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In ausufernder Selbstgefälligkeit haben die Bundesregierung und Kapitalverbände den "Tag der deutschen Einheit" zelebriert. Die mitfeiernde Bevölkerung diente dabei als Kulisse. Sie soll die Krise künftig noch viel härter ausbaden – um die Rendite am deutschen Kapitalstandort anzukurbeln.
Von Alexandra Nollok
Oktoberfest, Alkohol, Handyvideo und ein Skandal: Ein Tiroler Landwirt und ÖVP-Funktionär steht nach rassistischen Äußerungen unter öffentlichem Druck. Er entschuldigt sich und macht den Alkohol verantwortlich, während die Münchner Polizei wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.
Von Hans-Ueli Läppli
Klar, dass die deutschen Geheimdienstchefs eine Runde Kriegspropaganda liefern. Aber ein paar kleine Brocken haben sie doch verraten ‒ die zeigen, wie weit das, was sie treiben, von dem entfernt ist, was eigentlich gebraucht würde. Für die Demokratie, nicht den Krieg gegen Russland.
Von Dagmar Henn
In Kiew wurde am Samstag der Verkehr auf der Nordbrücke über den Dnjepr infolge eines Angriffs durch eine russische Drohne vollständig gesperrt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums spielte diese Brücke eine Schlüsselrolle bei der Verlegung ukrainischer Truppen und deren logistischer Versorgung.
Von Andrei Restschikow
Während Putin betont, Russland plane keinen Angriff auf Europa, warnt Friedrich Merz vor einem Krieg, der bis nach Deutschland kommen könnte. Mit seinen Warnungen versucht der deutsche Bundeskanzler, trotz der schwindenden Unterstützung für die Ukraine neue Militärhilfen zu mobilisieren und innenpolitische Gegner als Moskauer Marionetten zu brandmarken.
Von Pjotr Akopow
Die französischen Schüler demonstrieren gegen die unhaltbaren Zustände in der französischen Bildungspolitik. Das ist allerdings absolut kein Wunder – hat man ihnen am Verhältnis der "Ukraine-Hilfen" zum Bildungsbudget doch klar gezeigt, wo sie stehen ...
Von Jelena Karajewa
Die Welt stehe an einem Wendepunkt ihrer Entwicklung, sagt Wladimir Putin. Der russische Präsident bringt die internationale Instabilität mit mehreren Faktoren in Verbindung. Russland lege seinen Weg in die Zukunft fest und sei bereit, gemeinsam mit anderen Ländern einen Beitrag zur Gestaltung dieser Zukunft zu leisten.
Friedrich Merz stattete dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij einen Besuch ab. Zum zweiten Mal als Bundeskanzler und zum vierten Mal als CDU-Chef. Merz ist besorgt – Kiew gerate in schwierige Zeiten und brauche besonders viel Unterstützung. Seine Kritiker fragen: "Und in welchem Zustand befindet sich Deutschland?"
Berlin nutzt sein wirtschaftliches Gewicht und seinen Einfluss in Brüssel, um Europa auf Konfrontationskurs mit Moskau zu bringen. Doch paradoxerweise militarisiert die Bundesregierung die Wirtschaft in der Überzeugung, dass es niemals zu einem tatsächlichen bewaffneten Konflikt kommen wird.
Von Alexander Bobrow
Eine patriotische Jugendbewegung fordert die herrschende Ordnung in Serbien heraus – und zwingt Russland dazu, die Beziehungen zu seinem engsten Partner auf dem Balkan zu überdenken, dessen politische Zukunft nach dem Rücktritt von Präsident Aleksandar Vučić ungewiss ist.
Von Xenia Smertina
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