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Drei Jahre nach dem ersten Gespräch ist Marcel wieder da: Philosophie, Bitcoin und Design sind geblieben – aber sein Blick auf Arbeit, Erfolg und Grenzen hat sich radikal verändert. Wir sprechen über den Bitcoin Space, ein schmerzhaftes Learning und warum Fokus heute wichtiger ist als „hustlen um jeden Preis“.
Gast: MarcelPhilosophie-Master (u.a. Uni Wien), arbeitet an der Schnittstelle aus Philosophie, Bitcoin und Design/Medien; beschäftigt sich u.a. mit Bitcoin-Ethik, Ontologie und Wissensvermittlung.
KernthemenIn dieser ersten Folge von Roter Faden spricht Laurin mit Marcel über einen Lebensweg, der auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt – und genau deshalb so spannend ist: Marcel studiert Philosophie, arbeitet im Medienbereich und hat sich tief in die Krypto-/Blockchain-Welt eingearbeitet. Gemeinsam erzählen sie, wie aus einer verpassten Gamedesign-Zulassung trotzdem ein roter Faden entstanden ist: erste Designjobs an der Uni (inkl. App-Projekt „Philocast“), kreative Projekte „on the fly“ und die Erkenntnis, dass Motivation oft wichtiger ist als der perfekte Plan. Es geht um Scheitern als Lernprozess, den Druck ständig „Output“ liefern zu müssen, Routinen zwischen Selbstständigkeit und Studium – und darum, wie Akzeptanz und echtes Fühlen manchmal mehr bringen als reine Selbstoptimierung.
Zum Schluss wird klar: Wer sich traut, abseits der ausgetretenen Pfade zu gehen, nimmt das eigene Können immer mit – und trifft unterwegs auf neue Möglichkeiten. Marcels Krypto-Interesse wird so nicht zum Bruch, sondern zur Weiterentwicklung: aus Neugier, Nächten voller Recherche und dem Mut, „trotzdem“ weiterzumachen, entstehen plötzlich echte Chancen, Jobs und neue Räume für Begegnung. Eine Folge über innere Antreiber, gesellschaftliche Normen – und darüber, warum „Mach es einfach“ manchmal der ehrlichste Startpunkt ist.
In dieser Folge von der Rote Faden, spricht Laurin mit Caro über das, was sich in den letzten drei Jahren bei ihr verändert hat: Caro arbeitet heute als Anwältin (u. a. im Familienrecht), bleibt aber parallel ihrer kreativen Welt treu – Fotografie ist weiterhin ein fester Teil ihres Lebens, ergänzt durch Videografie als „neue Mauer“, die sie im Kopf eingerissen hat. Im Gespräch geht es um ihren Wunsch, mit dem was sie tut wirklich etwas zu bewirken, um Frauen-Empowerment als roten Faden ihrer Arbeit und um ein neues Herzensprojekt: Boudoir-/Selbstliebe-Shootings, die Frauen helfen sollen, sich wieder als „Zuhause im eigenen Körper“ zu erleben. Außerdem spricht Caro offen über Zeitmanagement am Limit, Selbstfürsorge (und warum sie gerade manchmal zu kurz kommt) und darüber, warum sie gar nicht „ankommen“ will, sondern lieber neugierig bleibt und immer weiter findet.
KernthemenJura-Staatsexamen und trotzdem kreativ? In dieser Folge spricht Laurin mit Caro darüber, wie ein starkes Warum durchs Studium trägt, wie sie sich parallel als Fotografin selbstständig gemacht hat – und warum Zufriedenheit nicht nur von Leistung kommt.
Caro hat nach einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau Jura studiert (bis zum zweiten Staatsexamen) und sich parallel als Fotografin ein zweites Standbein aufgebaut. In der Folge teilt sie offen, wie sie Druckphasen überstanden hat, warum Sinn (das eigene „Warum“) entscheidend ist und wie Kreativität als Energiequelle funktionieren kann.
Highlights & Learnings
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