Drogenrückstände und ihr Verhalten im Boden
Breaking Bad ist Fiktion – der Müll ist real: Wir schauen auf eine Feldstudie an einem sanierten Dumping-Standort in den Niederlanden. Was blieb nach einem Jahr noch in Wasser, Sediment und Boden nachweisbar – und warum bleibt Meth teils im Matsch hängen?
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Illegale Drogenküchen sind allgegenwärtig, in den Niederlanden und in Belgien häufen sie sich aber auffällig. In dieser Reportage von planet e. sieht man, wie Drogenfahnder gegen solche Drogenküchen vorgehen und welche Spuren durch sie hinterlassen werden.
Natürlich wurde sich auch wissenschaftlich mit Drogenrückständen im Boden, im Grundwasser und in Oberflächengewässern befasst. Unsere Studie der Woche von Ter Laak & Emke (2023) ist kein klassisches Peer-Review-Paper, sondern ein wissenschaftlich fundierter Statusbericht.
Zusätzlich greifen wir auf die Studie Adsorption and desorption characteristics of methamphetamine, 3,4-methylenedioxymethamphetamine, and pseudoephedrine in soils zurück und erklären exemplarisch am Beispiel von Metamphetamin, MDMA und Pseudoephedrin, wie organische Substanzen in Böden sorbieren.
Entsprechend der Beschaffenheit der Oberflächen in Böden und der (organischen) Moleküle in der Bodenlösung, gibt es verschiedene Sorptionsmodelle. In diesem Wikipedia-Artikel ist eine illustrierte Erklärung für die Sorptionsisothermen des Freundlich- und des Langmuir-Modells enthalten.
Will man etwas über das Umweltverhalten illegal produzierter Drogen und Nebenprodukte erfahren, so lohnt sih ein Blick in die Studie Biotic and abiotic degradation of illicit drugs, their precursor, and by-products in soil