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Was passiert, wenn Mikroben im Boden frischen Kohlenstoff bekommen? Christoph spricht mit Max über den Priming-Effekt und darüber, warum neues Pflanzenmaterial den Abbau alter organischer Bodensubstanz ankurbeln kann – besonders unter langjähriger Erwärmung.
Thema: It’s Priming Time!
Was passiert, wenn Mikroorganismen im Boden frischen Kohlenstoff erhalten? In dieser Folge sprechen Christoph und Max über den Priming-Effekt – also darüber, wie neues Pflanzenmaterial den Abbau bereits vorhandener organischer Bodensubstanz anregen oder bremsen kann.
Im Mittelpunkt steht eine Studie aus einem langjährigen Erwärmungsexperiment in einem Grasland in Oklahoma. Mithilfe von ¹³C-markiertem Pflanzenmaterial untersuchten die Forschenden, woher das freigesetzte CO₂ stammte, welche Bakterien am Abbau beteiligt waren und wie mikrobielle Daten die Unsicherheit eines Kohlenstoffmodells verringern können. Außerdem diskutieren wir die Microbial-N-Mining-Hypothese und die stöchiometrische Zersetzungshypothese.
Besprochene Studie
Tao et al. (2024): Experimental warming accelerates positive soil priming in a temperate grassland ecosystem
Ergänzendes Material zur Studie
Weiterführende Informationen
Kuzyakov et al. (2000): Review of mechanisms and quantification of priming effects
Der grundlegende Übersichtsartikel zu Definition, Mechanismen und Messung positiver und negativer Priming-Effekte.
Chen et al. (2014): Soil C and N availability determine the priming effect
Weiterführende Informationen zur quantitativen stabilen Isotopensondierung, kurz qSIP, mit der aktive Mikroorganismen anhand der Aufnahme markierter Substrate identifiziert werden können.
By Soilcast-TeamWas passiert, wenn Mikroben im Boden frischen Kohlenstoff bekommen? Christoph spricht mit Max über den Priming-Effekt und darüber, warum neues Pflanzenmaterial den Abbau alter organischer Bodensubstanz ankurbeln kann – besonders unter langjähriger Erwärmung.
Thema: It’s Priming Time!
Was passiert, wenn Mikroorganismen im Boden frischen Kohlenstoff erhalten? In dieser Folge sprechen Christoph und Max über den Priming-Effekt – also darüber, wie neues Pflanzenmaterial den Abbau bereits vorhandener organischer Bodensubstanz anregen oder bremsen kann.
Im Mittelpunkt steht eine Studie aus einem langjährigen Erwärmungsexperiment in einem Grasland in Oklahoma. Mithilfe von ¹³C-markiertem Pflanzenmaterial untersuchten die Forschenden, woher das freigesetzte CO₂ stammte, welche Bakterien am Abbau beteiligt waren und wie mikrobielle Daten die Unsicherheit eines Kohlenstoffmodells verringern können. Außerdem diskutieren wir die Microbial-N-Mining-Hypothese und die stöchiometrische Zersetzungshypothese.
Besprochene Studie
Tao et al. (2024): Experimental warming accelerates positive soil priming in a temperate grassland ecosystem
Ergänzendes Material zur Studie
Weiterführende Informationen
Kuzyakov et al. (2000): Review of mechanisms and quantification of priming effects
Der grundlegende Übersichtsartikel zu Definition, Mechanismen und Messung positiver und negativer Priming-Effekte.
Chen et al. (2014): Soil C and N availability determine the priming effect
Weiterführende Informationen zur quantitativen stabilen Isotopensondierung, kurz qSIP, mit der aktive Mikroorganismen anhand der Aufnahme markierter Substrate identifiziert werden können.