Anfangs half er Zivilisten auf der Flucht - heute kämpft er im Donbass gegen die Russen: Ein Schweizer Scharfschütze in der Ukraine. Weiter: Rezepte gegen die Lehrlingsmisere. Und: Gewaltsame Migranten-Rückschaffungen von Italien nach Griechenland.
Söldner für die Ukraine: Schweizer Scharfschütze kämpft im Donbass
«Ich bin nicht hier, um zu töten, sondern um Leben zu retten», sagt der Schaffhauser Avi Motola. Der schweiz-israelische Doppelbürger kämpft an der Ukraine-Ostfront gegen die russische Armee. In der Schweiz droht ihm deswegen eine Haftstrafe. Unsere Reporterin hat ihn in Kiew getroffen.
Anmerkung der Redaktion: Im Nachgang zum Beitrag wurden verschiedene Publikationen zur kriminellen Vergangenheit von Avi Motola veröffentlicht. Der Rundschau lag vor der Publikation ein Strafregisterauszug vor, der keine Strafen auswies. Die Ergänzung zum Beitrag ist unter dem Stichwort «Scharfschütze» publiziert.
Lehrlinge gesucht: Bau-Berufe kämpfen um Nachwuchs
Der 16jährige Diogo Sousa arbeitet seit Sommer 2022 als Gipser-Lehrling in Andelfingen (ZH). Sein Chef wollte eigentlich sechs neue Lehrlinge – musste sich aber mit einem begnügen. So geht es vielen Gipser-Firmen. Der Lehrlingsmangel setzt vor allem der Baubranche zu.
Was läuft schief? An der «Rundschau»-Theke antwortet Mario Freda, Präsident des Maler- und Gipserverbandes.
Gefesselt unter Deck: Italien schiebt Migranten auf Fähren ab
Italien steht wegen Pushbacks von Migranten im Mittelmeerraum in der Kritik. Eine Recherche von SRF Investigativ und Lighthouse Reports zeigt nun: Flüchtende werden gewaltsam auf Touristen-Fähren von Italien nach Griechenland zurückgeschafft.
Taliban-Herrschaft: Afghanisches Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch: Unter der Taliban-Herrschaft droht in Afghanistan das Gesundheitswesen zu kollabieren. Medizinisches Personal verlässt das Land, die Beschaffung von Medikamenten ist schwierig, viele NGO's haben sich aus Afghanistan zurückgezogen. Zudem hatte die anhaltende Dürre verheerende Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung. Mehr Patienten als je zuvor, insbesondere Kinder, leiden an schwerer Unterernährung.