waffe: das klingt zunächst widersprüchlich. Doch genau darum geht es bei der sogenannten rechtlichen Kriegführung: Recht, Gesetze und internationale Normen werden gezielt eingesetzt, um politische Interessen durchzusetzen. Wie das funktioniert, zeigt Prof. Dr. Dirk Schmidt am Beispiel des Konflikts zwischen China und Taiwan.
Gemeinsam mit Tina Maier-Schneider und Dr. Martin Lang spricht er darüber, wie China seinen Anspruch auf Taiwan mit langfristigen Strategien, historischen Narrativen, Gesetzen und internationalen Resolutionen untermauert und warum diese Form der Einflussnahme häufig schwerer zu erkennen ist als andere Instrumente hybrider Kriegführung.
Dabei geht es auch um die Frage, welche Rolle Ideologie in Chinas Politik spielt, warum Europa und Deutschland genau hinschauen sollten und wie demokratische Gesellschaften reagieren können. Schmidts Plädoyer: den eigenen Werten und Prinzipien treu bleiben, geschlossen auftreten und ernst nehmen, was politische Akteure selbst sagen und schreiben.
Ein Gespräch über China und Taiwan, strategisches Denken, internationale Machtpolitik und die Frage, wie wehrhaft liberale Demokratien sein müssen, wenn Recht nicht nur als gemeinsame Regel, sondern als politisches Instrument eingesetzt wird.
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Warum glauben Menschen an Verschwörungserzählungen? Und was können wir tun, um mit ihnen im Gespräch zu bleiben?
In dieser Folge spricht Tina Maier-Schneider mit Prof. Dr. Michael Butter, einem der bekanntesten Experten für Verschwörungstheorien. Doch bevor es um seine Forschung geht, erzählt er von seinem eigenen Weg: von einem sportbegeisterten Jungen auf der Schwäbischen Alb über das Lehramtsstudium bis hin zur Professur für Amerikanische Literatur und Kulturgeschichte.
Michael Butter erklärt, warum ihn gerade ungewöhnliche Forschungsthemen fasziniert haben, weshalb wissenschaftliche Neugier wichtiger ist als strategische Karriereplanung und warum ihn bis heute die Frage antreibt, warum Menschen an Verschwörungserzählungen glauben. Nicht, ob sie „richtig“ oder „falsch“ sind.
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📙Buchempfehlung: Nichts ist wie es scheint
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In dieser Folge des RHI-Podcasts spricht Tina Maier-Schneider mit dem Literatur- und Medienwissenschaftler Roberto Simanowski über seinen persönlichen Weg. Von der DDR über Harvard bis nach Rio de Janeiro und darüber, warum ihn bis heute vor allem eines antreibt: die Freude am Denken.
Schon früh lernt Simanowski, Dinge nicht einfach als gegeben hinzunehmen. Aufgewachsen in der DDR entwickelt er eine skeptische Haltung gegenüber vermeintlichen Wahrheiten. Eine Haltung, die ihn bis heute prägt. Im Gespräch erzählt er von seinem ungewöhnlichen Bildungsweg, von einer Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker, seinem Wunsch, Literatur zu studieren, und den Umwegen, die ihn schließlich doch in die Wissenschaft führten.
Natürlich geht es auch um künstliche Intelligenz – allerdings weniger als technische Innovation denn als gesellschaftliche Herausforderung. Simanowski erklärt, warum ihn weniger die Technologie selbst beunruhigt als die Versuchung, das Denken und Schreiben an Maschinen abzugeben. Für ihn liegt der eigentliche Wert nicht allein im fertigen Text, sondern im Weg dorthin: im Nachdenken, Formulieren und Ringen um Gedanken. So entsteht ein persönliches Gespräch über Skepsis als Haltung, Sprache als Heimat und die Frage, warum wir uns den Spaß am eigenen Denken nicht nehmen lassen sollten.
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In dieser Folge des RHI-Podcasts spricht Tina Maier-Schneider mit dem Philosophen Andreas Urs Sommer über seinen Wechsel von der Universität Freiburg an die Carl Friedrich von Siemens Stiftung und darüber, wie Wissenschaft künftig noch stärker mit der Öffentlichkeit in den Dialog treten kann. Nach Jahren in Forschung und Lehre übernimmt Sommer die Leitung der traditionsreichen Stiftung und verbindet damit das Ziel, wissenschaftliche Neugier weit über den akademischen Raum hinaus zu fördern.
Im Gespräch erklärt Sommer, warum Neugier für ihn eine wichtigeTugend wissenschaftlichen Arbeitens ist und weshalb eine Stiftung heute mehr sein sollte als ein Förderer im Hintergrund. Er spricht über neue Veranstaltungsformate, öffentliche Vortragsreihen und Publikationen sowie über das diesjährige Sondervortragsprogramm zum Thema Hoffnung, das unterschiedlichste wissenschaftliche Perspektiven miteinander verbindet. Wissenschaft, so seine Überzeugung, müsse nicht nur Erkenntnisse hervorbringen, sondern Menschen dazu anregen, Fragen zu stellen und neue Denkwege zu entdecken.
Außerdem geht es um die Verantwortung wissenschaftlicher Institutionen in gesellschaftlich bewegten Zeiten.
👤 Mehr von Andreas Urs Sommer
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In dieser Folge des RHI-Podcasts spricht Tina Maier-Schneider mit dem Ideenhistoriker und Hannah-Arendt-Biografen Thomas Meyer über Neugier, Bildungschancen, öffentliche Debatten und die Frage, warum Denken immer auch etwas mit Verantwortung zu tun hat.
Meyer nimmt die Hörerinnen und Hörer mit zurück in seine Kindheit in einem unakademischen Mehrgenerationenhaus, in dem politische Diskussionen zum Alltag gehörten. Früh entdeckt er seine Leidenschaft für Zeitungen und Bücher. Was als Unterstützung bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche beginnt, wird zu einer lebenslangen Suche nach Orientierung und Verständnis für die Welt. Stundenlang liest er Zeitungen, schlägt unbekannte Begriffe nach und entwickelt den Wunsch, gesellschaftliche Zusammenhänge zu begreifen.
Das Gespräch zeichnet einen ungewöhnlichen Bildungsweg nach: von der Banklehre über die Bundeswehr und den zweiten Bildungsweg bis hin zur Professur. Meyer erzählt dabei offen von den Menschen, die ihn auf diesem Weg begleitet haben. Lehrer, Freunde, Familie und Mentoren, die Türen geöffnet und Möglichkeiten geschaffen haben. Bildung erscheint in diesem Gespräch nicht als geradliniger Karriereweg, sondern als gesellschaftliches Versprechen, das Chancen eröffnet und individuelle Entwicklungen ermöglicht.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Meyers Verhältnis zu Hannah Arendt. Dass er ausgerechnet ihr Biograf werden würde, war keineswegs geplant. Vielmehr schildert er, wie eine spontane Bemerkung in einem Gespräch mit einem Literaturagenten den Anstoß für ein mehrjähriges Forschungsprojekt gab.
Zum Schluss richtet Meyer den Blick auf die Gegenwart. Er spricht über gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Bedeutung demokratischer Öffentlichkeit und die Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich aktiv in öffentliche Debatten einzubringen. Sein Plädoyer ist klar: Demokratie lebt vom Gespräch, vom Widerspruch und von der Bereitschaft, politische Gegner nicht zu Feinden werden zu lassen. So entsteht ein persönliches und zugleich hochaktuelles Gespräch über Bildung, Neugier und die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander im Dialog bleiben können.
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📖Publikationen von Thomas Meyer
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In dieser Folge des RHI-Podcasts spricht Tina Maier-Schneider mit dem Politikwissenschaftler Hendrik Hansen über Demokratie, politische Philosophie, Extremismus und über die persönlichen Erfahrungen, die seinen wissenschaftlichen Blick geprägt haben. Statt um Forschungsergebnisse im engeren Sinne geht es um den Menschen dahinter: um Neugier, politische Prägung, intellektuelle Suchbewegungen und die Frage, wie man sich sensiblen Themen nähert, ohne vorschnell zu urteilen.
Hansen erzählt von seinem Weg über Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Philosophie und davon, warum ihm die Ökonomie zunächst als Schlüssel zum Verständnis der Gesellschaft erschien. Erst nach und nach verschiebt sich sein Interesse hin zur politischen Theorie und Ideengeschichte: dorthin, wo Grundfragen nach Ordnung, Freiheit, Wettbewerb, Gemeinschaft und Verantwortung verhandelt werden. Prägend sind dabei akademische Lehrer, aber auch die Erfahrung, unterschiedliche theoretische Positionen auszuprobieren und sich nicht zu früh festzulegen.
Im Zentrum steht immer wieder die Frage, wie Gespräch gelingen kann. Mit anderen, aber auch mit sich selbst. Gerade beim Thema Extremismus plädiert Hansen dafür, nicht nur abzugrenzen, sondern zunächst zu verstehen: Welche Schwachpunkte liberaler Ordnungen machen extremistische Deutungen anschlussfähig? Welche Fragen bleiben unbeantwortet? Und wie kann man über politische Gegensätze sprechen, ohne sofort in Belehrung oder Abwehr zu verfallen?
So entsteht ein persönliches und zugleich hochaktuelles Gespräch über Haltung, Bildung und die Kraft des Dialogs. Über Weltoffenheit, Selbstprüfung und die Überzeugung, dass demokratische Gesellschaften mehr Gespräch brauchen, nicht weniger.
👤 Mehr von Hendrik Hansen
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In dieser Folge des RHI-Podcasts spricht Tina Maier-Schneider mit dem Politikwissenschaftler und China-Experten Dirk Schmidt über prägende Orte, unerwartete Wendungen und darüber, wie Offenheit für Neues ganze Lebenswege verändern kann. Die Reise führt von der deutsch-französischen Grenze im Saarland über Studenten-WGs in Newcastle bis nach Taiwan und mitten hinein in Fragen von Identität, Demokratie und globalen Perspektiven.
Schmidt erzählt von seiner Kindheit an der Grenze zu Frankreich, vom Aufwachsen zwischen Schlagbaum und europäischer Öffnung und davon, wie sehr ihn das Leben in einer internationalen WG während seines Auslandssemesters in England geprägt hat. Newcastle wird für ihn zu einem Ort der Freiheit, des kulturellen Aufbruchs und der ersten Erfahrung, wie bereichernd unterschiedliche Perspektiven sein können.
Das Gespräch verbindet persönliche Erinnerungen mit politischen Beobachtungen. Immer wieder geht es um die Frage, wie Geschichte, Herkunft und Sprache das Denken von Menschen prägen und warum internationale Erfahrungen gerade für junge Menschen heute wichtiger denn je sind. Schmidt wirbt dabei eindringlich für mehr Offenheit, mehr Neugier und den Mut, Chancen zu ergreifen, auch wenn der Weg zunächst nicht klar vorgezeichnet ist.
So entsteht ein persönliches und zugleich hochaktuelles Gespräch über Bildung, globale Perspektiven und die Erfahrung, dass sich manche Lebenswege erst im Rückblick wirklich erklären lassen.
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In dieser Folge des RHI-Podcasts spricht Tina Maier-Schneider mit dem Historiker Jörg Baberowski über Geschichte, Gewalt, Freiheit des Denkens und darüber, warum historische Forschung für ihn immer bei den Fragen der Gegenwart beginnt.
Baberowski wehrt sich dabei gleich zu Beginn gegen eine zu enge Zuschreibung als „Gewaltforscher“: Gewalt sei nur eines von vielen Themen, die ihn beschäftigen. Im Kern verstehe er sich als Historiker mit philosophischer Perspektive, der danach fragt, wie Menschen ihre Welt deuten und was sich daraus über das Leben überhaupt sagen lässt.
Das Gespräch führt tief hinein in Baberowskis Wissenschaftsverständnis. Geschichte, so seine Überzeugung, ist kein bloßes Nachsortieren von Fakten, sondern der Versuch, aus einer heutigen Perspektive vergangene Welten zu befragen. Es geht ihm nicht um Belehrung, sondern um Irritation, Widerspruch und Erkenntnis: Bücher sollen Leserinnen und Leser nicht beruhigen, sondern zum Nachdenken bringen. Gerade darin sieht er die eigentliche Aufgabe von Wissenschaft. Nicht im politischen Lagerdenken, sondern in der Bereitschaft, andere Perspektiven verstehbar zu machen, ohne sie vorschnell moralisch zu verurteilen.
Zum Schluss gibt Baberowski auch Einblicke in seine ganz eigene Arbeitsweise: als „Anfallsschreiber“, der nicht nach Stechuhr produziert, sondern dann schreibt, wenn Gedanken fließen. Inspiration findet er weniger in Fachbüchern als in Literatur, Philosophie, Musik und in den Absurditäten des wirklichen Lebens. So entsteht ein dichtes, sehr persönliches Gespräch über Wissenschaft als Lebensform, über den Mut zum Widerspruch und über die Kunst, in einer lauten Zeit einen eigenen Ton zu finden.
👤 Mehr von Jörg Baberowski
https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/bereiche-und-lehrstuehle/geosteuropas/geschichte-osteuropas-1/personen/1683840
Buchempfehlung: https://www.chbeck.de/baberowski-volk-vorbei/product/40038683
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