Anderthalb Jahre nach den Olympischen Spielen in Rio fällt die Bilanz düster aus. Die Organisatoren hatten nachhaltige Spiele versprochen. Doch die Konzepte für die Nachnutzung der eigens gebauten Sportstätten gehen nicht auf oder sie wurden nicht umgesetzt. Hallen, Stadien, Wildwasserstrecken liegen brach und verrotten, seit der Olympia-Zirkus weitergezogen ist, der riesige Olympiapark ist eine Asphaltwüste. Auch bei den bevorstehenden Winterspielen in Pyeongchang wird man wieder über die Nachhaltigkeit der Olympischen Spiele diskutieren und wieder dürfte die Forderung nach neuen Konzepten laut werden. Rio de Janeiro kann als mahnendes Beispiel dienen.