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Im 2. Teil von "Cooper und die Welt" erzählt die wunderbare Susanne Schicho die Geschichte von Cooper und seinen Menschen weiter.
Sie erklärt, wie das Training in die Umwelt erweitert wurde, warum Urlaub für Menschen und ihren Hund nicht nur Erholung, sondern auch Erkenntnis bieten kann und wie sie mit Cooper Hundekontakt aufgebaut hat.
SUSANNE SCHICHO
(sie/ihr) ist Akademisch geprüfte Kynologin und Zertifizierte Trainerin für stressbedingte Verhaltensweisen beim Hund. Seit 2013 arbeitet sie als Beraterin für Menschen mit Hund(en) im Großraum Graz (Österreich) sowie online. Ihr Fokus liegt auf komplex betroffenen Hunden, Tierschutzhunden und das Leben mit mehreren Hunden. Susanne plädiert für einen Paradigmenwechsel in der Hundewelt - weg von der „Problembehebung“, hin zur präventiven Arbeit durch Beratung vor Hundeadoption und Begleitung des Adoptions- und Integrationsprozesses.
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TREUHUND TAGE 2026
Du willst mehr von Susanne hören? Ihre Expertise erhalten? Von ihr erfahren, wie du Freunde für deinen Hund aufbaust? Dann sind die Treuhund Tage etwas für dich!
Am 17. und 18. Oktober 2026 kannst du online live dabei sein (und ganz viele Fragen stellen), wenn Profis aus Wissenschaft und Hundetraining über Themen wie Leinenaggression, Verhaltensmedizin oder die Vergesellschaftung von Hunden sprechen. Susanne's Vortrag findet dabei am 18. Oktober von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr statt. Sei live dabei!
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Es gibt Hunde, die laufen völlig entspannt durch die Welt. Und dann gibt es Hunde wie Cooper. Cooper's Welt ist nicht entspannt, sondern hochgradig erregend, verunsichernd und verängstigend. Hunde wie Cooper haben Mühe, mit dem Menschen zu kooperieren, mit Artgenossen Kontakt zu haben oder schon nur die Umwelt zu erkunden.
Doch Cooper und seine Menschen waren nicht allein. Die wunderbare Susanne Schicho hat sich dem Fall angenommen und erzählt in diesem 1. Teil einer Doppelfolge, wie sie Cooper kennen gelernt hat, was ihr erster Eindruck war und wie sie ins Training mit Cooper gestartet ist.
SUSANNE SCHICHO
(sie/ihr) ist Akademisch geprüfte Kynologin und Zertifizierte Trainerin für stressbedingte Verhaltensweisen beim Hund. Seit 2013 arbeitet sie als Beraterin für Menschen mit Hund(en) im Großraum Graz (Österreich) sowie online. Ihr Fokus liegt auf komplex betroffenen Hunden, Tierschutzhunden und das Leben mit mehreren Hunden. Susanne plädiert für einen Paradigmenwechsel in der Hundewelt - weg von der „Problembehebung“, hin zur präventiven Arbeit durch Beratung vor Hundeadoption und Begleitung des Adoptions- und Integrationsprozesses.
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TREUHUND TAGE 2026
Dich interessieren solche Themen? Dann sind die Treuhund Tage etwas für dich!
Am 17. und 18. Oktober 2026 kannst du online live dabei sein (und ganz viele Fragen stellen), wenn Profis aus Wissenschaft und Hundetraining über Themen wie Leinenaggression, Verhaltensmedizin oder die Vergesellschaftung von Hunden sprechen.
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Du kennst das sicherlich: Leinen ziehen ist wahrscheinlich eines der häufigsten Probleme im Zusammenleben mit Hund. Hund läuft vor und zieht und zieht und zieht - und der Mensch kommt kaum hinterher.
Dabei gibt es Hunde, die ständig an der Leine zu ziehen scheinen und solche, die das nur in gewissen Situationen tun. Etwa an neuen Orten, bei Hundebegegnungen oder auf dem Weg zum Hundeplatz (insbesondere, wenn dort belohnungsbasiert trainiert wird).
Aber was sind die Gründe hierfür? Haben Geschirr oder Halsband einen Einfluss auf das Leinenziehen bzw. begünstigen das Ziehen sogar? Und was kann man dagegen tun? Das besprechen wir in dieser Folge.
TREUHUND TAGE 2026
Du willst mehr über Leinenführigkeit, Leinenaggression oder den Einfluss der Leine auf das Hundeverhalten wissen? Dann sind die Treuhund Tage etwas für dich!
Am 17. und 18. Oktober 2026 kannst du online live dabei sein (und ganz viele Fragen stellen), wenn Profis aus Wissenschaft und Hundetraining über Hunde, ihr Verhalten und unser Training sprechen. Unter anderem werden dir Dr. Sandra Foltin, Sonja Meiburg sowie Amanda vom Treuhundbüro zu den obgenannten Themen viele Inputs geben.
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QUELLEN
Johnson, Anamarie C., and Clive DL Wynne. "Comparing efficacy in reducing pulling and welfare impacts of four types of leash walking equipment." PeerJ 12 (2024): e18131.
Lindsay, Steven R. Handbook of applied dog behavior and training, adaptation and learning. Vol. 1. John Wiley & Sons, 2000.
McPeake, Kevin J., et al. "Behavioural and physiological correlates of the canine frustration questionnaire." Animals 11.12 (2021): 3346.
Miller, R. M. "The opposition reflex." Journal of Equine Veterinary Science 16.8 (1996): 324-326.
Ridgway, Marcella. "Health implications of dog-worn equipment: a review of known and alleged physical risks." Frontiers in Veterinary Science 13 (2026): 1711781.
Shih, Hao-Yu, et al. "Do canine behavioural assessments and characteristics predict the human-dog interaction when walking on a leash in a shelter setting?." Animals 11.1 (2020): 26.
Shih, Hao-Yu, et al. "Behavioural evaluation of a leash tension meter which measures pull direction and force during human–dog on-leash walks." Animals 10.8 (2020): 1382.
Shih, Hao-Yu, et al. "Two ends of the leash: Relations between personality of shelter volunteers and on-leash walking behavior with shelter dogs." Frontiers in psychology 12 (2021): 619715.
Shih, Hao-Yu, et al. "Dog pulling on the leash: effects of restraint by a neck collar vs. a chest harness." Frontiers in Veterinary Science 8 (2021): 735680.
van Herwijnen, Ineke Rombout, et al. "Rein sensor leash tension measurements in owner-dog dyads navigating a course with distractions." Journal of veterinary behavior 35 (2020): 45-46.
Es ist eines der wohl heikelsten Themen im Hundetraining: Ressourcenaggression.
Warum heikel?
Weil einerseits viele Mythen um Ressourcenaggression existieren – Stichwort Dominanz – und andererseits auch teilweise nicht erkannt wird, dass ein Hund eine Ressource verteidigt.
Diese Folge handelt also von einem Thema, das ist für einen Podcast schwierig ist aufzubereiten, denn es gibt keine All-in-one-Lösung, schon gar nicht in einem Format wie ein Podcast. Dennoch gehen wir den Fragen nach, was Ressourcenaggression bzw. -verteidigung überhaupt ist, wie dieses Verhalten entsteht und was man dagegen tun kann.
TREUHUND TAGE 2026
Dich interessieren solche Themen? Dann sind die Treuhund Tage etwas für dich!
Am 17. und 18. Oktober 2026 kannst du online live dabei sein (und ganz viele Fragen stellen), wenn Profis aus Wissenschaft und Hundetraining über Themen wie Leinenaggression, Verhaltensmedizin oder die Vergesellschaftung von Hunden sprechen.
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QUELLEN
Feltes, Elizabeth SM, et al. "Characteristics of intrahousehold interdog aggression and dog and pair factors associated with a poor outcome." Journal of the American Veterinary Medical Association 256.3 (2020): 349-361.
Jacobs, Jacquelyn A., et al. "Defining and clarifying the terms canine possessive aggression and resource guarding: A study of expert opinion." Frontiers in veterinary science 5 (2018): 115.
Jacobs, Jacquelyn A., et al. "Factors associated with canine resource guarding behaviour in the presence of people: A cross-sectional survey of dog owners." Preventive veterinary medicine 161 (2018): 143-153.
Lyle, Julie, et al. "Persistence of food guarding across conditions of free and scheduled feeding in shelter dogs." Applied Animal Behaviour Science 191 (2017): 49-58.
Mehrkam, Lindsay R., et al. "Functional analysis and operant treatment of food guarding in a pet dog." Journal of Applied Behavior Analysis 53.4 (2020): 2139-2150.
Miller, Katherine A., et al. "Are underweight shelter dogs more likely to display food aggression toward humans?." Animals 9.12 (2019): 1035.
Mohan-Gibbons, Heather, et al. "The impact of excluding food guarding from a standardized behavioral canine assessment in animal shelters." Animals 8.2 (2018): 27.
Rausch, Quinn, et al. "Resource management practices of Canadian and American domestic dog breeders and associations with puppy competitive behaviour: A cross-sectional study." Animal Welfare 35 (2026): e42.
Smith, John Maynard, and Geoffrey A. Parker. "The logic of asymmetric contests." Animal behaviour 24.1 (1976): 159-175.
Kürzlich habe ich online eine Diskussion gelesen zwischen zwei Hundemenschen. Dabei ging es um "traumatische Erfahrungen" bei Hunden und darum, ob Hunde ein "Trauma haben" können. Eine Person meinte, dass dies belegt und somit möglich sei. Die andere Person hingegen schrieb, dass dies Vermenschlichung sei.
Diese Folge handelt genau von diesem Thema: Trauma beim Hund.
Wir gehen also der Frage nach, ob Hunde traumatisiert werden können und wenn ja, was dies alles für uns, unsere Hunde und unser Training bedeuten kann. Ich gehe allerdings nicht selbst diesem Thema auf den Grund, sondern habe mir dazu eine Expertin eingeladen: Die wunderbare Dr. Sandra Foltin.
SANDRA FOLTIN
hat zusammen mit Kolleg:innen 2026 eine Arbeit zum Thema trauma-bezogene Stressreaktionen von Hunden im Krieg in der Ukraine publiziert. Neben Jura und Psychologie in den USA studierte Sandra später Biologie in Deutschland und promovierte zum Thema Verhalten und Kognition von Hunden. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Tierphysiotherapeutin. Sie hat mehrere Initiativen gegründet, um tiergestützte Arbeit auf eine seriöse, wissenschaftlich fundierte und ethisch verantwortliche Basis zu stellen, u.a. den gemeinnützigen Verein animal-advocate e.V. sowie das Bildungs- und Ausbildungszentrum TTA-NRW. Sie ist zudem Referentin und Webinarleiterin, wissenschaftliche Beirätin beim Qualitätsnetzwerk Schulbegleithund e.V., Vorstandsmitglied der ESAAT (European Society for Animal Assisted Therapy) und Mitglied bei IAHAIO. Sie hat mehrere Bücher und zahlreiche wissenschaftliche Fachpublikationen veröffentlicht.
Zu Sandra's Buch "Black Dog"
Zu Sandra's Buch "Dickes Fell?"
INHALTSHINWEIS
In dieser Folge sprechen wir über Trauma bei Hunden und thematisieren dabei unter anderem belastende Ereignisse wie Naturkatastrophen und Krieg. Wenn dich solche Themen aktuell stark belasten, entscheide bitte selbst, ob und wann du diese Folge hören möchtest.
ERWÄHNTE STUDIEN UND PAPERS
(zu finden auf www.scholar.google.com)
Adda, Marco. "Wellness or hellness? Rediscussing free-ranging dogs welfare." Multispecies Communities and Narratives; Frasin, I., Bodi, G., Bulei, S., Vasiliu, CD, Eds (2024): 5-43.
Corridan, Claire Lorraine, Susan E. Dawson, and Siobhan Mullan. "Potential benefits of a ‘trauma-informed care’approach to improve the assessment and management of dogs presented with anxiety disorders." Animals 14.3 (2024): 459.
Foltin, Sandra, et al. "War exposure and canine cortisol responses: Country differences in cortisol profiles of therapy dogs." Animals 16.3 (2026): 381.
Foltin, Sandra, Svitlana Kostenko, and Lisa Maria Glenk. "Dog-Assisted Interventions Reduce Salivary Cortisol in Ukrainian Military Personnel with Post-Traumatic Stress Disorder (PTSD): A Pilot Study." Psychiatry International 7.3 (2026): 101.
Nagasawa, Miho, Kazutaka Mogi, and Takefumi Kikusui. "Continued distress among abandoned dogs in Fukushima." Scientific Reports 2.1 (2012): 724.
Riemer, Stefanie, et al. "A review on mitigating fear and aggression in dogs and cats in a veterinary setting." Animals 11.1 (2021): 158.
Salden, Sofie, et al. "Disaster response and its aftermath: A systematic review of the impact of disaster deployment on working dogs." Applied Animal Behaviour Science 265 (2023): 105987.
Spatola, Gabriella J., et al. "The dogs of Chernobyl: Demographic insights into populations inhabiting the nuclear exclusion zone." Science Advances 9.9 (2023): eade2537.
Yamamoto, Toshio. "Unusual behaviour and a post-traumatic stress-like syndrome (PTSD) in dogs after a vigorous earthquake on a seismic scale of 5+." (2003): 535-541.
Training ist gar nicht immer so einfach. Wir möchten dem Hund etwas beibringen: Ein Signal, ein Verhalten, einen Trick. Doch manchmal klappt es einfach nicht. Und dann fragen wir uns teilweise: Warum versteht mein Hund nicht, was ich von ihm möchte?
Manchmal ist hierbei aber weder das erwünschte Verhalten noch der Hund das Problem. Sondern die Art und Weise, wie wir mit ihm trainieren. Wir sind zu ungenau bezüglich Timing. Wir bauen das Trainingssetting viel zu kompliziert auf. Und der Belohnungsort ist auch nicht immer optimal.
Wie bei allem anderen kann es somit durchaus auch Sinn machen, Training zu üben. Timing zu üben. Den Belohnungsort zu erkennen. Man sollte also durchaus mal Training trainieren.
Diese Folge handelt genau davon. Ich stelle ein paar Übungen vor, die dir helfen, dein Training zu trainieren. Und: Die Übungen können durchaus auch Spass machen!
TRAIN THE TRAINER
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In diesem Format "Ein Fall für" stellen in regelmässigen Abständen Expert:innen aus dem Hundetraining und der Hundeverhaltenstherapie reale Fälle vor, die ihnen in ihrer Arbeit widerfahren sind.
Erneut gehen wir also auf die Spur von belohnungsbasiertem Training - und du lernst, wie Herausforderungen oder Fehlverhalten von Trainer:innen angegangen werden, was genau alles beachtet, trainiert und verändert wird.
In dieser Folge ist der wunderbare Erik Hammer an der Reihe. Denn er hatte mit einem Hund zu tun, über den andere Trainer:innen schon sagten: "Der wird mal wen beissen…".
ERIK HAMMER
hat über 10 Jahre Erfahrung als Hundetrainer und Dogwalker. Dabei hat er ein tiefes Verständnis für das Verhalten der Hunde entwickelt und arbeitet belohnungsbasiert und bedürfnisorientiert.
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Lange Zeit hat man Hunden - sowie nicht-menschlichen Tieren allgemein - überhaupt keine Emotionen zugestanden. Heute ist man da weiter und spricht ihnen zumindest schon viele primäre Emotionen wie Angst, Freude etc. zu. Dennoch ziehen einige Menschen die Augenbrauen hoch, wenn man von Eifersucht bei Hunden spricht.
Wobei: Auch Wissenschaftler:innen dürften bei dieser Aussagen die eine oder andere Stirn runzeln: Schliesslich spricht man korrekterweise von "eifersuchtsähnlichem Verhalten" bei Tieren.
Aber: Wie ist und wird dieses untersucht? Welche Erkenntnisse konnte die Wissenschaft hierüber bereits gewinnen?
Diese Fragen beantworte nicht ich, sondern die wunderbare Dr. Sabrina Karl.
Sabrina ist hat nicht nur zu den Themen Bindungstheorie und eifersuchtsähnlichem Verhalten bei Hunden geforscht, sondern die Hunde auch für diese Untersuchungen trainiert - schliesslich ist sie selber auch Hundetrainerin. Zudem arbeitet sie aktuell für die Tierschutzorganisation FOUR PAWS International - Animal Welfare Organisation.
Dich interessieren Themen wie diese? Dann ab zu den TREUHUND TAGEN!
Immer wieder höre ich den Begriff Stellvertreterkonflikte im Hundetraining. Zu Beginn habe ich mich gefragt: "Höh, was hat das jetzt mit Hundetraining zu tun?". Denn das Wort kenne ich vor allem aus meinem Studium und dem Modul "Teamführung" sowie "Projektführung". Und dort wurden Stellvertreterkonflikte definiert als: "Es wird ein Sachkonflikt emotional und stellvertretend für einen eigentlichen Beziehungskonflikt geführt." Stellvertreterkonflikte seien Symptome für ein tieferliegendes Problem innerhalb eines Teams oder zwischen Abteilungen.
Warum also sollte ich gezielt Stellvertreterkonflikte herbeiführen? Was soll das bringen? Zeit, in das Thema einzutauchen.
Dabei schaue ich in dieser Folge an, woher der Begriff stammt, was für Definitionen es gibt und ob Tiere generell dazu fähig sind (Spoiler: Jep, Tiere sind zu "Konfliktverschiebungen" fähig). Ferner spreche ich darüber, was für Ansätze es im Zusammenhang mit Stellvertreterkonflikte gibt und was ich davon halte.
TREUHUND TAGE 2026
Dich interessieren solche Themen? Du willst mehr über Hunde, ihr Verhalten, ihr Wesen und Hundetraining wissen? Du willst mehr von Sabrina und ihrem Training mit den Hunden für die Wissenschaft hören?
Dann schau dir unbedingt unsere TREUHUND TAGE AN!
2 Tage, 8 Vorträge.
Expert:innen aus Wissenschaft.
Profis aus Hundetraining.
Bequem online via Zoom.
Mit Aufzeichnungen.
Am 17. und 18. Oktober 2026.
mehr unter: treuhund.ch/tage
QUELLEN
Aureli, Filippo, et al. "Kin-oriented redirection among Japanese macaques: an expression of a revenge system?." Animal Behaviour 44 (1992): 283-291.
Ito, Munehiko H., Motoomi Yamaguchi, and Nobuyuki Kutsukake. "Redirected aggression as a conflict management tactic in the social cichlid fish Julidochromis regani." Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences 285.1871 (2018): 20172681.
Øverli, Øyvind, et al. "Behavioral and neuroendocrine correlates of displaced aggression in trout." Hormones and Behavior 45.5 (2004): 324-329.
Perry, Susan, H. Clark Barrett, and Joseph H. Manson. "White-faced capuchin monkeys show triadic awareness in their choice of allies." Animal Behaviour 67.1 (2004): 165-170.
Silk, Joan B. "Male bonnet macaques use information about third-party rank relationships to recruit allies." Animal Behaviour 58.1 (1999): 45-51.
Tiddi, Barbara, et al. "Acquisition and functional consequences of social knowledge in macaques." Royal Society open science 4.2 (2017): 160639.
Tokuyama, Nahoko, and Takeshi Furuichi. "Redirected aggression reduces the cost for victims in semi-provisioned free-ranging Japanese macaques (Macaca fuscata fuscata)." Behaviour 151.8 (2014): 1121-1141
Kürzlich habe ich in einem Kommentar gelesen, dass der Begriff Übersprungshandlungen überholt sei. Er stamme aus der Lorenz'schen Triebstautheorie und habe im modernen Hundetraining nichts verloren.
Ich habe mir diesen Kommentar - eine durchaus spannende und kluge Aussage - zu Herzen genommen und viel über Übersprungshandlungen recherchiert. Woher stammt der Begriff? Was sagt er aus? Wie sieht die Wissenschaft das Ganze? Und warum ist das alles gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht? Denn tatsächlich ist die wissenschaftliche Evidenz zu Übersprungshandlungen dünn, die Ergebnisse eher verwirrend und die Definition von Übersprungshandlungen, wie ich sie in meiner Hundetrainer-Ausbildung gelernt habe, eher dürftig...
Die neueste Folge von RUND UM HUND anhören - und am Ende bist du dann unter Umständen genau so verwirrt wie ich!
Dich interessieren solche Themen? Du willst mehr über Hunde, ihr Verhalten, ihr Wesen und Hundetraining wissen?
Dann schau dir unbedingt unsere TREUHUND TAGE AN!
🐶 2 Tage, 8 Vorträge.
🐶 Expert:innen aus Wissenschaft.
🐶 Profis aus Hundetraining.
🐶 Bequem online via Zoom.
🐶 Mit Aufzeichnungen.
🐶 Am 17. und 18. Oktober 2026.
ZU DEN TREUHUND TAGEN
QUELLEN
Beer, Colin. "Niko Tinbergen and questions of instinct." Animal behaviour 164 (2020): 261-265.
Bhattacharjee, Debottam, et al. "Many facets of self-directed behaviours in macaques." Royal Society Open Science 13.4 (2026): 252422.
Capitain, Svenja, et al. "Deference or sociability? Insights from dogs’ and wolves’ human-directed behavior in a food-conflict task." Frontiers in Psychology 17 (2026): 1854682.
Delius, Juan D. "Displacement activities and arousal." Nature 214.5094 (1967): 1259-1260.
Kortlandt, Adriaan. "Wechselwirkung zwischen Instinkten." Archives neerlandaises de zoologie 4.4 (1940): 443-520.
Lorenz, Konrad. "Über die Bildung des Instinktbegriffes." Naturwissenschaften 25.19 (1937): 289-300.
Lorenz, Konrad Z. "The comparative method in studying innate behavior patterns." (1950).
Mohiyeddini, Changiz, Stephanie Bauer, and Stuart Semple. "Displacement behaviour is associated with reduced stress levels among men but not women." PloS one 8.2 (2013): e56355.
Pedretti, Giulia, et al. "Audience effect on domestic dogs’ behavioural displays and facial expressions." Scientific Reports 12.1 (2022): 9747.
Pedretti, Giulia, et al. "Appeasement function of displacement behaviours? Dogs’ behavioural displays exhibited towards threatening and neutral humans." Animal cognition 26.3 (2023): 943-952.
Pedretti, Giulia, et al. "Intra and interspecific audience effect on domestic dogs' behavioural displays and facial expressions." Scientific Reports 14.1 (2024): 9546.
Tinbergen, Nikolaas. "Die Übersprungbewegung." Zeitschrift für Tierpsychologie (1940).
Tinbergen, Nikolaas. ""Derived" activities; their causation, biological significance, origin, and emancipation during evolution." The Quarterly review of biology 27.1 (1952): 1-32.
Whitehouse, Jamie, Jérôme Micheletta, and Bridget M. Waller. "Stress behaviours buffer macaques from aggression." Scientific Reports 7.1 (2017): 11083.
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