In dieser Folge von „Om meets Alltag – Yoga jenseits der Klischees“ begrüßt Katherina Bock erneut Robert Ehrenbrand – Yogalehrer, Ehemann, Vater, Wirtschaftspsychologe und (wie er selbst sagt) ein „gefallener Punkrock-Yogi“ mit viel Klarheit und noch mehr Herz.
Diesmal drehen die beiden den Blick ganz bewusst weg von Glitzer-Positivität und „Du musst doch dankbar sein“-Druck – hin zu einer ehrlichen, alltagstauglichen Yogahaltung, die auch Schatten integriert. Robert spricht darüber, warum Dankbarkeit kein Standard ist, dem wir gerecht werden müssen, sondern ein Werkzeug, mit dem wir arbeiten dürfen – ohne Spiritual Bypassing, ohne Vergleichsvergiftung und ohne Social-Media-Perfektionsmaske.
Mit einem herrlich bodenständigen Beispiel aus dem Fitnessstudio rund um Neujahr zeigt Robert, wie schnell aus guten Vorsätzen ein Druckszenario wird – und warum echte Veränderung nicht „ab dem 2. Januar“ beginnt, sondern mit dem Geschenk eines neuen Tages.
Ein weiterer großer Fokus: Gemeinschaft. Warum Yoga oft am stärksten wirkt, wenn wir uns mit anderen Menschen (auch digital) verbinden, einander aushalten, miteinander lernen – und warum das „Yoga der Menschlichkeit“ manchmal die höchste Praxis ist.