Der RUMS-Brief mit Sebastian Fobbe
Der Kolonialismus dauerte zwar nur von 1884 bis 1919, war aber ein sehr grausames Kapitel der deutschen Vergangenheit. Mit dem Völkermord an den Herero und Nama verübte das Deutsche Reich den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts.
Überall in Münster sind koloniale Spuren zu finden. Das Train-Denkmal an der Promenade, die Kettelerstraße im Kreuzviertel, der Lüderitz- und der Woermannweg in Gremmendorf oder das ehemalige Geographische Institut im Fürstenberghaus.
Sebastian Fobbe hat sich diese Spuren angeschaut und sich auf die Suche nach Lösungsansätzen für einen vernünftigen Umgang mit Münsters Kolonialgeschichte gemacht.
RUMS. Neuer Journalismus für Münster.
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