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Der bisherige Sparkurs allein scheint nicht zu reichen – jetzt soll Werbung die Kassen des rbb füllen.
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) steht nicht erst seit dem Skandal um die ehemalige Intendantin Patricia Schlesinger unter finanziellem Druck. Nun bringt der Berliner Rechnungshof in einem neuen Bericht eine brisante Idee ins Spiel, um die Einnahmen des Senders zu steigern – mehr Werbung. Konkret regen die Prüfer an, die aktuell geltenden Werbebeschränkungen sowohl beim Radio als auch den digitalen Angeboten zu lockern.
rbb könnte mehr Werbung schaltenDas bisher geltende Werbeverbot in den Online-Angeboten wie der Mediathek soll laut dem Vorschlag überprüft werden. Sollte der Gesetzgeber dieser Empfehlung folgen, könnten euch dort zukünftig Werbespots begegnen. Hintergrund ist auch, dass eine Reduzierung der erlaubten Radiowerbung durch einen Staatsvertrag im Jahr 2024 zu spürbaren Einnahmeverlusten beim rbb geführt hat – Werbespots könnten dort also wieder stärker hochgefahren werden.
Trotz der neuen Einnahmeideen betont der Rechnungshof, dass der rbb seinen konsequenten Sparkurs beibehalten muss, um seine finanzielle Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern.
Der Sender habe zwar seit 2023 bereits erhebliche Fortschritte gemacht, doch das allein reiche nicht aus. Zu den weiteren Sparvorschlägen gehört die Überprüfung der Anzahl der Hörfunkprogramme sowie eine schnellere Umstellung des Sendebetriebs von UKW auf den kostengünstigeren digitalen Standard DAB+ (Quelle: Rechnungshof)
Debatte um öffentlich-rechtlichen Rundfunk geht weiterDie Debatte um die Finanzen des rbb ist Teil einer größeren Diskussion über die Zukunft des gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Während eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags quasi immer im Raum steht – und 2027 in bescheidener Form auch kommt – sucht die Politik nach Wegen, das System zu reformieren und effizienter zu gestalten. Der Vorschlag, die Werbeverbote zu lockern, ist ein weiterer Baustein in dieser Auseinandersetzung und dürfte für reichlich Gesprächsstoff sorgen.
By Der bisherige Sparkurs allein scheint nicht zu reichen – jetzt soll Werbung die Kassen des rbb füllen.
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) steht nicht erst seit dem Skandal um die ehemalige Intendantin Patricia Schlesinger unter finanziellem Druck. Nun bringt der Berliner Rechnungshof in einem neuen Bericht eine brisante Idee ins Spiel, um die Einnahmen des Senders zu steigern – mehr Werbung. Konkret regen die Prüfer an, die aktuell geltenden Werbebeschränkungen sowohl beim Radio als auch den digitalen Angeboten zu lockern.
rbb könnte mehr Werbung schaltenDas bisher geltende Werbeverbot in den Online-Angeboten wie der Mediathek soll laut dem Vorschlag überprüft werden. Sollte der Gesetzgeber dieser Empfehlung folgen, könnten euch dort zukünftig Werbespots begegnen. Hintergrund ist auch, dass eine Reduzierung der erlaubten Radiowerbung durch einen Staatsvertrag im Jahr 2024 zu spürbaren Einnahmeverlusten beim rbb geführt hat – Werbespots könnten dort also wieder stärker hochgefahren werden.
Trotz der neuen Einnahmeideen betont der Rechnungshof, dass der rbb seinen konsequenten Sparkurs beibehalten muss, um seine finanzielle Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern.
Der Sender habe zwar seit 2023 bereits erhebliche Fortschritte gemacht, doch das allein reiche nicht aus. Zu den weiteren Sparvorschlägen gehört die Überprüfung der Anzahl der Hörfunkprogramme sowie eine schnellere Umstellung des Sendebetriebs von UKW auf den kostengünstigeren digitalen Standard DAB+ (Quelle: Rechnungshof)
Debatte um öffentlich-rechtlichen Rundfunk geht weiterDie Debatte um die Finanzen des rbb ist Teil einer größeren Diskussion über die Zukunft des gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Während eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags quasi immer im Raum steht – und 2027 in bescheidener Form auch kommt – sucht die Politik nach Wegen, das System zu reformieren und effizienter zu gestalten. Der Vorschlag, die Werbeverbote zu lockern, ist ein weiterer Baustein in dieser Auseinandersetzung und dürfte für reichlich Gesprächsstoff sorgen.