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Wir werden immer älter – aber nicht unbedingt gesünder.
Ein milliardenschwerer Longevity-Markt will uns derweil immer neue Pülverchen, Tests, Kuren und Geräte verkaufen.
Und dann möchte man – man traut es sich fast nicht mehr zu sagen – auch noch ein bisschen Spass am Leben haben.
Auftritt Nina Ruge: Nach ihrer Karriere als Starmoderatorin hat sich die studierte Biologin neu erfunden – als «Bullshit-Filter», wie sie selbst sagt. Sie ordnet ein, welche Gesundheits-Empfehlungen wissenschaftlich wirklich tragen und wo vor allem ein lukratives Geschäft mit unserer Angst vor dem Altern betrieben wird. Ihr Matra: Alles wird gut. Aber nicht von alleine.
Ruge hat sechs Bestseller über gesundes Altern – Fachbegriff: Healthy Longevity – geschrieben. Mit Katharina Rilling spricht sie über Krafttraining und Schlaf, die erstaunliche Intelligenz unserer Zellen, Fasten und Proteine, Spermidin und andere Nahrungsergänzungsmittel. Es geht dabei nicht nur um Prävention sondern vor allem auch um die Verwantwortung für den eigenen Körper und darum, warum Frauen anders altern. Und warum Hormone für sie besonders wichtig sind.
Ihre wichtige Botschaft: Longevity ist kein Luxusprogramm. Wir alle können etwas dafür tun, möglichst lange gesund zu bleiben – ohne dafür einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen.
Ein weiterer zentraler Punkt von Ruge: Humor schützt vor Krankheit!
Nina Ruge erzählt auch von ihrem eigenen Wendepunkt: drei bis vier Stunden Schlaf, Dauerstress im Beruf und Blutwerte, die sie mit 40 zum Umdenken zwangen. Heute will sie zwar nicht ewig leben, aber möglichst lange gesund bleiben – und am Ende schnell sterben.
Nina Ruge ist eine der bekanntesten Moderatorinnen Deutschlands, Longevity-Autorin und -Podcasterin (StaYoung) und wurde für ihr gesellschaftliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Millionen Menschen haben seine Bücher gelesen, Gemeinsam mit Roman Tschäppeler gehört Mikael Krogerus zu den erfolgreichsten Sachbuchautoren der Schweiz (Verlag: Kein & Aber). Im Gespräch mit Katharina Rilling erklärt er, weshalb die wichtigsten Menschen im Team oft jene sind, die niemand bemerkt – die (meist weiblichen) «Glue Player». Er erzählt, warum Umdenken immer mit dem Satz «Vielleicht habe ich Unrecht» beginnt, weshalb wir neue Ideen instinktiv ablehnen und was Unternehmen von glücklichen Paaren lernen können.
Gleichzeitig wird das Gespräch persönlich: Krogerus spricht über Freundschaft, Vaterschaft, seine Partnerschaft mit Franziska Schutzbach und darüber, weshalb Männer nicht Helfer, sondern gleichberechtigte Eltern sein sollten.
Ein kluges, persönliches und überraschendes Gespräch über Zusammenarbeit, Beziehungen und die Kunst des Umdenkens.
Gülsha ist wütend.
Wütend über sexuelle Belästigung. Über digitale Gewalt. Über ein System, das Frauen seit Jahrzehnten beibringt, Übergriffe zu relativieren.
Gleichzeitig gehört sie zu den lustigsten Stimmen des Landes.
In der neuen Folge von Rock & Randale spricht die Comedienne, Moderatorin und Podcasterin über Feminismus, Dating, Selbstwert, ihren Glauben an Veränderung – und darüber, weshalb sie sich ein ganzes Jahr Datingpause verordnet hat.
Ein persönliches, kluges und überraschend lustiges Gespräch über Wut, Hoffnung und die Frage, wie wir miteinander leben wollen.
Moderatorin: Katharina Rilling
Gefälschte Nacktbilder. KI-generierte Sexvideos. Männer, die sich in Telegram-Gruppen gegenseitig anfeuern. Das Thema Deepfake ist definitiv in unseren Newsfeeds angekommen.
Wir fragen nach: Wer macht so etwas? Wer trägt die Verantwortung? Weshalb sind Betroffene so schlecht geschützt? Was passiert konkret, wenn man zur Polizei geht? Und wie verhindern wir, dass Frauen aus dem digitalen Raum verdrängt werden?
Mit Silvana Schreier. Die Journalistin vom Tages-Anzeiger hat in einer grossen Recherche einen hiesigen Deepfake-Porno Kanal aufgedeckt.
Und Faye Leonie. Die Tänzerin und Content Creatorin steht mit rund 80’000 Followern in der Öffentlichkeit und musste bereits vor ihrem 18. Geburtstag erleben, wie Fremde täuschend echte Nacktbilder von ihr erstellten und verbreiteten.
Moderatorin: Katharina Rilling
Brot backen, Kinder hüten, dem Mann dienen – und damit Millionen Follower erreichen. Ist das für junge Frauen tatsächlich das neue Glücksversprechen? «Tradwives» – kurz für «Traditional Housewives» – ist eine ultrakonservative Bewegung aus den USA, die zunehmend auch in Europa Anklang findet.
Gästin ist Journalistin und Autorin Hannah Lühmann. Für ihren Roman «Heimat» (hanserblau) hat sie zwei Jahre lang die erfolgreichsten Tradwives-Accounts analysiert und sich Zugang zu solchen Kreisen verschafft. Während vor allem viele ältere Feministinnen irritiert reagieren, kann Lühmann den Reiz dieses Modells, trotz ihrer Ablehnung, durchaus nachvollziehen – die Recherche hat auch bei ihr selbst einen Reflexionsprozess ausgelöst. Was hinter der Faszination für Tradwives? Und was verrät diese Sehnsucht nach klaren Rollenbildern über die eigene Lebensrealität?
Moderatorin: Katharina Rilling
Peter Maurer hat mehr Konflikte aus nächster Nähe gesehen als die meisten Menschen sie aus der Zeitung kennen: als Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz verhandelte er mit Diktatoren, Rebellen und Regierungen, besuchte Gefängnisse, Frontlinien und Flüchtlingslager. Und dennoch sagt er: Der Mensch ist ein kooperatives Wesen – und selbst in den brutalsten Konflikten entstehen immer wieder Räume für Verständigung. Warum kleine Schritte oft mehr bewirken als grosse Gesten, weshalb Machtmenschen selten aus dem Konfliktdenken ausbrechen und warum gemischte Teams bessere Entscheidungen treffen – darüber sprechen wir in dieser Episode.
Zum Schluss geht es um die vielleicht wichtigste Frage: Was kann jede und jeder von uns eigentlich tun? Reicht es zu wählen, zu spenden – oder braucht es mehr? Maurer plädiert für etwas anderes: Engagement, Allianzen und den Mut, auch in einer komplexen Welt Entscheidungen zu treffen. Eine Episode über Humanität, Macht – und die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, sich eine bessere Welt vorzustellen.
Mit: Peter Maurer, ehemaliger Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und aktueller Präsident des Basel Institute on Governance.
Gastgeberin: Katharina Rilling
Am 8. März stimmt die Schweiz über die Individualbesteuerung ab. Die Fakten sind klar: 50 % der Steuerzahlenden würden von der Reform profitieren, weitere 36 % würden keine Veränderung spüren. Die Individualbesteuerung käme also einer grossen Mehrheit zugute (87 %).
Mit Andrea Opel, Professorin für Steuerrecht an der Universität Bern und eine der profiliertesten Expertinnen ihres Fachs und Kathrin Bertschy, Ökonomin, GLP-Nationalrätin und Co-Präsidentin von alliance F – sowie eine der treibenden Kräfte hinter der Reform.
Gastgeberin: Katharina Rilling
Sie vertragen mehr Strahlung, ihre Augen regenerieren schneller – und sie machen jede Crew widerstandsfähiger: Astronautinnen. Dennoch war die Raumfahrt über Jahrzehnte hinweg Männersache. Warum eigentlich, wenn Vielfalt gerade im All als klarer Überlebensvorteil gilt? Mit welchen Strategien geht man dort heute gegen Biases im Auswahlverfahren vor? Und was können wir von den Elite-Teams der NASA lernen? Wir haben auch darüber gesprochen, ob Affären im All erlaubt sind, warum es so schwer ist, Mensch zu sein, und warum uns der Weltraum Hoffnung schenkt. Anschnallen empfohlen: Diese Stunde vergeht in Lichtgeschwindigkeit.
Thomas Zurbuchen
Sie hängen höher als die Kugeln am Tannenbaum – die Erwartungen an Weihnachten. Selten prallen Wunschdenken und Wirklichkeit so wuchtig aufeinander: Wer kocht, dekoriert und verpackt? Warum kriegen sich die Kinder schon wieder in die Haare? Was schenkt man dem Stiefvater, der nichts will? Und wann diskutiert man was mit der ungeliebten Schwiegermutter aus? Unterschiedliche Vorstellungen und alte Rollenmuster bringen ausgerechnet am Fest der Liebe Spannung in die Stube. Was können wir also tun, damit an Weihnachten Friede herrscht? Und wie feiert man am besten in Patchwork-Konstellationen?
Darüber sprechen wir mit einem der profiliertesten Familientherapeuten und Psychoanalytiker Deutschlands: Wolfgang Schmidbauer, 84. Er hat über vierzig Sachbücher verfasst, darunter viele Bestseller. Neben Kolumnen für das ZEITmagazin schreibt er auch für Fachzeitschriften und Tageszeitungen.
«Ich bin kein Feminist. Aber Männer, die nicht putzen, sind Weicheier», sagt Mike Müller – und lacht dabei nicht. Doch darf man heute eigentlich noch über alles lachen? Für ihn ist klar: Wenn der Humor fehlt, wird’s gefährlich – für die Demokratie.
Willkommen zu einem wilden Themenritt mit Tiefgang: Lachen Frauen über andere Dinge als Männer? Was haben weibliche Erfolgspodcasts wie Zivadiliring oder Thronfolge, was Mike Müller nicht hat? Warum ist Humor attraktiv, was findet Müller sexy – und wem sagt er das sogar? Der Komiker spricht über Blondinenwitze und darüber, warum er Frauen aus Prinzip ohne Kopfstimme und ohne künstliche Brüste spielt. Über seine Familie, toxische Kameradschaft, das Gendern – und warum es bei ihm manchmal Streit mit Awareness-Beauftragten gibt. Die grosse Tour d’Horizon.
Mit Mike Müller, einem der bekanntesten und beliebtesten Schauspieler, Komiker und Autoren der Schweiz. Derzeit ist er im Theaterstück BLÖSCH im Schauspielhaus Zürich zu sehen.
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